Herzschlag der Natur

Ein Vogel singt im Lindenbaum -
- ein süßer Klang im süßen Traum -
und wieder schweigt die Weise . . .
Mir ist: als hört auf weiter Flur
ich pochen leise, leise
den Herzschlag der Natur. -

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

News & Infos


Landschaften an der Elbe im böhmischen Gebirgsringe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der südliche beginnt mit dem Böhmerwald an der mittleren Donau, setzt sich im Fichtelgebirge und dem Thüringer Wald fort und endigt mit den letzten niedrigen Ausläufern des Teutoburger Waldes an der oberen Ems. Der nördliche Zug begrenzt als Sudeten (Riesengebirge u. a.) und Lausitzer Gebirge den Nordosten Böhmens, ist weiterhin bis zum Harz unterbrochen und nur noch an einigen stehengebliebenen Kuppen wie der Kollmberg bei Oschatz und der Petersberg bei Halle zu erkennen, und endigt als Parallelzug des Teutoburger Waldes im Weser- und Wiehengebirge. Quelle: Dresden und die Sächsische Schweiz - Land und Leute - Monographien zur Erdkunde - 1903 - Prof. Dr. Sophus Ruge […]

Read more…

Feuerschein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Deine grauen Haare bergen, was in deiner Seele ruht, wie die Asche des Vulkanes Zeuge ist der innern Glut, und aus deiner Augen Tiefen, sprühet blitzend, göttlich rein, ewig junges Leben kündend, deines Geistes Feuerschein. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Feuerschein ein schneller Blick, aber unwillkürlich sah ich noch einmal zurück nach der Versammlung der Schwarzen aller Blicke waren auf das über dem Feuer hängende und sich furchtbar windende Opfer gerichtet und noch ehe ich recht erkannt hatte, was mit mir vorging, fand ich mich bereits eine Schiffslänge von dem Baum entfernt, geschwind und geräuschlos durch die Dunkelheit gleitend, an der linken Seite unsrer Samariterin, die mich fest an der Hand hielt, während sie auf ihrer rechten Seite Langfeld mit sich fortzog. Ein geschmücktes indisches Paar geht vorüber, Vollmond verzaubert die Gesichter. Als sich die Beine beruhigt haben, setzen wir uns zum Ufer. Musik im Mirabell Ein Brunnen singt. Mehrmals gerate ich ins Stolpern, weil meine Blicke immer wieder über diese grünen Teppiche wandern. Rot blühende Bäume über grünen Feldern, ab und zu ein paar bunte Hütten, im Tal der Marsyangdi und am Horizont die ersten verschneiten Felswände. In der Morgensonne wirkt dieses satte Farbenspiel fast unwirklich. Die Wolken stehn Im klaren Blau die weißen zarten. Froh und zufrieden kehren wir zum Hotel zurück, um noch ein letztes Mal in den Pool zu gleiten. Nach Sange folgt ein Auf und Ab durch Nadelwälder. Bedächtig stille Menschen gehn Am Abend durch den alten Garten. Der Ahnen Marmor ist ergraut Ein Vogelzug streift in die Weiten. Für ein paar Minuten krieche ich noch in meinen lauwarmen Schlafsack. Das monotone Geklapper unzähliger Hufe wird nur durch das Pfeifen und Zischen der Mulitreiber unterbrochen. Ein Faun mit toten Augen schaut Nach Schatten, die ins Dunkel gleiten. Kurz nach 5 Uhr halten mich keine zehn Pferde mehr im Bett und ich drehe eine Runde durch das langsam erwachende Dorf. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. […]

