Herz der Welt

Aus dem Schoß der Wolken fällt
groß und warm der erste Tropfen -
und mir ist, das Herz der Welt
hör ich in der Stille klopfen.

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News & Infos


Obwohl Pencroff kein Vertrauen zu dem .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verfahren hatte, so ging er doch auch daran, nach Art der Wilden zwei Hölzer aneinander zu reiben. Hätte die von Nab und ihm ausgeführte Bewegung sich, entsprechend den neueren Theorien, in Wärme umgesetzt, so mußte diese wohl hinreichen, einen Dampfkessel zum Sieden zu bringen! Auch das hieraus entspringende Resultat war gleich Null. Die Holzstücke erwärmten sich wohl etwas, aber noch weit weniger, als die Arbeitenden selbst. Der erste derselben geht dahin, die Abnutzung und Zerstörung der Roststäbe der Dampfkesselfeuerungen dadurch zu vermeiden, daß die Roststäbe hohl gestaltet und in ihrem Innern durch Wasser gekühlt werden, das in den Dampfkessel übertritt. Die Holzstücke erwärmten sich wohl etwas, aber noch weit weniger, als die Arbeitenden selbst. Das nunmehr folgende Dampfmaschinenpatent enthält ebenfalls eine Anzahl wichtiger Neuerungen. Dieses Patent ist unter Nr. 762 am 20. Mai 1761 an Michael Mainzies verliehen. Als Antwort hierauf bitte ich, sich den Gebrauch des kleinen Kessels D zu merken. In demselben wird u. a. der Vorschlag gemacht, maschinell angetriebene Vorrichtungen zum Loslösen der Kohle vor Ort zu benutzen. Auf diese Weise werden nicht nur die Roststäbe geschont, sondern auch die Verdampfung wesentlich gefördert. Die überflüssige Wärme und der Rauch der Feuerung sollte zur Vorwärmung des Wassers im Trichter G und im Rohr H benutzt werden. Trotzdem ist dasselbe in den Abridgements of Specifications, relating to the Steam Engine nicht enthalten. Macht man dann noch ein kleines Feuer unter B2, so hat man innerhalb kurzer Zeit mehr Dampfkraft zur Verfügung als aus dem großen Kessel. Oberhalb des eingemauerten Dampfkessels A liegt der Dampfzylinder PQ. Hierbei erhielt Watt die Anregung zu einer Reihe von Verbesserungen, die ihm später den Ruhm eintrugen, der Schöpfer der modernen Dampfmaschine zu sein. Ein zweiter nicht minder wichtiger Vorschlag geht dahin, die Beschickung der Feuerung mit Brennmaterial nicht durch den Heizer, sondern durch mechanische Vorrichtungen zu bewirken. Weit wichtiger sind jedoch die auf die Dampfmaschine bezüglichen Vorschläge. […]

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König Wenzel in Bautzen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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reitet mit dem Trosse flugs vor das Rathhaus hin, und spricht zu seinen Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu grüßen, jetzt sind die Gassen leer! Er schickt ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore sperrt, und steigt herab vom Rosse, und zieht sein langes Schwert, und läßt stracks vor sich fordern die Innungen der Stadt mit ihren Freiheitsbriefen und auch den alten Rath. Vorn stehn die beiden Schergen, aufs breite Beil gestemmt, und fordern streng die Waffen von Jedem, der da kömmt. Scheu kommen die Rebellen und zitternd vor’s Gericht, der alte Rath naht grüßend mit freud’gem Angesicht. Der König spricht: Wohl kenn’ ich die Meuterei der Stadt! Ihr legtet vor zwei Jahren Hand an den alten Rath, Ihr, Burgemeister Schefer, der ihr es Rechtens seyd, eu’r Wort war stets in Ehren, sagt an und gebt Bescheid! Drauf haben sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbst hinein. Sie haben viel des Bösen und Unfugs ausgeübt; mag’s Gott der Stadt vergeben, sie hat uns tief betrübt! Der König spricht: So ist es! Ich weiß die Meuterei, und nur die Fleischergilde blieb von dem Frevel frei. Die andern sollen’s büßen, was sie am Rath gethan! Ihr murrt? Ich will euch zeigen, was König Wenzel kann! Die Wuth zwängt seine Stimme, er schlägt mit starker Faust so grimmig auf die Tafel, daß selbst den Rittern graust. Sein Auge rollt und funkelt, sein Antlitz wird so bleich, die Lippe schäumt, die Bürger, sie zittern allzugleich. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die andern Funfzig führen die Schergen stracks hinaus. Drauf spricht der König warnend: Ihr Bürger dieser Stadt, merkt euch, wie König Wenzel jetzt hier gerichtet hat! Der alte Rath war bieder, drum bleibt ihm unterthan, daß ich mit Lust und Freuden stets zu euch kommen kann. Er drückt dem alten Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt hinaus zum Saale, und schwingt sich auf sein Roß, und reitet durch die Menge und durch der Knechte Schaar hin zu dem Wassertroge, allwo der Richtplatz war. Dort kniet schon Fritzsche Flücker auf einer Bank von Stein; der Erst’ im Aufruhr, muß er der Erst’ im Tod auch seyn. Die beiden Schergen wechseln im gräßlichen Geschäft, und Ströme Blutes triefen herab am Beilesheft. Die Köpfe rollen dröhnend aufs nackte Pflaster hin, zwar still, doch schaudernd sieht es das Volk von Budissin. Der König, hoch zu Rosse, blickt stumm und finster drein, als wünscht’ er doch, er könnte den Meuterern verzeih’n. Und als das Paar der Schergen sein Werk vollendet hat, da wendet er den Rappen, und reitet aus der Stadt. Um Mitternacht, da wandelt im blutigen Ornat rings um die Peterskirche der meuterische Rath. Sie schreiten so gespenstig je zwei im Zuge hin, und ihr Erscheinen deutet Unglück in Budissin. […]

