Sterbelied

Ein Sterbelied der kranken Welt - - -
und morgen fegt der Sturm das Feld,

Und morgen deckt den Hag der Schnee . . .
mir ist so weh, zum Sterben weh!

Mir ist, als sollte ich nimmer schauen
die Rosen blühen, die Wogen blauen, -

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News & Infos


Transatlantischer Kaffee, Tee, Zucker und Rum .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein hübscher englischer Teekessel, Hausgerät, ein tüchtiger Vorrat transatlantischer Kaffee, Tee, Zucker und Rum, das auf der Reise ersparte Geld, beim Kapitän in etwa 200 Thaler, beim Steuermann in der Hälfte, beim gemeinen Matrosen in 50 - 60 Thaler wird der Hausfrau übergeben, damit diese die Kosten der Wirtschaft für das ganze Jahr davon bestreite. Der kleiner Garten liefert Gemüse und Kartoffeln, wenn auch selten in hinreichender Menge, so dass noch manches dazu gekauft werden muss; die dürftig genährte Kuh gibt spärliche Milch, und Fleischspeise liefern nur einige Gänse und zuweilen ein Schwein, das zu Weihnachten geschlachtet wird. Aber Clementia wollte wohl geliebt werden, aber nicht wieder lieben. Nina und Njura begannen mit einem vogelhaften Gezwitscher und verstummten jäh. Und vielleicht, wenn Gott hilft, komme ich dir nach, wirst mir schreiben. Du, Octavia, hast keinen kleinen Mund, und doch gefällst du allgemein. Sie waren über alle Massen fröhlich und guter Dinge. So bezeichnete Platen ihn in einem 1829 veröffentlichten Lustspiel Denn seine Küsse sondern ab Knoblauchsgeruch. Seine riesigen Hände zitterten, wenn er ein Mädchen anfassen sollte. Aber als Rächerin habe ich das an dir und an mir begangene Unrecht gesühnt. Niemals war ich in so schnellem Lauf ans Ziel der Wollust gelangt. Auf deinem Triumphwagen thronend, Octavia, werde ich auf diesem so, mein Kind! Meinst du denn, Musarion, du werdest immer achtzehen Jahre alt bleiben? Dies zeigte sich besonders deutlich in der so genannten Platen-Affäre: Aus einem literarischen Streit mit dem Dichter August Graf von Platen entwickelte sich eine persönliche Auseinandersetzung, in deren Folge Heine auch wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen wurde. Hat er denn keinen Sklaven, durch den er ihn beluchsen lassen könnte? Sie zog mir mein Kleid aus und legte mich nackt in mein Bett. Er liebte den Soldatenstand, er trug stets die Uniform seines Regiments, und er wollte vielleicht in diesem Kriege, in welchem er einen untergeordneten Gegner und keinen Friedrich II. mit seinen Preußen vor sich hatte, seine militärischen Kenntnisse zeigen und auch diesen Lorbeer in seine Kronen flechten. […]

