Im Dämmerschein

Verronnen ist der schwüle Tag,
verrauscht ist Sturm und Wetterschlag,
und durch die regenfeuchte Luft
weht träumerischer Lindenduft; -
es spinnt die Welt ein Zauber ein:
Ich harre dein!

weiterlesen =>

News & Infos


Zu Ende das Lied.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Herr Ulrich singt ein hübsches Lied, Das Liedchen von der Reue, Und hat er zu Ende gesungen das Lied, So singt er es wieder aufs neue. Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org O Reichtum der Natur! verkriecht euch, welsche Zwerge:Siehe die Beschreibung einer Kristall-Grube in des Herrn Sulzers Alpen-Reise. Allein wohin auch nie die milde Sonne blicket, Wo ungestörter Frost das öde Tal entlaubt, Wird hohler Felsen Gruft mit einer Pracht geschmücket,Die Kristall-Mine unweit der Grimsel, wo Stücke des vollkommensten Kristalls von etlichen Zentnern gefunden werden, dergleichen man in andern Ländern niemals gesehen hat, Phil. Seit diesem Stück hat man oben im Wallis ein noch größeres und bis auf zwölf Zentner wiegendes Stück Kristall gefunden. 1733 auf den Alpen betrachtet. Europens Diamant blüht hier und wächst zum Berge! Ich vergleiche diese vortrefflichen Stücke mit den 40- und 50pfündigen, die zu den Zeiten des Augustus gefunden, als eine ungemeine Seltenheit angesehen und deswegen von diesem klugen Kaiser in die Tempel der Götter geschenkt worden sind. Ich habe selbst das größte, das damals noch gegraben worden war, a. Trans. Die keine Zeit versehrt und nie der Winter raubt. Es war 695 Pfund schwer. Im nie erhellten Grund von unterirdschen Grüften Wölbt sich der feuchte Ton mit funkelndem Kristall, Der schimmernde Kristall sproßt aus der Felsen Klüften, Blitzt durch die düstre Luft und strahlet überall. Kristall-Blüte heißt man allerlei Anschüsse, die um die Kristall-Gruben gemein sind. Etwas versteckt ist dann auch noch irgend ein Erkennungszeichen, das Bockshorn, der Bocks- oder Pferdefuß angebracht, der große Hut ist mit einer Hahnenfeder geziert u. a. Das Skelettgerippe mit der Hippe und Sanduhr, der personifizierte Tod ist allbekannt, aber erst neueren Ursprungs; in der Sage erscheint er zuweilen als ungeheurer Riese, wie auf dem Totensteine, einem steilen Felsberge bei Kupferhammer unweit Neuenhofen, von wo er in der zwölften Stunde in der Richtung nach Grobitz fortgeht und in dem großen Garten bei der alten Kapelle verschwindet. In Weida in der Eifel sah man einmal den Tod auf einem Schimmel hinein in das Spital reiten. […]

