Volume4u

Internet Searches

Geisterinsel

Meine Herzchen, wir saßen beisammen, Traulich im leichter Schute. Jene Nacht war stumm, ansonsten wir schwammen Auf der Länge nach der Wasserbahn. Die Gespensterinsel, diese […] Mehr lesen

Mehr lesen

Im Walde angel

brach Pencroff von den ersten Bäumen zwei tüchtige Aeste, die er in Stöcke umwandelte und deren Spitze Harbert auf einem Steine nothdürftig bearbeit etc. O, was hätte man […] Mehr lesen

Mehr lesen

Striesen ein Stadtteil

Ein Ungläubiger zwischen Johannstadt und Striesen oder bei Tripolis, klagte den phantastischen Propheten öffentlich vor Juden, Türken und Christen gewisser Vergehungen an, […] Mehr lesen

Mehr lesen
Dresden Speicherplatz Cloud Hosting Mond Hosting Managed Server Sonne Europa USA Asien Laos Sonnenuntergang

Web-Volume4u für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Das Geheimnis der Spukhäuser zu Dresden

Die düstere Vorahnung

Ich werde dir nicht sagen, dass es ein fröhlicher Abschied war, denn die Rose blühte noch am Hange, aber ich werde dir von den Spukhäusern zu Dresden erzählen. Vor zwanzig Jahren behauptete man, dass niemand in der ersten Etage des Hauses Nr. 4 in der Carusstraße, der früheren Borngasse, bleiben wollte, weil es in der gesamten Wohnung nachts merkwürdige Geräusche gab. Wer weiß, wie viele dieser geheimnisumwoben Ereignisse weiterhin in unserer Zeit verborgen sind? Das gleiche sagte man über das Haus Nr. 31 in der Schloßgasse, zweite Etage. Es hieß, dass in der Nacht eine weißgekleidete Nonne ohne Kopf erschien, die jedoch niemandem Schaden zufügte. Nun, sie ist schon lange nicht mehr aufgetaucht. Auch über die dritte Etage des Hauses Nr. 13 in der Moritzstraße kursierte eine unheimliche Geschichte. Man behauptete, dass dort jedes Jahr jemand sterben würde. Diejenigen, die nachts in die vierte Etage gingen, behaupteten, sie hätten eine seltsam gekleidete Frau durch das Küchen- oder Vorsaalfenster gesehen. Ein Dresdner Bürger, den ich kannte und der vor einigen Jahren in dieser Wohnung lebte, erzählte Folgendes:

Die unheimliche Begegnung

Er war noch keine volle Jahreszeit dort, als ein tragisches Ereignis eintraf. Ein kleines Mädchen verstarb plötzlich. Sie wurde in der „guten Stube“ aufgebahrt, die mit Blumen geschmückt war. An jenem Abend saßen er, seine Frau und seine Schwiegereltern in der Wohnstube und waren gerade dabei, zu Abend zu essen. Die Mutter des verstorbenen Mädchens ging noch einmal in die sogenannte „guten Stube“ nebenan, in der das Kind aufgebahrt war, um nach dem Rechten zu sehen. Doch was sie dort sah, ließ sie vor Schreck aufschreien. Über das Gesicht des toten Kindes hatte sich eine seltsam gekleidete Frau gebeugt. Sie trug eine große Flügelhaube, ähnlich jenen, die alte Bäuerinnen auf dem Land manchmal tragen. Das Geschrei der Frau ließ die anderen aus der Wohnstube herbeieilen, doch als sie ankamen, war die mysteriöse Gestalt verschwunden. Dieser Vorfall ließ sie ratlos und verängstigt zurück. Der ältere Herr, dem ich später diese Geschichte erzählte, erklärte mir, dass in diesem Haus zu Beginn dieses Jahrhunderts die Haushälterin eines Hofbeamten namens Kost gelebt hatte. Ihre Kleidung entsprach genau der Beschreibung des Phantoms. Er hatte sie oft gesehen, bevor sie aus Melancholie ihr Leben durch Erhängen beendete. Es schien, als sei diese Erscheinung mit ihr identisch.