Read more…

Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum - Karl Friedrich von dem Knesebeck.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Karwe liegt am Ostufer des Ruppiner Sees, und ein Wustrauer Fischer fährt uns in einer halben Stunde hinüber. Ein besonderer Schmuck des Sees an dieser Stelle ist sein dichter Schilfgürtel, der namentlich in Front des Karwer Parkes wie ein Wasserwald sich hinzieht und wohl mehrfach eine Breite von hundert Fuß und darüber haben mag. An dieses Schilfufer knüpft sich eine Geschichte, die uns am besten in das starke und frische Leben einführt, das hier ein halb Jahrhundert lang zu Hause war, und von dem ich Gelegenheit haben werde, manchen hübschen Zug zu erzählen. Das Wasser hat sich weit zurückgezogen, die mächtigen Dhaus sitzen auf dem Trockenen. Doch der andere ließ ihn nicht zu Wort kommen. Wir lassen Bahundanda hinter uns und folgen einem schmalen Pfad, der uns in Schlangenlinien in das Tal des Marsyangdi zurückführt. Um 08.30 Uhr brechen wir zu unserem zweiten Tagesmarsch auf. Ehe ich noch einen bestimmten Gedanken fassen konnte, ergriff eine weiche Hand die meine und zog mich schnell um den Stamm herum in den Schatten desselben. Es war erst gegen die Mitte Oktobers, eine Zeit, wo die Nächte in dieser Höhe noch von großer Klarheit zu sein pflegen. Nach einer Hängebrücke bei Sange pausieren wir auf einer überdachten Terrasse, direkt über dem Fluss. Bei Ebbe mutet der Hafen wie ein Friedhof an, leblos zur Seite geneigt liegen die Schiffe in der Dunkelheit. Die Nachtluft zog feucht und herbstlich durch die handgroßen Lücken in der Mauer, und der Rauch der ruhig ausbrennenden Herdflamme, der jetzt vom Nebel gedrängt wurde, schlug schwerfällig zurück und floß an der Decke der Hütte hin, ohne daß es der Alten beschwerlich ward. Im Sturzflug senken sich Schwalben zu uns herab, wir baden in einer vergrüß Auch der ostafrikanische Lilabauchfisch tummelt sich schon im Wasser. Männer schlafen auf den Steinbänken vor der Moschee. erten Vogeltränke. Die leuchtend grünen Reisterrassen scheinen in den Himmel zu wachsen. War's Zauber, war es reine Macht durch die solch Wunder du vollbracht, an deinen Sang voll Wonn'und Leid gebannt die tugendreichste Maid? Er mußte sich richtig ins Zeug legen und das Schiff scharf hernehmen, wobei für die Vergoldung der Lebkuchenschnörkel an Steven und Heck wenig übrigblieb. […]

Read more…

Sommerabend, stille Gassen ringsum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wie hab' ich diese Sonntagsruhe gern, Wenn alles still ist ringsum auf den Gassen! Die Türen zu, die Häuser ganz verlassen, Ein Brunnen rauscht, es kräht ein Hahn von fern - Auf einmal zuckt der Blitze greller Schein, Der Sturmwind braust, es ächzt die Wetterfahne, Wir sind allein, Nur Blumendüfte wehn zu uns herein Durchs Gittertor der alten Steinaltane. Das tägliche Ringen um Freiräume, Lebensfreude und Zeit wird zum unauflösbaren Konflikt. Haß trennt Mensch von Mensch, Nation von Nation und Land von Land. Ich bin mit mitte dreißig gerade so an der Grenze der Generation Y bin eher kleinstädtisch aufgewachsen, aber mittlerweile ein totaler Großstädter und dazu auch noch Student in der Endphase. Und Merkels Forderung, andere Staaten sollten mehr tun, sind ein Ablenkungsmanöver. Also Ich habe den Wandel selbst erlebt. Nicht Tinder ist das Problem, sondern die veränderten Marktbedingungen sind es. Das sakrale Erkennungszeichen: rotes Herz. Die Qual der Entscheidung nimmt das Schicksal einem ohnehin ab. Die Ikonen: Fotos von UNS. Wasser und Abstauben sowie ab und an etwas mehr Licht hätte es vielleicht für den Anfang auch getan. Sie kommen, weil es hier am besten ist und viele Landsleute schon da sind. Vor 10-15 Jahren hatten meine Schulkumpels, allerhöchstens mal so 5 Frauen bis 30 gehabt und waren allerspätestens dann auch verheiratet, 1-2 Kinder bekommen und sich ein Haus gebaut und die Wohlstandsplautze angefuttert etc. Liebe ist hass, Eifersucht,und ein zusammen spiel Zweier Komponenten die sich sehr gut verstehen. Die eigene Identität muss mit Klauen verteidigt, die Liebe immer wieder neu gefunden werden. Grossstadtvögel Das Berliner Label hat sich auf Techhouse und Deephouse spezialisiert. Die Mädles damals waren zwar nicht alle immer brave Nesthäkchen, aber haben nicht mit 30 schon 20-30 Männer gehabt, wie das ja heute häufig der Fall ist. Wie schon einer meiner Vorredner geschrieben hat, da wusste man woran man bei der Frau ist, und war nicht nur einer von vielen. Gut genug jedenfalls, um ihr den Freimut zu der Mitteilung zu geben, daß sie mit zweihundert Pfund anfangen könnte. Und er wußte nicht, wo er zweihundert Pence hernehmen sollte! O kehr zurück, du kühner Sänger, dem unsren sei dein Lied nicht fern. […]

Read more…