Barmherzigkeit

Mutter der Barmherzigkeit,
Retterin aus Todesnöten,
halte deinen Fuß bereit,
schützend vor mich hinzutreten,
die gebenedeite Hand,
die den Herrn der Welt durft' pflegen,
auch auf meines Kindes Haupt,
aller Gnaden voll, zu legen . . .

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News & Infos


Ich blickte nieder und sah nun silbernen Triumph.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zwanzig und ein ebensolches Zehn-Piasterstück am Boden liegen. Was ist's mit diesem Gelde? Es ist vom Mutesselim. Jetzt begann ich das übrige zu ahnen und fragte: Wofür? Für die Gefangennehmung des Makredsch. Effendi, du weißt ungefähr, wie viel Geld dieser bei sich hatte? Ich schätze es auf ungefähr vierundzwanzigtausend Piaster. So hat Selim mir doch die Wahrheit gesagt. Dieses viele ungeheure Geld hat der Kommandant dem Makredsch abgenommen und von demselben diesem tapfern Agha der Arnauten fünfzig Piaster gegeben! Bei diesen Worten bildete ihr ganzes Gesicht ein empörtes Ausrufezeichen. Sie schob die Silberstücke mit dem Fuße fort und fragte mich: Und weißt du, was dieser Agha der Arnauten gethan hat? Was? Er hat das Geld genommen und ist davongegangen, ohne ein einziges Wort zu sagen! Frage ihn, ob ich dich belüge! Was sollte ich thun? entschuldigte sich Selim. Ihm das Geld in den Bart werfen! Ich hätte es ganz sicherlich gethan. Glaubst du das, Effendi? Ich glaube es! Schließlich verhängte 1521 die römische Kurie den Bann über Martin Luther. Diese Mühe erspare ich euch und zeige euch hier noch zwei der besten Aufnahmen der roten Kobolde von der anderen Seite der Erde. So können einzelne Sprites sogar noch auf der andere Seite des Planeten gemessen werden. Von Luthers Mutter wird erzählt, dass Sie ihre Kinder streng erzog. Unser Pariser Platz zeigt zu beiden Seiten noch ein paar Musterstücke dieser Bauart. Die katholische Kirche versprach damit gegen Geld die Vergebung von Sünden, selbst für bereits Verstorbene. Der Boden ist fruchtbar, und wo die Fruchtbarkeit aufhört, beginnt das Wustrausche Loch, eine Torfgegend, die an Ergiebigkeit mit den Linumer Gräbereien wetteifert. Der Grüne Blitz, manchmal auch Grünes Leuchten oder Grüner Strahl genannt, ist ein seltenes atmosphärischoptisches Naturphänomen, das heute auf Grund der eingeschränkten Sichtverhältnisse durch Luftverschmutzung meist nur noch auf dem offenen Meer, im Hochgebirge, in der Wüste oder an anderen Stellen mit klarer Sicht zu beobachten ist. Diese Erkenntnis stand in der damaligen Zeit im krassen Widerspruch mit dem blühenden Ablasshandel. Es entsteht beim Sonnenauf- oder -untergang und ist als grüner Schein am oberen Rand der Sonne zu sehen. Manchmal erscheint auch ein grüner Blitz, nachdem die Sonne untergegangen ist. […]

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Die Entdeckung von Madera 6.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Robert soll das Mädchen fliehen, Deren Liebe ihn beglückt! Alle Freuden, die ihm blühen, Sind durch diesen Stoß zerknickt. Die Schöpfung, die ehmals mit Lust ihn erfüllet, Erscheint nun im Schleier der Trauer verhüllet. Die Libretti zu Der beglückte Florindo und Die verwandelte Daphne, deren Sujet Hinrich Hinsch vermutlich einer bisher nicht identifizierbaren italienischen Quelle entnahm, enthalten jeweils mehrere Arien in der Originalsprache, insgesamt etwa 100 Musiknummern. Er verließ Hamburg vermutlich im Sommer 1706 und hat seine Doppeloper niemals gehört. Die musikalische Leitung der Uraufführungen lag höchstwahrscheinlich in den Händen von Christoph Graupner, der von 1705 bis 1709 Cembalist und Kapellmeister am Hamburger Opernhaus war. Der beglückte Florindo ist Georg Friedrich Händels dritte Oper. Ihre Musik ist zum größten Teil verschollen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […]