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel BM.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch die anderen waren erfreut, meinen Besuch kennen zu lernen und ich darf wohl sagen, daß den beiden Chaldäerinnen sehr viel Achtung und Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde. Sie blieben da bis Mittag, wo sie das Mahl noch mit uns einnehmen mußten, und dann begleitete ich sie eine Strecke Weges nach Schohrd zu. Als ich von ihnen schied, fragte Ingdscha: Herr, hast du dich wirklich mit meinem Vater ausgesöhnt? So ist es. Und hast du ihm vollständig verziehen? Vollständig. Und er zürnt mir nicht? Er wird mich nicht schelten? Er wird dir nicht ein unfreundliches Wort sagen. Wirst du ihn einmal besuchen? Bin ich denn dir und ihm willkommen, Ingdscha? Ja, Herr! So komme ich bald, vielleicht schon heute, vielleicht auch morgen. Ich danke dir. Lebe wohl! Sie reichte mir die Hand und schritt weiter. Madana aber blieb bei mir stehen und wartete, bis das Mädchen außer Hörweite war; dann fragte sie: Herr, weißt du noch, was wir gestern gesprochen haben? Ich ahnte, was jetzt kommen werde, und antwortete daher: Am 8. Mai 2009 erteilte die Regierung in Bagdad eine Genehmigung zum Export von kurdischen Öl. Ab dem 1. Juni 2009 flossen 60.000 bopd vom Tawke-Feld über Pipelines zum am Mittelmeer gelegenen Ölverladehafen nach Ceyhan in der Türkei. Ende Juni 2009 begann dann auch der Export vom Taq-Taq-Feld mit 40.000 bpd. Im September 2009 stellte die Regionalregierung den Export jedoch wieder ein, da mit Bagdad keine Einigung über die Bezahlung der Exporte erzielt werden konnte. Weder die Regionalregierung noch die Ölförderer erhielten Geld. Nach den irakischen Wahlen Anfang 2010 und der Regierungsbildung Ende 2010 wurden neue Verhandlungen zur Beilegung dieses Konflikts aufgenommen, mit dem Ergebnis, dass am 3. Februar 2011 der Export mit 10.500 bpd aufgenommen wurde. Bereits 3 Tage später sollten 50.000 bpd erreicht werden und eine weitere Erhöhung auf 100.000 bpd folgen. Schlachten wurden verloren, die Einschließung der festen Plätze mißlang, verderbliche Rückzüge schwächten das Heer, von dem ohnedies ein großer Teil, durch das ungesunde Klima erkrankt, in den Spitälern zugrunde gegangen war. Kurz, der Feldzug von 1788 unter des Kaisers und Feldmarschalls Lascy Führung war ein durchaus mißglückter. […]

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Anklänge im Herzen still.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ach! wie ist es doch gekommen, Daß die ferne Waldespracht So mein ganzes Herz genommen, Mich um alle Ruh gebracht! Wenn von drüben Lieder wehen, Waldhorn gar nicht enden will, Weiß ich nicht, wie mir geschehen, Und im Herzen bet ich still. Die Waldvögelein Kommt, lasst uns gehn spazieren, Deutschland Durch tiefe Nacht ein Brausen zieht, Der wandernde Musikant Durch Feld und Buchenhallen, Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerz, Hirtenlied O Winter, schlimmer Winter, Gib die Hand mir, Kind der Liebe, Sind wir endlich doch alleine! Erst wenn Phöbus sich entfernt, Wagt sich Momus aus dem Hause. Wenn also ich noch lebe, warum lebt dann mein Liebchen nicht mehr? Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Verbreitet ist eine Interpretation als volkstümliches Jagdlied mit Anspielung auf ein weibliches Feinsliebchen. Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? Aber so laß mich verschwenden, so laß mich zahlen! Wünsch ich, Grazien, eure Huld, Eure Schönheit, holde Veilchen? Sie saßen und tranken am Teetisch, Und sprachen von Liebe viel. Da pocht das Herz mir in Schlägen Süßer schmerzlicher Angst. Die Liebe muß sein platonisch, Der dürre Hofrat sprach. Die Gräfin spricht wehm? Haben die Grazien ihr doch Körper und Seele geweiht! Die Liebe ist eine Passion! Der Text spielt mit den Deutungsmöglichkeiten vom Genus der Lichtgestalt und des Liebchens und des damit angesprochenen männlichen Freundes. Es folgte eine 16-jährige Wanderschaft, die ihn nach Noli, Genua, Savona, Turin, Venedig, Padua, Bergamo, Lyon, Genf, Toulouse, Paris, London, Marburg, Wittenberg, Prag, Helmstedt, Frankfurt am Main und schließlich wieder nach Venedig führte. So weigerte er sich zum Beispiel, Englisch zu lernen. Dabei hätte ihm das Erlernen dieser Sprache sehr bei seinem Lehrauftrag und in seinem alltäglichen Leben in London in den Jahren 1583 bis 1585 geholfen. Außerdem konnte er die Arroganz und Dünkelhaftigkeit seiner akademischen Kollegen nicht ausstehen, was er in seinen bissigen Satiren deutlich zu Wort brachte. Es wundert daher kaum, dass er während seiner Wanderjahre wenig Freunde in der Gelehrtenwelt machte. So wurde er am 6. August 1579 in Genf, wo er sich im Mai 1579 in der dortigen Universität immatrikuliert hatte, verhaftet und ins Gefängnis geworfen, weil er eine Streitschrift gegen einen angesehenen Philosophieprofessor abgefasst hatte, in der er diesem in beleidigender Weise 26 Irrtümer in einer seiner Vorlesungen nachgewiesen hatte. […]

