Vergangenheit

Vergangenheit! Die Sonne sinkt
und färbt der Wolke blassen Saum
und mir im Herzen webt und singt
ein letztes Lied, ein letzter Traum -
die Rosen welkten allzumal,
die goldne Zeit zu Rüste ging -
kaum, daß ein letzter Sonnenstrahl -
sich in der müden Seele fing. -

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Wolkengleich strichen dicke Nebel über die Erde.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Ingenieur fürchtete nur das Eine, daß der am Boden gefesselte und von den Windstößen häufig niedergedrückte Ballon in tausend Stücke zerreißen möchte. Mehrere Stunden lang lief er auf dem fast menschenleeren Platze zur Beobachtung des Apparates hin und her. Pencroff seinerseits that gähnend und die Hände in den Taschen dasselbe, wie Einer, der seine Zeit nicht todt zu schlagen weiß, aber mit derselben Angst, daß der Ballon zerreiße oder seine Stricke löse und in die Luft entfliehe. […]

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In Gottes Namen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Laß mich, laß mich! Don Ramiro! Wimmert's immer im Gewoge. Don Ramiro stets erwidert: Sprachest ja, ich sollte kommen! Nun, so geh, in Gottes Namen! Clara rief's mit fester Stimme, Und dies Wort war kaum gesprochen, Und verschwunden war Ramiro. das-lichte-Bildnis- Das lichte Bildnis Clara starret, Tod im Antlitz, Kaltumflirret, nachtumwoben; Ohnmacht hat das lichte Bildnis In ihr dunkles Reich gezogen. Endlich weicht der Nebelschlummer, Endlich schlägt sie auf die Wimper; Aber Staunen will aufs neue Ihre holden Augen schließen. Denn derweil der Tanz begonnen, War sie nicht vom Sitz gewichen, Und sie sitzt noch bei dem Bräut'gam, Und der Ritter sorgsam bittet: […]

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Frau Reineke schießt Hühner und Hähne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein Mann ist auf der Vogeljagd, Er schießt Hühner und Hähne; Er hat eine Büchs, die nie versagt, Er hat auch lange, scharfe Zähne. Wo ist er? Auf der Heide draus, Wo die schwarzen Säue pferchen. Enten bringt er gewiß nach Haus, Vielleicht auch honigsüße Lerchen. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Hass eine Einführung. Ein dunkler Seim von krankem Baum Ward über das Pflaster zu spaltiger Glättung, Und ein Zuschlag sprang wie aus eiserner Kettung Einer toten Weiche in deinen Traum. Sie sind Ingenieur, Kaufmann oder Marketing-Experte und möchten für ein erfolgreiches Unternehmen der Hightechbranche tätig sein? Sie arbeiten gerne in einem aufgeschlossenen Umfeld, das Ihnen Raum für eigene Ideen, Eigeninitiative und Eigenverantwortung bietet? Sie wollen die Vorteile eines mittelständischen Familienunternehmens genießen und gleichzeitig für eine weltweit agierende Firmengruppe tätig sein? Dann sind Sie bei uns richtig! Als Hightechunternehmen wissen wir: Ihre Kreativität, Ihre Neugier und Ihr Engagement sind die Grundlagen für unseren Erfolg. Aus diesem Grund legen wir Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter Raum für eigene Ideen haben und gerne Verantwortung übernehmen ganz gleich, ob Sie als Werkstudent, als Absolvent oder als Professional zu uns kommen. Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in Kategorien aufgeteilt. Der Rotfuchs, Vulpes vulpes ist der einzige mitteleuropäische Vertreter der Füchse und wird daher meistens als der Fuchs bezeichnet. Er ist in Europa der häufigste Wildhund. Die Körpermaße des Rotfuchses sind geographisch und jahreszeitlich starken Schwankungen unterworfen. Das Körpergewicht liegt durchschnittlich für Männchen im Bereich 5,5 bis 7,5 kg, für Weibchen bei 5 bis 6,5 kg. Schwerere Tiere (bis 14,5 kg) sind selten. Die Körperlänge (ohne Schwanz) beträgt für Männchen 65 bis 75 cm, für Weibchen 62 bis 68 cm, die Schwanzlänge entsprechend 35 bis 45 cm oder 30 bis 42 cm (Durchschnittswerte für europäische Füchse). […]

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Schwankungen des Luftschiffes im Sturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Doctor ließ den Anker auswerfen und hakte ihn in den Wipfel eines hohen Baumes ein; aber ein sehr rauher Wind schüttelte den Victoria dermaßen, daß er sich mitunter in ganz wagerechter Lage befand, und so wurde die Stellung der Gondel bisweilen äußerst gefährlich. Fergusson schloß in dieser Nacht kein Auge; oft war er nahe daran, das Befestigungstau zu durchhauen und vor dieser Pein zu fliehen. Endlich aber legte sich der Sturm, und die Schwankungen des Luftschiffes hatten nichts Beunruhigendes mehr. Am andern Morgen war der Wind gemäßigter, aber er entfernte die Reisenden von der Stadt Yola, die, kürzlich von den Fullannes neu aufgebaut, die Neugier Fergusson's erregte; nichts desto weniger mußte man sich darein ergeben, nach Norden, ja sogar ein wenig nach Osten zu segeln. […]

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