Read more…

Auferstehungsmorgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Dann sinkt dahin wie Nebelflor auch all dein Weh und deine Sorgen, und veilchenäugig lacht dich an ein goldner Auferstehungsmorgen! - Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Am schönsten ist die Gegend kurz nach dem Sonnenaufgang, wenn der morgendliche Nebel über dem grünen Teppich aus Teesträuchern liegt. Die Hauptfigur Piscine kommt in einer Kirche in Munnar mit dem christlichen Glauben in Kontakt. Auch ohne Special Effects ist Munnar ein kleines Paradies. Die angenehm kühlen Temperaturen im knapp 1600 Meter hoch gelegenen Munnar sind eine willkommene Abkühlung im sonst sehr warmen Südindien. Schottische Pflanzer begannen in den 1870er Jahren sich hier niederzulassen. Das Klima ist ideal für den Anbau von Tee. Der Regisseur Ang Lee setzt die wunderschöne Gegend bildgewaltig in Szene. Es ist eine mystische Atmosphäre. Außerdem gedeihen hier Kardamom, Muskat, Pfeffer, Kakao, Kaffee, Vanille, Ingwer, Zimt und Gewürznelken. Der Tourguide kennt die besten Aussichtspunkte für einen atemberaubenden Blick über die Landschaft und zeigt die vielen Gewürzpflanzen, die hier wachsen. Der beste Weg die Gegend kennenzulernen, ist eine geführte Tagestour zu Fuß. Kein Wunder, dass einige Szenen des Films Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger dort gedreht wurden. Im Laufe des Tages beziehungsweise Nachmittags lichtet sich der Nebel etwas, zumindest erweitert sich der Sichtbereich. Dafür gibt es dichten Nebel, wie schon über Funk von Radio Split durchgesagt. Die der Bucht vorgelagerte Insel und der Vogelfelsen kommen mir sehr bekannt vor und erinnern an unsere Jahre vor der Abfahrt in 2008. Die Leine mit den Flaggen aller von uns besuchten Länder wird entlang des Achterstag gehisst, Fender und Leinen vorbereitet, und schon kommt Funtana in Sicht. Die Briuni Inseln bei Pula sind bereits passiert und es liegt nur noch ein kurzes Stückchen vor uns. Danach wird es wieder flautig und nur in den frühen Morgenstunden wiederholt sich die Brise. Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. […]

Read more…

Zauberschwert.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Er schwingt das Schwert, - es gellet ein Schrei des Schreckens hell - Enthauptet liegt der Diener, hoch springt des Blutes Quell. In goldner Schüssel zeiget dann jedem, der's nicht glaubt, Ein zweiter Diener ernstvoll das abgeschlagne Haupt. Drauf wird das Haupt gezäubert und sorglich hingestellt; Der Leichnam wird erhoben, vom Zauberschwert gefällt, Und ruhig nimmt der Magus das Haupt in seine Hand, Fest auf den Rumpf es setzend, es wankt nicht mehr, es stand. Ein Zauber ist als sei es, daß die Menge reizender Gegenstände, die Nähe der Königin, die Mannigfaltigkeit ihres Gefolges ihm die Veränderung des Orts unfühlbar machte, oder daß ein absichtlicher Zauber ihn einschläferte, er befand sich plötzlich in einem unübersehbaren Garten, wo freundliche Blumenauen, heimliche Gesträuche, junge Haine, schlängelnde Bäche, luftige Springquellen, weite Alleen mit hin und wieder verstreuten Bänken, Paläste und Lusthäuser von wundersamer Bauart abwechselten. Die genauen Effekte des Todesfluches variieren je nach Lindwurmart. Unvorsichtigerweise sprach er auch von der Schönheit seiner Frau. Bis jezt will ich es nur guten Schwimmern raten. Je länger er aber die seltsame magische Beleuchtung betrachtete, desto mehr überzeugte er sich, daß er in einer unterirdischen Welt, daß er mitten in den undurchdringlichen Felsen der Insel, oder wohl gar im Abgrund des Meeres sei. Wie Manfred aus der Wassergrotte getragen ward, blieb ihm selbst unbewußt. Eines Tages geht er ans Meer und grübelt über sein Mißgeschick nach. Ende Mai verabschiedete ich mich in langer Audienz beim König. Ex oriente lux: Licht und Lichtglauben aus dem Osten. Aber mit dem Eintauchen ist die Welt, ist er selbst verwandelt. Sie sank auf ihr Lager zurück, und starb vor Entsetzen hin. Löscht die Unschuld und wendet uns zu Kampf und Gewissen. Neue Bäume rauschen an der Straße Mit der Blätterlungen scheuer Masse. Statt daß aber der klare wirkliche Himmel die holdseligen Dinge beschienen hätte, war es dasselbe blaue Licht, das die Wundergrotte beleuchtet, und das sich auch hier den Rosenbüschen, den Zypressengängen, den Lorbeerhainen, den lachenden Seen, den hellen Palästen mitteilte, und Manfred glaubte einen Augenblick, durch eines jener blauen Gläser zu sehen, welche uns alle Gegenstände in dieser Farbe zeigen. […]