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Die Entdeckung von Freude.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Freudig ruft ers, und schon sehen Sie vom nahen Ufer her Eines Schiffes Wimpel wehen Auf dem spiegelglatten Meer. Da fasset das zagende Mädchen der Starke Und trägt sie ans Ufer zur harrenden Barke. Freude nach Umzug, aber neue Strecke, Schließlich ist der Gewinn an Lebensfreude und Gesundheit unbezahlbar. Für eine solche Rast ist eine Besteigung des Weißensteins besonders geeignet. Bereits Marktschorgast ist einen Besuch wert. Das einheitliche Ortsbild im Biedermeierstil und der malerische Marktplatz geleiten zur Pfarrkirche, ehedem einmal eine Wehrkirche. Der Weg aus dem Ort in die Natur ist kurz, und bald wandert man am Waldrand unterhalb des Eichenbühls entlang und blickt hinüber zu den hohen Bergen des Fichtelgebirges. Es ist ein milder Spätsommertag. Auf Waldlichtungen hat das Drüsige Springkraut seine roten Blüten entfaltet. Im dunklen Wald sprudelt die Weißensteinquelle. Außer dem beruhigenden Plätschern des Wassers ist kein Laut zu vernehmen. Nicht weit entfernt liegt der im Wald sprichwörtlich versteckte Singerweiher. Er ist von Schilf umgeben. Ein Spiegel für den Himmel und die Bäume ringsum. Auch hier könnte man lange verweilen und die Zeit einfach vergessen. Der Höhepunkt ist natürlich der Gipfel des Weißensteins. Der Blick von dem stets geöffneten Turm überrascht jeden Besucher. Zunächst die Sicht auf die von einem wahren Wäldermeer umgebenen Gipfel des Fichtelgebirges. In der Ferne sind sogar der Frankenwald und die Fränkische Alb auszumachen. Erinnerungen und Sehnsüchte vermischen sich zu einem glücklichen Ganzen. Mit diesem Gefühl steigt man ab und freut sich, daß sich in dieser Einsamkeit sogar ein Berggasthaus befindet. Unmittelbar neben der Autobahn von Berlin nach München und an der Bahnlinie von Bamberg nach Hof liegen Wanderschätze, die derjenige findet, der sich eine Pause von einigen Stunden gönnen kann. Die Zeit ist nur scheinbar verloren. Der Blutfink ist nicht bloß ein zierlich gefärbtes, sondern auch ein anmutiges und liebenswürdiges Tierchen, an dem man seine rechte Freude haben kann. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. […]

