Frühlingslust

Und doch - der Mai steht vor der Tür:
- Ich klopfe lang; wer öffnet mir?
Wer öffnet meiner Frühlingslust
die ganze volle Menschenbrust?
Wer öffnet meinem Sonnenschein
ein Herz, von Trug und Torheit rein?
Wer öffnet meiner Herrlichkeit
ein Auge, daß sich dran erfreut?!

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News & Infos


Hurrah! der Braten ist da,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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nun können wir nach Hause zurückkehren! Bürger der Vereinigten Staaten konnten über den Namen der fraglichen Nagethiere nicht in Zweifel sein. Es waren Maras, eine Art Agutis, patagonische Hafen, etwas größer als ihre Verwandten in der Tropenzone, mit langen Ohren und fünf Backzähnen auf jeder Seite der Kiefern, wodurch sie sich von den eigentlichen Agutis bestimmt unterscheiden. Der Rothe Fluß rollte seine klaren Gewässer unter der Decke von Kasuarbäumen, Banksias und enormen Gummibäumen dahin. Prächtige Liliaceen ragten bis auf zwanzig Fuß hoch auf. Daneben neigten sich noch weitere dem jungen Naturkundigen unbekannte Baumarten über das Wasser, das man unter jenem Laubgange murmeln hörte. Neu im Trend - Braten im Anbruch des Morgens, so begann es sich bereits wieder zu regen. Um 2 Uhr wurden die Pferde gefüttert, die Geschirre zurecht gemacht und die Wagen besorgt. Schon oben von der Treppe springt einem der Duft von frischem Rotkohl und Braten in die Nase. Die Einnahmen von den Fuhrleuten allein betrugen täglich 5070 Taler. Darauf schritten die Hausknechte durch das Haus und weckten durch Pochen an die Türen die Reisenden. In der Küche nahm nun die Köchin, die oftmals wochenlang in kein Bett kam, ihre Tätigkeit wieder auf. Die Jakobsmuschel ist in der gehobenen Gastronomie zu Hause. Grassmugg mag es grünweißrot: Er richtet die Jakobsmuschel auf einem Spinatbett an. Bald füllten sich die Gaststuben mit Gästen und Fuhrleuten, und das erste Frühstück, Kaffee und Butterbrot, wurde aufgetischt. Auch waren Semmeln zu haben. Diese brachte ein Stellwagen aus Bischofswerda mit, der dann abends die leeren Körbe wieder mit zurücknahm. Nicht selten wurden für mehr als 1 Taler Semmeln nebenbei gebraucht, und doch galt die Semmel damals für einen Leckerbissen. Vor Aufbruch bekamen die Fuhrleute noch Butterbrot mit Braten besonders eingewickelt mit auf den Weg und zwar als eine kleine Liebesgabe des Wirtes und der Wirtin; denn mit den Fuhrleuten durfte es in jener Zeit ein Gastwirt ja nicht verderben, wenn er nicht jahraus, jahrein meist ein leeres Haus haben wollte. […]

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Nach dem Essen wurde immerzu erzählt .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und geschwatzt und Tom und ich waren immer auf unsrer Hut, uns nicht zu verplappern. Von einem durchgebrannten Nigger aber war nie die Rede, soviel wir auch aufpaßten, und wir scheuten uns, davon zu beginnen. Es wird geschwatzt, mit positiven und negativen Aspekten, von A wie Apfel bis Z wie Zwetschge reicht die Auswahl, dazwischen finden sich Exoten wie ein Spargelbrand aus dem brandenburgischen Beelitz oder ein Tannenspitzenbrand aus dem Elsass. Das meiste in Grundmanns Regalen aber ist die Essenz von Früchten, die einmal in Deutschland und Österreich, im Elsass und in der Schweiz an den Bäumen hingen. Schnell aufzuckend leuchtete ein Erinnerungsbild in mir, eine Sekunde lang: Hermine, am Tisch eines Restaurants, plötzlich von Wein und Speisen weg in ein abgründiges Gespräch verloren, furchtbaren Ernst im Blick, wie sie mir sagte, daß sie mich nur darum in sich verliebt machen werde, um von meiner Hand getötet zu werden. Flackernd blinzelte er mich an, lachte ein wenig, daß die Lefzen sich einen Augenblick trennten und die rote Zunge zu sehen war. Der Barkeeper weiß, welch ein Geschick dazu gehört, den Geist einzelner Obstsorten geschmacksrein in die Flasche zu bannen: Während dreier Jahre, die er im Hotel Traube Tonbach im Schwarzwald arbeitete, hat er immer wieder bei einer der unzähligen Klein- und Kleinstbrennereien der Umgebung vorbeigeschaut, mit den Brennern geschwatzt und viel gelernt. Im Spiegel stand, hoch wie ich, ein riesiger schöner Wolf, stand still, blitzte scheu aus unruhigen Augen. Eine schwere Woge von Angst und Dunkelheit flutete über mein Herz, plötzlich stand wieder alles vor mir, plötzlich spürte ich im Innersten wieder Not und Schicksal. Verzweifelnd griff ich in meine Tasche, um die Figuren hervorzulangen, um ein wenig Magie zu treiben und die Ordnung meines Schachbretts umzustellen. Wo war der kluge Kerl, der so hübsch vom Aufbau der Persönlichkeit geschwatzt hatte? Zu Tode erschrocken lief ich durch den Korridor, an den Türen vorbei, stand plötzlich dem riesigen Spiegel gegenüber, blickte hinein. […]