Read more…

Die Entdeckung der Neuen Welt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Da naht Tom, ein niedrer Reiter, Sonst der Feige nur genannt, Rückwärts sich dem kühnen Streiter, Reißt das Schwert ihm aus der Hand, Und so wird vom Feigen der Held überwunden, Macham überwältigt, gefangen, gebunden. Angesichts von 60.000 Arbeitslosen in Sachsen im Frühjahr 1848 und dem Unmut der ländlichen Bevölkerung, die am 5. April das Schloss Waldenburg (Sachsen) in Flammen aufgehen ließ, war das kein leichtes Unterfangen. Friedrich August II. berief während der Märzrevolution liberale Minister in die Regierung, hob die Zensur auf und erließ ein liberales Wahlgesetze. Bekanntlich hat Kolumbus 1492 den ersten Schritt der Entdeckung der Neuen Welt getan. Kolumbus wagte sich als Erster über die mythische Grenze der bewohnten Welt hinaus und machte dabei die umwälzende Entdeckung der noch unbekannten Welt, die unsere Welt in eine radikal neue Perspektive brachte. Bevor aber Kolumbus sich auf seine abenteuerliche Reise begab, hat ein anderes Werk aus der Gattung des italienischen romanzo, der erstmals 1483 gedruckte Morgante von Luigi Pulci, die Überschreitung der Pforten des Herkules zum dringlichen Postulat gemacht. Es ist wie ein prophetischer Vorgriff auf den Aufbruch des Kolumbus ins westliche Weltmeer, wenn Rinaldo den ihn begleitenden Teufel Astarotte fragt, ob bisher noch niemand gewagt habe, die Säulen des Herkules zu überschreiten, und erfährt, grundlose Angst habe dies bisher verhindert. Seine Vorhersage, es werde nicht mehr lange dauern, bis die ersten Schiffe Kurs auf das Unbekannte nehmen würden, hat sich schon neun Jahre später erfüllt. Der Commandierende versprach goldene Berge, wenn man ihn mit seiner Mannschaft in die Burg einlassen wollte und drohte im widrigen Falle, keiner Seele Verschonung zu geben. Allein man kehrte sich weder an sein Schmeicheln noch Pochen, man konnte und wollte nicht wegschenken, was man nicht als Eigentum hatte, u. hielt es für tunlicher, lieber unglücklich als untreu zu werden. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. […]

Read more…

Die steile Mauer aus hartem Granit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Reporter sagte zu dem Seemann, daß er ihn an dieser Stelle erwarten solle, wo er ihn wieder aufsuchen werde, und ohne einen Augenblick zu verlieren, stieg er das Ufer in derselben Richtung hinan, die einige Stunden vorher der Neger Nab eingeschlagen hatte. Dann verschwand er schnell hinter einem Vorsprung der Küste; so sehr trieb es ihn, etwas vom Ingenieur zu erfahren. Beide gingen am Fuße der hohen Mauer hin auf dem Sande, den das fallende Wasser in breiter Fläche frei gelegt hatte; doch statt sich nach Norden zu wenden, schlugen sie die Richtung nach Süden ein. Küste, neben der Schiffahrt galt sein besonderes Interesse der wissenschaftlichen Erforschung unbeachteter Inseln und Küstenstriche. Die Befragten sollten möglichst viele und genaue Daten über ihre Arbeits- und Wissensgebiete zu sammeln, die er danach gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auswertete. Ludwig Salvator begab sich in Begleitung seines mallorquinischen Sekretärs Don Antoni Vives und ortskundiger Führer oft auf ausgedehnte Wanderungen, wobei er die Landschaft, Flora, Fauna, Bevölkerung und Kultur seiner Aufenthaltsorte in allen Details beschrieb. Mit dabei hatte er stets ein kleines Tuschefäßchen in der Form eines Globus, Feder und Papier. Auf diese Art entstand eine Fülle von meisterhaften Zeichnungen, die seine Beschreibungen vortrefflich ergänzten. Aus all diesen Daten stellte Ludwig Salvator umfangreiche Manuskripte zusammen, die er auf eigene Kosten beim Prager Verleger Mercy, in Form aufwendigst gestalteter Bücher, drucken ließ. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die Littorina-Transgression vor etwa 7000 bis 2500 Jahren. Vor zirka 5.000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau und der Dornbusch und zwei weitere Inselkerne wurden zu Inseln. […]

