Die ewige Braut

So lebt sie schon seit vielen Jahren,
ach, ohne Jammer, ohne Lust -
sie trägt Juwelen in den Haaren
und goldne Ketten auf der Brust.

Und doch vergißt sie nicht zu pflegen
der Myrte Reis, ein letztes Pfand,
das einst auf seiner Brust gelegen,
als schon sein Herze stille stand.

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Flieder duftet schwül im Garten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Tief unten da ist ein Garten, Da wohnt eine schöne Frau, Wir können nicht lange warten, Durchs Gittertor wir schaun, Wo die weißen Statuen stehen, Da ist's so still und kühl, Die Wasserkünste gehen, Der Flieder duftet schwül. Wir ziehn vorbei und singen In der stillen Morgenzeit, Sie hört's im Traume klingen, Wir aber sind schon weit. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Ich sehe auch einen kleinen Fluß.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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der in denselben mündet, sagte Harbert, und wies nach einem schmalen Wasserlaufe, dessen Quell offenbar in den westlichen Vorbergen zu suchen war. Dieser kleine, sehr geschlängelte Wasserlauf und der schon bekannte Fluß bildeten das ganze hydrographische System, so weit es die Beobachter augenblicklich zu übersehen vermochten. Damit war die Möglichkeit jedoch nicht ausgeschlossen, daß unter den Bäumen, welche ja aus zwei Drittheilen der Insel einen ungeheuren Wald machten, noch verschiedene Bergflüßchen nach dem Meere verliefen. Bei der Fruchtbarkeit dieser Landstrecken und ihrem Reichthum an prächtigen Pflanzenexemplaren der gemäßigten Zonen wurde das sogar höchst wahrscheinlich. Die Nordseite dagegen zeigte keine Spur von Bewässerung, wenn man etwa einige Sümpfe im Nordosten abrechnete; mit ihren Dünen, Sandflächen und ihrer auffallenden Unfruchtbarkeit stand diese in grellem Widerspruche zu dem übrigen Erdbodenreichthum. Wasserlauf - positiv oder negative? Innerhalb des Gemeindegebiets fließen auch kleine Flüsse Povelic, Lepenica, Savica und Osovica. Povelic entspringt in Dorf Gornja Ilova Gemeinde Prnjavor und fließt in Richtung Westen bis zur Mündung in Vrbas beim Dorf Povelic. Lepenica ist der rechte Nebenfluss der Povelic, der Wasserlauf beginnt aus den zwei Bächen in der Motaijica. Die Wasserenergie dieser Flüsse wurde in der Vergangenheit für den Antrieb der Mahlmühlen benutzt. Der gesamte Verkehr und die Überquerung des Flusses wurde schon zu früheren Zeiten mit den Fähren abgewickelt und zwar in den Dörfern, seit 1991 kein Betrieb mehr, und in der Stadt, sie stellt den offiziellen Grenzübergang dar. Ein wichtiges touristisches Potenzial stellt der Bach Savica dar, der zusammen mit seinem Stausee ein Fischereirevier bildet. Der Stausee befindet sich ca. 5 km südlich von der Stadt Srbac in unmittelbarer Nähe der Mündung des Flusses. Ein breiter Wanderweg leitet von Fiss aus direkt in den Bergwald und nach 45 Minuten in ein zauberhaftes Refugium: Rabuschl ist ein mystischer Platz zwischen Schatten spendenden knorrigen Bäumen, ein schmaler Wasserlauf quert den Moosboden und füllt einen seichten Tümpel. Spieltüre, Rutschen, Schwebelift und Waldhütten fesseln Kinder. In ihrem Wasserlauf stellt sie natürliche Grenze zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien davon, davon fließt sie auf einer Länge von 40 km entlang der Gemeindegrenze von Srbac, wobei es in der Gemeinde keinen Hafen gibt. Wer für ein Picknick eingekauft hat, schmort an der Grillstation ein Wald-Menü mit Würstchen und Stockbrot. […]

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Die Entdeckung von Madera 33.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Jetzo ist der Berg erstiegen, Und er sieht voll Götterlust Sie in seinen Armen liegen, Schließt sie freudig an die Brust Und hält sie mit selgen Gefühlen umschlungen, Von keinem Barbarn sie zu fliehen gezwungen. Den 19ten Januar 1807 Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872 www.zeno.org - Contumax GmbH […]

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Licht der Sterne - erste Liebe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Tritt her ans Licht der Sterne! In ihrem sanften Licht Erblick' ich gar so gerne Dein liebes Angesicht. Tritt her ans Licht der Sterne! Mit ihrem sanften Licht Vergleich' ich gar so gerne Dein liebes Angesicht. Tritt her ans Licht der Sterne! Vor ihrem sanften Licht Ach, küss' ich gar so gerne Dein liebes Angesicht! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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