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Trostlos, schuldbewußt, so ferne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So trostlos muß ich von dir gehn? Du sagtest nicht auf Wiedersehn! Ich fühle mich wie schuldbewußt, Ich fühl' mich dir so ferne; Die Nacht ist schwül, wie meine Brust, Vom Himmel fallen die Sterne. Allein und finster schreit' ich fort, Versunken ist mit dir mein Hort; O daß ich dich verlieren mußt' In solche Seelenferne! Die Nacht ist schwül, wie meine Brust, Vom Himmel fallen die Sterne. Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Ich schwere dir bey dem, der in dem Himmel wohnet, Der Meineyd und Betrug mit Pech und Schwefel lohnet: Daß gegen dir mein Hertz in Treue soll bestehn, So lange Sonn und Mond in stetem Wechsel gehn. Das hat mich scheu gemacht zu kommen in den Streit. Wer meine Freundschaft sucht, der findet mich bereit. Der Rede ward gelacht. Ich hatte kaum geschwiegen; Da kam ein Sturm auf mich von sieben vollen Krügen Doch nicht gar grosser Art: Da half kein Bitten vor. Es hieß, wer nicht mehr kan, der leg sich auf ein Ohr. Sobald ich diese Last gezwungen durch den Kragen; Da fühlt ich einen Lerm und Aufruhr in dem Magen. Ich lief zur Stub hinaus, gab alles wieder dar Und ließ mit Freuden gehn, was nicht zu halten war. Unter den vielen anderen Aktivitäten waren auch die Aufführung des französischen Divertissements Les quatres saisons mit einem Text von Poisson und der Musik des Kapellmeisters Schmidt am Tage des Venusfests (23. September) unter freiem Himmel im Großen Garten, bei dem auch über 100 Angehörige des Hofes im Venustempel neben dem Palais selbst tanzten und zu der auch Georg Friedrich Händel aus London und Georg Philipp Telemann angereist waren sicher auch, um das neue Opernhaus am Zwinger, das größte und prunkvollste seiner Zeit, zu sehen. […]

