Morgenstern

So sei gegrüßt, mein Morgenstern,
um den die Nebel weben!
Du warst ein Traumbild, licht und fern,
doch wert ein ganzes Leben!
und ob ich abgrundtief in Pein,
in Schuld und Weh versänke:
Ich kann nicht ganz verloren sein,
so lang ich dein gedenke.

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Da waren wir auch schon am Floß angelangt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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jetzt bist du wieder ein freier Mann und ich wette, von nun an für immer und immer! Wir waren alle so froh und vergnügt, als wir nur sein konnten, und Tom war der Glückseligste von uns, denn er hatte eine Kugel, eine wirkliche und wahrhaftige Kugel, in den Schenkel gekriegt. Als Jim und ich das hörten, fühlten wir uns nicht halb mehr so wohl, als vorher. Es that ihm ziemlich weh und blutete und wir legten ihn unter das kleine Bretterhäuschen, das wir zum Schutz gegen Regen errichtet hatten. Ich riß mein Hemd herunter und in Streifen und schickte mich an, die Wunde zu verbinden. Er aber stößt mich weg. Wie viele male hat ihr Zauber seine Seele umgarnt! Der Reisende streckt sich auf den Boden des Nachens und der Schiffer benutzt den Moment, wo die Wellen zurückkehren, um den Kahn hineinzuzwingen. Georg Herwegh setzte bereits den einen Fuß in den Steigbügel. Im vergangenen Jahre mußten zwei Reisende auf diese Art einen vollen Tag in der von den Wellen geschlossenen Grotte zubringen. Der Eingang der Grotte selber ist bei ruhiger See etwa vier Fuß über dem Spiegel. Die günstigste Stunde des Besuchs ist die elfte des Vormittags, wo die Sonne dicht vor der Grotte auf das Meer leuchtet, und jenen magischen Reflex hervorbringt. Vom 3. -29. Mai hatte ich 14 mal gesungen. Die ganze Mühe ist auf Bestellen und auf Zahlen beschränkt. In dem Mädchen aber ging eine wundersame Wandlung vor. Dann verarmt er völlig, er muß sich als Lastträger ernähren. Nimmersatt haschen sich die Freuden und die ungedulden Sorgen. Es bedarf nämlich einer grossen Kunst, uns durchwegs in dem Glauben an das Symbol zu erhalten, so zwar, dass es nie blos als ein solches wirkt. Oder ihr schaut euch den Adventszauber in der Innenstadt an. Löscht die Unschuld und wendet uns zu Kampf und Gewissen. Er legt die Kleider ab und taucht in die Flut. ins 21. Jahrhundert. Nur wenige Schritte sind es dann vom 19. Ende Mai verabschiedete ich mich in langer Audienz beim König. Doch bleischwer legt sich bald die dämmrige, dichte Atmosphäre des Gemachs aufs Gemüt. Biondetta stößt einen Schrei aus und wir werfen um. […]

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Seereisen mit Segel und Ruder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bei dieser Übung bestand ich einst ein Abenteuer, das mich beinahe das Leben gekostet hätte. Als nämlich ein Page mein Boot in den Trog gesetzt hatte, hob die Erzieherin, die Glumdalclitch begleitete, mich mit vieler Güte in die Höhe, um mich in das Boot zu setzen, allein ich schlüpfte ihr durch die Finger und würde unfehlbar in der Höhe von vierzig Fuß auf den Boden gefallen sein, wäre ich nicht durch einen glücklichen Zufall von einer Stecknadel aufgehalten worden, die im Leibchen der guten Frau steckte; die Spitze der Nadel drang nämlich durch mein Hemd und den Leibgurt meiner Beinkleider, und so blieb ich mitten in der Luft hängen, bis Glumdalclitch zu meiner Rettung herbeieilte. Bei Wahlen treten in der Regel eine hohe Anzahl von Parteien an, von denen die Mehrzahl kein kohärentes Programm, keinen Mitgliederstamm und keine Kontinuität haben; alle werben mit populistischen Parolen um Wähler. Die einzige Ausnahme stellt hier die seit 1946 existierende Demokratische Partei dar. Nach den Wahlen kommt es aufgrund der Kurzlebigkeit der Parteien häufig zu Machtverschiebungen im Parlament. Letztere stellt seit 2011, in Koalition mit mehreren kleineren Parteien die Regierung. Lediglich die Demokratische Partei hat ein vage liberalkonservativ orientiertes Programm entwickelt. Schließlich lassen sich aus Kräutlein auch heute noch Phytopharmaka herstellen. Nur wenig Restlicht dringt noch durch die Butzenscheiben. Die Reise zurück in die Zukunft beschleunigend, durcheile ich im hellen Licht der Aufklärung das Laboratorium aus der Zeit Antoine Lavoisiers und das nachgebildete Labor von Justus von Liebig. xx […]