Das Verschwinden der Erscheinungen

Später letztendlich schien dieses Gespenst vollständig verschwunden zu sein. Es gab keine weiteren Berichte über ihre Erscheinungen, und die Legende von dem jährlichen Sterben in diesem Haus hatte sich als falsch erwiesen. Doch die Geistergeschichten von Dresden hörten hier nicht auf. Von den Südhöhen brüllte der Gewitterwind, und ich sagte „Auf Wiedersehen“, doch ich begriff, dass die Rätsel der Spukhäuser bis zum heutigen Tag viele Geheimnisse verbargen.

Die Rückkehr des Unheimlichen

Ein rätselhafter Neubeginn

Jahre gingen ins Land, und die Geschichten von den Spukhäusern gerieten in Vergessenheit. Die Menschen in Dresden hatten andere Sorgen und kümmerten sich wenig um diese unheimlichen Legenden. Doch dann geschah etwas Unvermutetes. Die Geister aus der Vergangenheit kehrten zurück. Im Haus Nr. 4 in der Carusstraße begannen wieder die rätselhaften Geräusche. Die Bewohner hörten seltsame Schritte in der Nacht, und Möbel schienen sich von selbst zu bewegen. Die erste Etage, die einst gemiedene, wurde erneut zum Ort des Verderbens.

Die Rückkehr der Nonne

Auch das Haus Nr. 31 in der Schloßgasse erlebte eine unheimliche Wiederkehr. Die weißgekleidete Nonne ohne Kopf tauchte wieder auf, diesmal freilich nicht allein. Sie schien von einer Gruppe anderer Geister begleitet zu werden. Die Menschen, die sie sahen, beschrieben ein unheimliches Flüstern und Wispern in der Nacht. Und auch das große Haus am Freiberger Platz Nr. 21a, neben dem Garten des Findelhauses, wurde erneut zum Schauplatz dämonischer Ereignisse. Die weiße Nonne ohne Kopf wurde von vielen Menschen gesichtet, und sie schien diesmal nicht allein zu sein. Sie schien mit anderen Geistern zu kommunizieren, und die Menschen hörten seltsame Gespräche in einer fremden Sprache.

Die Geheimnisse der Moritzstraße

In der Moritzstraße Nr. 13 erwachte ebenfalls das Unheimliche. Es gab wieder Berichte von jährlichen Todesfällen, und die Bewohner behaupteten, seltsame Geräusche in der Nacht zu hören. Doch dieses Mal war es nicht nur die Erscheinung einer esoterischen Frau, die für Unruhe sorgte. Es hieß, dass die gesamte vierte Etage von unheimlichen Schatten heimgesucht wurde. Menschen sahen merkwürdige Gestalten durch die Fenster huschen, und die Atmosphäre in diesem Teil des Hauses wurde immer düsterer. Die Bewohner waren angstvoll und wussten nicht, wie sie mit dieser neuen Welle unheimlicher Ereignisse umgehen sollten.

Die traurige Geschichte der Haushälterin

Später erfuhr ich, als ich diese Geschichte weitererzählte, von einem älteren Herrn, dass vor Beginn dieses Jahrhunderts die Haushälterin eines Hofbeamten namens Kost in diesem Haus lebte. Nach seiner Beschreibung passte ihr Erscheinungsbild perfekt zu der Gestalt, die über dem toten Kind gesehen wurde. Der ältere Herr hatte diese Haushälterin oft gesehen, bevor sie sich aus Melancholie das Leben nahm, indem sie sich erhängte. Es scheint, dass die Geister dieser vergangenen Tage nach und nach aus der Welt verschwunden sind, genauso wie die Geschichten von jährlichen Todesfällen in der Moritzstraße. Doch diese alten Legenden werden immer einen Platz in der Geschichte Dresdens haben, und sie erinnern uns daran, dass die Welt voller Geheimnisse ist, die selbst in den ruhigsten Ecken lauern können. Die Jahre mögen vergehen, die Blumen welken, aber die Erinnerungen an die unheimlichen Geschehnisse in den Spukhäusern von Dresden werden für immer in unseren Köpfen bleiben. So verabschiede ich mich von euch, solange der Gewitterwind über die Höhen braust, und ich hoffe, dass ihr euch stets vor den okkulten Mächten der Nacht in Acht nehmt.

