Flimmernde Tiefen

Ich schau durch die schimmernden Wasser
in die flimmernden Tiefen hinein:
da schläft eine tote Hexe
auf einem grünen Flutgestein.
Noch liegt die lächelnde Lüge
um den schmalen, gepreßten Mund ...
ihre roten Haare lodern
wie Flammen aus dem Grund.

Quelle:
An sonnigen Borden - Flimmernde Tiefen
Gedichte von Clara Müller-Jahnke - Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Net-News, Informationen und Tipps


Frühlingsbild, Maiensonne, Wolkensaum....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Um die Maiensonne stets dunkelt noch ein Wolkensaum, über die Narzisse weht's schneeig her vom Apfelbaum. Wie so bleich das Sonnenlicht, und wie kühl ist noch die Luft! Nur dem Blumenkelch entbricht schon ein heißer Sommerduft. […]

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Ins offne Grab.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hinter jener Berge Rücken Sinket Phöbus hehr hinab, So stürzt, Hoheit in den Blicken, Sich der Brave mit Entzücken Für das Recht ins offne Grab. […]

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Liebessterne in Tränen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und bittre Tränen plötzlich sich ergossen aus Liebchens Augen, und in Tränenwogen ist mir das holde Bildnis fast zerflossen. O süße Augen, fromme Liebessterne, obschon ihr mir im Wachen oft gelogen, und auch im Traum, glaub ich euch dennoch gerne! Network Europa + Deutschland + Sachsen: Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Informationen aus dem Internet […]

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Schlüsselloch im Haustor erlaubt sich nachts einen Spaß.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es nahten Studenten mit Schlüsseln in Händen. Da dachte das listige Schlüsselloch: Ich will mich verstecken, um sie zu necken! Worauf es sich wirklich seitwärts verkroch. Alsbald nun tasteten die Studenten suchend, fluchend, mit Händen an Wänden. Und weil sie nichts fanden, zogen sie weiter. Schlüsselloch lachte heiter. Die Herren erreichten ihr Zimmer nimmer. Eigentlich war die Sache noch schlimmer. Ich selbst war nämlich bei den Studenten doch lassen wir es dabei bewenden. […]

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Sommerglück hat des Glücks leuchtende Spur mit zitternder Schwinge berührt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Blütenschwere Tage in Düften und Gluten rings, mein Herz tanzt wie auf Flügeln eines trunkenen Schmetterlings. Die Rosen über den Mauern, der Birnbaum darüber her, alles so reich und schwer in sehnenden Sommerschauern. Das juligelbe Land mit dem träumenden Wälderschweigen fern am duftigen Rand, darüber die Wolken steigen wie sag ich nur, was alles mein Wünschen ins Weite führt! […]

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