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Räuber und Wolf.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Wolf, ein grauses Scheusal der Natur, das Schrecken aller Schäfer auf der Flur, hielt, hingestreckt auf grüne Matte, ein Lamm, das er zerissen hatte, und, ungerührt von herben Klagen der Mutter, er davongetragen, in seiner Klau und fraß. Ein Räuber sah das blutge Paar. Raubgierig schrie er, ha! Schmeckts, guter Freund? - Mit seinem Schwerte bohrt er den Wolfen hin zur Erde. Da stöhnt der matt: Du bist so bös wie ich, und doch, du Brudermörder, tötest mich! Der nimmt das Lamm. Mein Bruder, höre, spricht er, zu spät nun diese Lehre. Kein arger Böswicht ist des andern Freund, und selbst, Freund, merke dirs, sein ärgster Feind. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf kolonialen Erwerb ausgehenden Vertreter der dunklen Mächte. xx […]

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Zauberbaum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Saatkörner sind die Freuden in die Vergangenheit, Begraben oft mit Thränen, dem dunkeln Gott geweiht. Doch grünt Erinnrung dorten als schöner Rosenstrauch, Und trägt er Freudenblumen, trägt er Schmerzdornen auch. - Der Schätze viele giebt es, von Sterblichen geschätzt, Bald ihrer Hoffnung Zielpunkt nach grosser Müh gesetzt, Bald der Erinnrung heilig, ein Todtenhof der Zeit, Vom Zauberbaum des Lebens mit Blüthenschnee bestreut. Dabei werden in mehreren Durchgängen nur die reifen Trauben geerntet und die faulen Trauben herausgelesen. Wenn es zu regnen begann, musste schneller gelesen werden, damit der Wein noch rechtzeitig eingebracht wurde und nicht zu viel Wasser in die Trauben gelangte. Die Handlese ermöglicht eine genaue Auswahl: Dabei werden nur die reifen Trauben mit einer Traubenschere von den Trieben abgeschnitten. Früher, bis in die 1960er und 1970er Jahre, wurde der Wein noch von Hand gelesen, bei jedem Wetter. Auf dem Rücken hatten die Weinleser noch Traubenschütten, hölzerne Tragegefäße. Dies werden die Okkupanten übernehmen. Bis dahin ist es einfach wichtig, dass hier gekämpft wird und in und um die Köpfe der Volksgenossen. Je länger die Rebzeilen waren, umso weiter mussten die Weinleser laufen, und desto schwerer wurden die Last. Außerdem müssen Auslese und höhere Prädikate von Hand gelesen werden. Gute Arbeitsschuhe waren deshalb Gold wert. Und abends mussten die Winzer dann den Wein noch keltern. In Steillagen ist dies jedoch nach wie vor die einzig mögliche Art der Ernte, Vollernter können hier nicht eingesetzt werden. Faule Trauben werden gleich aussortiert, die guten Trauben werden in einem Eimer gesammelt. xx […]

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