Die Wahrheit hinter den Erscheinungen

Die Enthüllung

Die Rückkehr der Spukerscheinungen versetzte viele Dresden in Aufruhr. Die Medien berichteten über die unheimlichen Vorfälle, und die Menschen begannen, sich erneut vor den betroffenen Häusern zu fürchten. Doch dann führte eine plötzliche Enthüllung das Geheimnis ans Licht. Es stellte sich heraus, dass die Spukerscheinungen in Wahrheit von einer Gruppe von Schauspielern inszeniert wurden. Diese hatten sich dazu entschlossen, die alten Legenden wieder aufleben zu lassen und die Menschen zu erschrecken. Sie trugen historische Kostüme und führten nächtliche Aufführungen durch, um die unheimlichen Geschichten zu verbreiten.

Die Faszination des Unheimlichen

Die Bewohner von Dresden waren zunächst erleichtert, als sie erfuhren, dass die Erscheinungen nicht übernatürlicher Natur waren. Doch gleichzeitig waren sie fasziniert von der Kreativität und dem Engagement der Schauspieler. Die Geschichten von den Spukhäusern hatten eine neue Bedeutung erhalten. Die Dresdner begannen, die Aufführungen der Schauspieler zu besuchen und das unheimliche Gruselgefühl zu genießen. Die Spukhäuser wurden zu beliebten Touristenattraktionen, und die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern wurden für wohltätige Zwecke verwendet.

Das Vermächtnis der Spukhäuser

Die Spukhäuser zu Dresden wurden zu einem Symbol für die menschliche Faszination für das Unheimliche und das Geheimnisumwitterte. Die Geschichten, die einst Schrecken verbreiteten, wurden zu einem Teil der Dresdner Stadtgeschichte und zu einem beliebten Gesprächsthema. Die Bewohner von Dresden hatten gelernt, die Geistergeschichten mit Humor zu nehmen und die Freude an der Vorstellungskraft der Schauspieler zu schätzen. Die Spukhäuser waren nicht länger Orte des Schreckens, sondern Orte der Unterhaltung und des Staunens. Und so endet die Geschichte der Spukhäuser zu Dresden, in der die düsteren Legenden der Vergangenheit zu einer Quelle der Freude und des Lächelns in der Gegenwart wurden. Die Geister mögen verschwunden sein, aber ihr Vermächtnis lebt weiter in den Herzen der Menschen, die gelernt haben, das Unheimliche mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen, Straßennamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den Erinnerungen an einem Herbsttag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Spukhäuser zu Dresden
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

uwR5

weiterlesen =>

Internet-Magazin für Informationen + Suche

Impressum 7sky

Impressum + Haftungsausschluss: Die Informationen auf dieser Website verstehen sich als "Aussagen an sich" ohne implizite Garantien jedweder Art. Die bereitgestellten Informationen auf mehr lesen >>>

Frühling am Meer

Nun braust vom Felsen zum Meeresstrand auf Wolkenschwingen der Sturm durchs Land; am Dünenhange zerschmilzt der Schnee: in Frühlingsjubel erbraust die See! Und sproßt kein mehr lesen >>>

Karl Friedrich Schinkel's

Italien bot diesem malerischen Zuge die reichste Anregung, und die entsprechende Beschäftigung führte sehr bald zu einer Meisterschaft in der Behandlungsweise, die mehr lesen >>>