Read more…

Kronprinz Friedrich in Ruppin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Am 26. Februar war Kronprinz Friedrich von Küstrin in Berlin wieder eingetroffen, und zwölf Tage später (am 10. März) erfolgte seine Verlobung. Aller Zwiespalt schien vergessen. Obristlieutenant Fritz, über dessen Haupte vor nicht allzu langer Zeit das Schwert geschwebt hatte, war wieder ein "lieber Sohn" und Oberst und Chef eines Regiments. Dies Regiment, das bis dahin kompanieweis in den kleinen Städten der Priegnitz und des Havellandes, in Perleberg, Pritzwalk, Lentzen, Wittstock, Kyritz und Nauen in Garnison gelegen und nach seinem frühern Chef den Namen des von der Goltzschen Regiments geführt hatte, wurde jetzt zu größerer Bequemlichkeit für den Kronprinzen in Ruppin und Nauen konzentriert. Vermutlich war es dieser Kupferstich Jügels, den Kronprinz Friedrich Wilhelm anlässlich einer Akademieausstellung durch eine silberne Medaille auszeichnete. Wohl ist ihr Gemüt krank, doch ihr Geist ist so klar wie immer. Außer Hoffesten und Theaterereignissen hielt seine Feder vor allem patriotische und militärische Szenen sowie die Uniformierung der Bürgergarde und der preußischen Armee fest, ferner Porträts, topografische Ansichten und Architekturdarstellungen, etwa in Aquatinta eine große Ansicht des Berliner Schauspielhauses von Karl Friedrich Schinkel. Als 19-Jähriger schuf Jügel nach dem Vorbild eines Kupferstichs, den der Grafiker William Woollett (17351785) nach dem 1770 entstandenen Gemälde von Benjamin West gefertigt hatte, die Sterbeszene des britischen Generals James Wolfe. Sie ist wie aufgepeitscht von dem Drang, nur nicht allein mit sich und ihren Gedanken zu sein. Der virtuose Umgang mit der Aquatinta-Radiertechnik, die den kenntnisreichen Einsatz der Ätzsäure voraussetzt, verschaffte ihm unter Berliner Kollegen den vielleicht auch ironisch gemeinten Spitznamen Aquatinta-Zauberer Jügel. Als Reproduktionsgrafiker arbeitete Jügel in der Restaurationszeit mit einer Vielzahl von Berliner Künstlern zusammen, etwa mit Gottfried Schadows, Heinrich Anton Dähling, Ludwig Wolf und Friedrich Lieder. Ab 1823 unterrichtete Jügel die Kupferstechkunst an der Preußischen Akademie der Künste. Am 15. November 1797 nahm er Abschied von seiner Familie in Gegenwart der Lichtenau. Eine in den Jahren 1825/1826 entstandene Porträtzeichnung aus der Hand Gottfried Schadows, die Jügel bei einer Herrenpartie der Berlinischen Künstlervereinigung zeigt, ist das letzte datierbare Zeugnis über das Leben Jügels. Im Folgejahr 1794 entstand in Punktiermanier sein lebensnahes Porträt der baltischen Dichterin Elisa von der Recke. […]

Read more…