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Frühling.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nun blühen wieder goldig schwer die Weiden in meinem märzensonndurchglühten Moor, als ob ich in das windzerschlißne Rohr geworfen einen Knäuel gelber Seiden. Als ob ich meines Winters süße Leiden und seiner Wünsche hadernd lauten Chor gepreßt in diesen feinen Seidenflor, um so von ihnen freundlich mich zu scheiden. Nun liege ich mit leidbefreiter Seele und schaue ihnen nach aus Rohr und Ried versenkt in sinnende Melancholie, da rauscht's im Schilf, und eh' ich fort mich stehle, da tanzt sie zu mir, die mich Winters mied, und – hebt kokett ihr Röckchen bis zum Knie. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Dabei benutzte ihn Friedrich der Große auch häufig zu diplomatischen Diensten. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat. Ein holländische Befehlshaber entdeckte zu der Zeit Neu-Seeland. Man behielt aber zunächst noch ganz verworrene Anschauungen von den in nebelhafter Ferne liegenden Inseln. Erst die drei Reisen des berühmten Kapitäns James Cook, deren erste ins Jahr 1769 fällt, brachten einen wirklichen Fortschritt. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. […]

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Ammenmährchen finden und gefunden werden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verflucht der Köhlerglaube, der Thoren Bande schlingt! Verflucht das Ammenmährchen, das von Erlösung singt! Hab' auch gehofft, gebetet - blieb es nicht, wie zuvor? Ich hatte Glauben, Liebe - war ein betrogner Thor! Abschwör' ich Pfaffengemeinschaft sammt ihrem heilgen Quark! Abschwör' ich Lieb' und Freundschaft, ich, durch mich selber stark! Verflucht sei jede Kirche, die sich mit Formen spreizt! Verflucht sei jedes Eh'band, es hat mich nie gereizt! […]

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Das Alte wird hintangestellt, was soll das Neue.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Was sollen wir auf dieser Welt mit unsrer Lieb' und Treue. Das Alte wird hintangestellt, was soll uns dann das Neue. O! einsam steht und tiefbetrübt, wer heiß und fromm die Vorzeit liebt. Sie verließen sich auf den Pfarrer und unterwarfen sich ihm. Die neuere Geschichte der Kurden beginnt mit der Entstehung des Osmanischen Reiches im 15. Jahrhundert und mit dem persischen Nationalstaat der schiitischen Safawiden zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Zwischen diesen beiden Staaten wurde das kurdische Gebiet geteilt. In Konstantinopel, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, herrschte zu dieser Zeit Sultan Salim. Er war nicht nur ein grausamer Despot, sondern auch ein eifriger sunnitischer Glaubenskämpfer. Salims Gegenspieler, Schah Ismael von Persien, der die Schia im Iran einführte, stand dem osmanischen Zeloten an religiöser Unduldsamkeit nicht nach. Im Gegenzug gab ihm Hosein eine seiner Töchter zu Frau. Der Schah verließ sich auf diesen Pfarrer und seine Worte. So begann ein religiös verbrämter, blutiger Machtkampf zwischen den beiden Reichen, der zweihundert Jahre dauerte und sich hauptsächlich auf kurdischem Gebiet abspielte. Dabei standen, als Hilfsgruppe der Osmanen oder Perser, Kurden gegen Kurden Bauernopfer auf dem Schachbrett der Großen. Nachrichten aus Treuen zum Thema Bürgermeisterin. innen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. […]

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