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Militärgerichtsordnung und die Militärgerichtsbehörden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zum Bau einer Eisenbahn von Chemnitz nach Annaberg durch das Zschopauthal wurden die erforderlichen Mittel verwilligt. Die Anschauungen über den Charakter des Deutschen Bundes und die Verbesserung der Bundesverfassung, welche der preußische Minister des Auswärtigen; Graf Bernstorff, in seiner Antwortsnote vom 20. Dec. 1861 dargelegt hatte, veranlaßten Österreich und die meisten deutschen Mittelstaaten unterm 2. Februar 1862 in identischen Noten motivirte Verwahrungen dagegen auszusprechen, welchen Noten sich auch Sachsen anschloß, das schon unterm 11. Jan. 1862 die preußische Note selbständig beantwortet hatte. Ein königlicher Gnadenact entließ Mitte Jan. 1862 den letzten Maigefangenen, Musikdirector Röckel, aus der Strafanstalt zu Waldheim. Zur Verwendung für Eisenbahnzwecke verfügte ein Gesetz die Ausgabe von 61 Mill. Thlr. weiterer vierprocentiger Staatsschuldscheine. Im Paßverkehre wurden wesentliche Erleichterungen gewährt, namentlich der Visirzwang aufgehoben; die Ausgabe von in Kupfer ausgeprägten Fünfpfennigstücken half einem im kleinen Verkehr oft gefühlten Bedürfniß ab. Unschätzbar ist die Ersparniß an Kosten, Zeit und Gefahr durch die Dampfschiffahrt und durch das Dampffuhrwerk, namentlich in Verbindung mit Eisenbahnen, wodurch wochenlange Reisen auf Tage beschränkt und den Binnenländern, welche des Seeund Kanaltransportes entbehren, diese Vortheile gewonnen werden; unberechenbar ist der Gewinn, welcher für Verbreitung der Civilisation aus dieser Beschleunigung und zehnfachen Erleichterung des Weltverkehrs erwachsen muß. Groß ist ferner der Gewinn an Boden, welcher früher zur Gewinnung des Futters für die jetzt durch die Dampfmaschinen in großer Menge entbehrlich gewordenen Pferde gebraucht wurde und nun zur Erzeugung anderer, dem Menschen nützlicherer Producte benutzt werden kann. Dieser Umstand führte zu einer Reihe eigentümlicher Bergbahnanlagen. Eine solche Bahn vermittelte den Verkehr über den Mont Cenis, als die Anschlußbahnen des bekannten Tunnels vollendet waren, der Tunnel selbst aber noch nicht. Auf Strecken der neuseeländischen Bahn von Wellington nach Woodville ist bei 66 pro Mille Steigung das System Fell im Betrieb. Bei den Zahnradbahnen befindet sich in der Mitte zwischen den Schienen, auf welchen die Wagenräder laufen, eine Zahnstange, in deren Zähne ein auf der Triebachse der Lokomotive sitzendes Zahnrad eingreift. Fell erhöhte die Gesamtreibung zwischen Lokomotive und Schienen, indem er zwischen vier gewöhnlichen Lokomotivrädern noch vier wagerechte Triebräder mit lotrechten Achsen und zwischen den beiden Fahrschienen noch eine Mittelschiene anbrachte, gegen welche jene wagerechten Räder mit Hilfe von Preßvorrichtungen gedrückt wurden. Die ersten derartigen Bahnen erbauten in Amerika Marsh, darunter die auf den Mount Washington in New Hampshire mit 375 pro Mille Gefälle, und in Europa Riggenbach, nämlich die von Viznau auf den Rigi, welchen Bauten mehrere andre, zum Beispiel auf den Kahlenberg bei Wien, neuerdings auf den Drachenfels, Niederwald et cetera folgten. […]

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Kaseh, ein wichtiger Punkt in Central-Afrika.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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ist keine Stadt, wie man überhaupt nicht sagen kann, daß es im eigentlichen Sinne des Wortes Städte im Binnenlande giebt. Es ist nur ein Ensemble von sechs großen Grubengebäuden, in welche dann wieder Häuschen und Sclavenhütten eingeschlossen sind, von sorgsam bebauten, kleinen Gärten umgeben; Zwiebeln, Kartoffeln, Eierpflanzen, Kürbisse und vorzügliche Pilze gedeihen dort auf's Schönste. Sie trieben lange im Innern Afrikas und in Arabien Handel mit Gummi, Elfenbein, indischem Kattun und Sclaven und machten dabei bedeutende Geschäfte. Ihre Karawanen haben wieder und wieder die Aequatorialgegenden durchfurcht und Luxusgegenstände von der Küste für die reich gewordenen Kaufleute besorgt, während diese inmitten ihrer Frauen und Diener in dieser reizenden Gegend die ruhigste und horizontalste Existenz führen, immer auf dem Lager hingestreckt, lachend, rauchend oder schlafend. Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephram gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Isaak, hart verfolgt. Dagegein verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseininstitute, Besseruingsanstaltein, institute zur Heranbilduing von Militärärztein, uinengeschräinktes Lob. Ähinliche Schwankungen zeigten Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers Räuber und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Anordnung die Todesstrafe wieder ein. Auch in bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Rechtsakte besonders nachteilig. […]

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