Im finstern Walde springt ein

Erstes Beben, im finstern Walde springt ein Reh scheu auf. Ach, du mein holdes Kind, in meiner Seele ist ein schreckhaft Weh, dem viele Jäger auf der mehr lesen >>>

Die Straßen von Dresden sind

Auf meinem zufälligen Stadtspaziergang wurde ich von meinem Bauchgefühl und meinem Herzen geleitet. Die schweren Klöße und das köstliche mehr lesen >>>

Sehr geschickt und ohne es zu

gelang es ihm, das erbärmliche und jetzt doch so kostbare Splitterchen hervorzuziehen. Hier ist welches", antwortete Gedeon Spilett, der mehr lesen >>>

Silvesterklänge, Eisnebel,

Eisnebel drängen vom grauen Meer gespenstisch über die Dünen her und hüllen in frühen Dämmerschein die mehr lesen >>>

Stube, Kleider und Brod

Die Schergen, die Richter, die Henker, den Galgen, Ich kenne sie insgesammt, Kenne die Welt, die mich verdammt Zum mehr lesen >>>

Geheimnisse und Mystik,

Die Pillnitzer Insel ist ein Ort voller Geheimnisse und Mystik, wo das Unbekannte und Experimentelle auf mehr lesen >>>

Biblioteca Marciana,

Die Biblioteca Marciana (Markusbibliothek) ist eine der größten Bibliotheken Italiens und mehr lesen >>>


Nutze die Zeit und beginne deine Pläne umzusetzen.

Veilchenduft Es war, als sollten nimmermehr ins blaue Meer die Segel gehen, - im Park ertönen Finkenschlag, und Veilchenduft das Tal durchwehen. Danach setzt wieder Flaute ein, also doch nur ein kurzes Intermezzo des Windes. Nach 4 Tagen sogar mehr als nur eine halbe Stunde oder Stunde, der Wind […]
Krieg gegen den Bischof von Als Markgraf Heinrich der Erlauchte von Meißen 1242 die Eventualbelehnung über Thüringen empfing, erhielt er sie auch zugleich über die Pfalzgrafschaft Sachsen und setzte sich nach Heinrich Raspes Tode in deren Besitz. Als Albrecht der Unartige 1291 im Kriege mit seinen Söhnen um […]
Rezept: Milch, Palmin, Man mische 7 Pfund Palmin mit gleichviel Milch und Terpentin. Dann füge man ein Hühnerei und etwas Öl nebst Essig bei. Dies nun zu festem Brei gerührt, wird dann in einen Strumpf geschnürt. Das Ganze läßt man 13 Wochen in lauem Seifenwasser kochen. Dann wird es mit Gelee garniert […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Ich gestehe, daß mir das sehr nahe geht,

Ich gestehe, daß

und wenn ich in der Lage wäre, würde ich den elenden Subjekten, welche solche Gerüchte unter der Hand verbreiten, meinen Zorn fühlen lassen. - Sie sehen, lieber Freund, daß ich sehr aufrichtig bin, und Ihnen ohne Hintergedanken alles sage; denn ich weiß, daß Sie für […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Freie Werkstatt - Auto Liebscher, So leicht sind wir zu finden

Freie Werkstatt -

Meisterbetrieb Auto Liebscher so sind wir zu finden - Frontscheibenwechsel, Scheiben Reparatur, Scheibenwechsel - Wartburg, Barkas, Trabant, IFA-Service, Autoglasmontage, Fahrzeugvermittlung, gebrauchte Fahrzeuge und Folienbeschichtung. Unfallinstandsetzung: […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Venedig und Venezianische Küche

Venedig und

Die venezianische Küche bedeutet in erster Linie Fisch. Geschmackvolles Ambiente in den Restaurants wirbt jedoch nicht immer für gute Küche. Deshalb sollte man beim Schlendern durch die verschwiegenen Gassen durchaus mal in die weniger gestylten Restaurants schauen. […]