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Ritter steigen aus der Gruft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Märchen fangen an zu leben, Die Ritter steigen aus der Gruft; Bei Ronzisvall, da gibt's ein Streiten, Da kommt Herr Roland herzureiten, Viel kühne Degen ihn begleiten, Auch leider Ganelon, der Schuft. In frühester Zeit waren die Bewohner von Großröhrsdorf nach Lichtenberg eingepfarrt, wo Bischof Benno von Meißen im Jahre 1076 eine Kirche erbauen ließ, die erste in der heutigen westlichen Lausitz Sachsens. Über fünf Jahre hindurch baute man am Hause des Herrn. Die Bewohner des Ortes hatten dabei allerlei Frondienste zu verrichten, die oftmals recht lästig wurden. Die Baukosten beliefen sich auf 12585 Taler, die Erbauung der Orgel kam außerdem noch 1500 Taler. Drei neue Glocken erhielt die Kirche im Jahre 1827. Am 8. und 9. Oktober 1836 wurde das 100jährige Jubelfest dieser Kirche gefeiert. An die Erbauung der zweiten Kirche Großröhrsdorfs knüpft sich eine schöne Sage. Man war ursprünglich über den zu wählenden Standort der neuen Kirche nicht einig. Das älteste Gotteshaus der Gemeinde lag in dem heutigen Oberdorfe. Ein Teil der Bewohner wünschte die neue Kirche auf den jetzigen Kirchberg. Der Streit wogte hin und her und regte die Gemüter gewaltig auf. Da entschied ein Wunder. Ein über Nacht gefallener Schnee ließ oben auf der Höhe des jetzigen Kirchberges ein Stück Land in Form eines Viereckes frei und unbedeckt. Das betrachtete man als einen Wink von oben. Alle Parteien waren auf einmal geeinigt. Das neue Gotteshaus kam auf den jetzigen Kirchberg zu stehen und zierte denselben bis zum Jahre 1731. Im selbigen Jahre wurde es aber abgebrochen, und auf seinen Grundmauern erbaute man das heutige Gotteshaus Großröhrsdorfs. Nun rächt sich das Vöglein. Der Schluß hier ist aus der zweiten hessischen Sage genommen. Ein hierher gehöriges altdeutsches Gedicht ist mit Reinhart Fuchs bekannt gemacht, stammt aber aus dem französischen Renart Märchen. Verwandt ist ein ehstnisches Thiermärchen das ebenfalls im Reinhart Fuchs Märchen mitgetheilt wird. Nach drei wenig abweichenden Erzählungen, die vollständigste ist aus Zwehrn und liegt zu Grund, die zweite, gleichfalls aus Hessen, hat einen andern Eingang. Eine Hirschkuh war mit einem jungen Hirsch ins Kindbett gekommen und bat den Fuchs Gevatter zu stehen; der Fuchs lud noch den Sperling dazu ein und dieser wollte noch den Haushund, seinen besondern lieben Freund dazu einladen. Der Hund aber war von seinem Herrn an ein Seil gelegt worden, weil er einmal von einer Hochzeit betrunken nach Haus gekommen war. Nun pickte der Sperling ein Fädchen nach dem andern vom Seil los, bis der Hund frei war; aber beim Gevatterschmaus versieht ers wiederum, übernimmt sich im Wein, taumelt auf dem Heimweg und bleibt auf der Straße liegen. […]

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Verstummt ist alte Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verstummt ist Scherz und Kosen. - Die mir geblüht in tiefster Brust, das alte Leid, die alte Lust - sie starben mit den Rosen! Ein Scherz, aber was am schönsten wäre,Was am würdigsten, des SängersLied ein Gegenstand zu werden,Was es schmückte, wie ein FrühlingMit der wunderreichsten Blüte,Wär es leicht nicht zu errathen?Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen?Wen erfreut ich nicht, mit FeuerIhr begeisternd Lob beginnend?Wüßt ich nur, wohin die AugenUnd den Klang der Lieder richten,Ob empor zu buntbehangnerGlänzender Balkone Wunder,Ob zu jener beiden ReihnMiglienlangem Farbenglanze? Rasch dein Glück versucht! Die StundeKehrt nicht wieder! Sinkt die Maske,Sieht vielleicht ein liebend AugeHell dich an! Im Scherze bildetErnstes sich, doch bleibe weise,Denn dem Scherz folgt oft die Trauer;Kränze, die man Bräuten flicht,Ruhen oft auf ihren Särgen.Und wer möchte mirs verübeln,Wenn ich meines Lebens denke,Jener Zeit, da mir im Herzen,Solch ein Liebessehnen glühte,Da in tiefbewegter SeeleMir die künftige GeliebteSo unsäglich schön erstand,Als die Herrlichste des Festes!Da so viele mich umschwärmten,Rasch an mir vorüberflohen,Und die eine, die ich träumte,Mir so unerreichbar dünkte,Da ich ungeduldig suchte,Nicht bedenkend, daß die frohenKränze, die man Bräuten flicht,Oft auf ihren Särgen ruhen. Bei der wunderlichen und gleichsam nur zum Scherz unternommenen Arbeit jener fingierten Reisebeschreibung, die er mit Laertes zusammensetzte, war er auf die Zustände und das tägliche Leben der wirklichen Welt aufmerksamer geworden, als er sonst gewesen war. Er begriff jetzt selbst erst die Absicht des Vaters, als er ihm die Führung des Journals so lebhaft empfohlen. Er fühlte zum ersten Male, wie angenehm und nützlich es sein könne, sich zur Mittelsperson so vieler Gewerbe und Bedürfnisse zu machen und bis in die tiefsten Gebirge und W?lder des festen Landes Leben und Tätigkeit verbreiten zu helfen. Die lebhafte Handelsstadt, in der er sich befand, gab ihm bei der Unruhe des Lärmes, der ihn überall mit herumschleppte, den anschaulichsten Begriff eines großen Mittelpunktes, woher alles ausfließt und wohin alles zurückkehrt, und es war das erste Mal, daß sein Geist im Anschauen dieser Art von Tätigkeit sich wirklich ergätzte. In diesem Zustande hatte ihm Serlo den Antrag getan und seine Wünsche, seine Neigung, sein Zutrauen auf ein angebornes Talent und seine Verpflichtung gegen die hilflose Gesellschaft wieder rege gemacht. […]

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