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Bürgerwehr in Altenburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch in Altenburg war eine Bürgerwehr entstanden und nahm bereits an der am 20. März stattfindenden Vereidigung des Militärs auf die Verfassung Theil. Das erstere kam im Sinne unbeschränktester Wahlfreiheit zu Stande und schrieb directen Wahlmodus, Aufhebung der seitherigen Ständevertretung und Wegfall jedes Wahlcensus vor. Förmliche Excesse waren inzwischen nur im westlichen Landestheil, namentlich in den Dörfern, vorgekommen, doch war schon Anfangs April die Ruhe wieder hergestellt. Dagegen wuchs im östlichen Theile die Aufregung, durch Clubs und Volksversammlungen genährt, mit jedem Tage. Geschützt wurden hauptsächlich die wichtigsten Angriffszonen des Körpers: Kopf und Rumpf. Treffer auf diese Körperteile waren meist fatal. Aber auch Verwundungen an Gelenken, Beinen und Armen konnten einen Krieger vorläufig ausschalten. So wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Im Jahr 1590 wurden die Hoheitsrechte an Schloss Tonndorf in Folge von Streitigkeiten an das Herzogtum Sachsen-Weimar abgetreten. Ein Jahr später nahm Herzog Friedrich Wilhelm I. Über die Reise liegt ein Bericht seines Landrentmeisters Hans von Mergenthal vor. von Sachsen-Weimar das erzstiftliche Amt Tonndorf gewaltsam in Besitz. Nach einem langen Rechtsstreit zog der Erzbischof von Mainz 1592 Tonndorf zusammen mit anderen umliegenden Dörfern als wiederkäufliches Mainzer Lehen ein und trat die kurmainzischen Lehensrechte an den Ämtern Tonndorf und Mühlberg an den Herzog von Sachsen-Weimar ab. Bei einer 1635 erfolgten Besitzteilung zwischen den Herzogtümern Sachsen-Weimar und dem 1603 entstandenen Sachsen-Altenburg kam das Amt Tonndorf zu Sachsen-Weimar. Stark besucht ist auch das Ausflugsgebiet rund um die Kampstauseen. Im Jahr 1690 wurde Tonndorf als Sitz der Vogtei des Mainzer Erzstiftes zu Erfurt bezeichnet. Unbefriedigt ging ich daher allein weiter, um dem Schauplatze der Schlacht etwas näher zu kommen. Es war ein trauriger Anblick, der Verkauf der gewöhnlichen Gebrauchsgegenstände auf dem Hofe. Ich schloß mich denselben an; allein man sah und hörte da natürlich nicht mehr als in der Stadt selbst. Diese Behörde verwaltete die Einkünfte aus Tonndorf, Meckfeld, Klettbach, Tiefengruben, Gutendorf und Hohenfelden. […]

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Verurtheilt zu lebenslänglichem Galgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich habe geträumt! - Noch pocht mein Herz Von Gram und Grimm empört, Und Thränen der Ohnmacht netzen mein Kissen. Ich ward mishandelt unerhört! ... Doch ruhig! Still! Es war ein Traum! Wie dumpf die Stube! Der Mond scheint hell Wie bläulich brennender Schwefel Und tüncht an die kalkige Wand Mein bäuerlich Fenster grell; Im morschen Holzgetäfel Pickt ein Wurm oder nagt ein Mäuschen; Draußen pfaucht ein Käuzchen Gedämpft im Kiefernforst,. so erschrak ich wieder, bedenkend: daß, wenn der Feind uns in diesem Augenblick überfallen wollte, weder eine Radspeiche noch ein Menschengebein davonkommen würde. Der Sieg bei Petersburg wurde ihm lange streitig gemacht. O, wenn Einer von ihnen jetzt nicht gefehlt hätte! Der Text stammt von Fritz Löhner-Beda und Ernst Neubach. Dem alten trocknen Harm wurde wieder weich und warm. Erst spät legt' ich mich ins Zelt und hoffte des tiefsten Schlafes zu genießen; aber die Natur hat manches Unbequeme zwischen ihre schönsten Gaben ausgestreut, und so gehört zu den ungeselligsten Unarten des Menschen, daß er schlafend, eben wenn er selbst am tiefsten ruht, den Gesellen durch unbändiges Schnarchen wach zu halten pflegt. Es wurde auch nicht viel aus der gedrohten Abrechnung. So sieht es aus, wenn Franz arbeitet. An Mut wird es mir nicht fehlen! versetzte ich. Dieses Gefühl hatte ihm die Begegnung mit Ferdinand verliehen. Wenn man dagegen von der vierjährigen Brut des Maikäfers oder der siebenzehnjährigen jener Cikade spricht, so legt man die Kalenderjahre zu Grunde. Ich habe sehr unter den Geräuschen in meinem Zimmer gelitten. Mit den Eiern dieser Schmetterlinge beginnt die zweite oder Winterbrut, die vor dem Winter bis zum Puppenstande gelangt und mit dem Ausschlüpfen des Falters im April zu Ende geht. Von diesen fliegen die Schmetterlinge ungefähr im August, mit welchem Monate die Sommerbrut zum Abschlusse gelangt. Der schönste Teil der Reise ist die Flussenge bei Breves. Er lauschte angestrengt auf die erwachenden Stimmen der Wüste. […]

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