Still

In Waldes Dunkel, Dunkel, an Baches Borden,
die jubelnden Sänger sind still geworden.
Und mir auch erging es wundersam:
Als meinem Leben der Sommer kam
und die Rosendüfte mein Haupt umfingen,
da wollt ich singen und konnt nicht singen.
Von der Lippe flutet das Lied zurück
im namenlosen, im stummen Glück
nur kann ich vor Gott die Seele neigen,
nur lieben und schweigen.

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

News & Infos


Vor dem Eingange der Kamine zeigte .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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der Erdboden tief ausgewaschene Furchen. Von sehr umfänglichen Felsenstürzen herrührend, lagen große Blöcke an dem Strande umher, den eine dichte Lage Seepflanzen, Varec und Algen, weithin bedeckte. Offenbar mußte das wild empörte Meer bis zu dem Granitwalle vorgedrungen sein. Er stürzte in die Höhle. Gleich darauf kam er wieder heraus und starrte seine Begleiter an ... Das Feuer war verloschen, die durchnäßte Asche zu Schlamm geworden, die Lunte verschwunden! Das Meer mußte bis in den Grund der Höhle gedrungen sein und hatte im Innern der Kamine Alles untereinander geworfen und zerstört! Das amerikanische Yard mißt 0,m 914mm Man versuchte, durch Schießen in die Zellen das Gas entweichen zu lassen, um ein Hochreißen des Schiffes zu verhindern. Dabei ging aber das Schiff in Flammen auf und verbrannte mitsamt der Ladung. Zwei Stunden später gab das Marineamt der Zeppelinwerft in Stocken bei Berlin Anweisung, den kurz vor der Fertigstellung befindlichen L 59 in gleicher Weise wie L 57 umzubauen. Am 3. November 1917 war L 59 fertiggestellt, mit Fracht beladen und wurde nach dem Luftschiffhafen Jamboli in Bulgarien überführt. […]

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Hochzeitkleid.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und als ich so lange, so lange gesäumt, In fremden Landen geschwärmt und geträumt; Da ward meiner Liebsten zu lang die Zeit, Und sie nähete sich ein Hochzeitkleid, Und hat mit zärtlichen Armen umschlungen Als Bräut'gam den dümmsten der dummen Jungen. Mein Liebchen ist so schön und mild, Noch schwebt mir vor ihr süßes Bild; Die Veilchenaugen, die Rosenwänglein, Die glühen und blühen, jahraus, jahrein. Daß ich von solchem Lieb konnt weichen, War der dümmste von meinen dummen Streichen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org […]

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Mädchen mit den Rosen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zwei Rosen, die an einem Strauch zusammen aufgeblüht, von einem knospenhaften Hauch noch lieblich überglüht, ein Mädchen brach wohl über Tag das schwesterliche Paar: Der Mutter, die im Sterben lag, bracht sie die eine dar, die andre aber legte dann mit ihrem ersten Schmerz sie weinend dem geliebten Mann, trostheischend, an das Herz, und glühte selig auf und stund, noch halb den Tod im Sinn, und bot den jungen Rosenmund dem warmen Leben hin. […]

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Heilige Nacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Abend kommt. Es kommt die heilige Nacht, die aus den Menschen selige Kinder macht, die Weihe-Nacht, da trost- und wundersam ein Märchentraum zur dunklen Erde kam: Der Friedenskönig, den die Welt verstieß, weil er die Armen Gottes Kinder hieß. […]

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