Vergangenheit

Vergangenheit! Die Sonne sinkt
und färbt der Wolke blassen Saum
und mir im Herzen webt und singt
ein letztes Lied, ein letzter Traum -
die Rosen welkten allzumal,
die goldne Zeit zu Rüste ging -
kaum, daß ein letzter Sonnenstrahl -
sich in der müden Seele fing. -

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Abschied grüner Wald, Täler, Höhen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt'ger Aufenthalt! Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäft'ge Welt, Schlag noch einmal die Bogen Um mich, du grünes Zelt! Menschenleer sind Schloß und Hallen, Alles rings in Zauber fallen. Nur wenig Restlicht dringt noch durch die Butzenscheiben. Bis jezt will ich es nur guten Schwimmern raten. Doch bleischwer legt sich bald die dämmrige, dichte Atmosphäre des Gemachs aufs Gemüt. Jahrhundert. Neue Bäume rauschen an der Straße Mit der Blätterlungen scheuer Masse. Nimmersatt haschen sich die Freuden und die ungedulden Sorgen. Nur wenige Schritte sind es dann vom 19. ins 21. Die genauen Effekte des Todesfluches variieren je nach Lindwurmart. Die Reise zurück in die Zukunft beschleunigend, durcheile ich im hellen Licht der Aufklärung das Laboratorium aus der Zeit Antoine Lavoisiers und das nachgebildete Labor von Justus von Liebig. Die ganze Mühe ist auf Bestellen und auf Zahlen beschränkt. Schließlich lassen sich aus Kräutlein auch heute noch Phytopharmaka herstellen. In dem Mädchen aber ging eine wundersame Wandlung vor. Der Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz ist ein echter Klassiker. Die Transmutation ist das Ziel, der Stein der Weisen, die Verwandlung von Blei in Gold, das Streben nach Reinigung und Erlösung der Materie und der Seele. Auch den Ort will ich dir künden, Wo das Zauberschwert zu finden! Im vergangenen Jahre mußten zwei Reisende auf diese Art einen vollen Tag in der von den Wellen geschlossenen Grotte zubringen. Die günstigste Stunde des Besuchs ist die elfte des Vormittags, wo die Sonne dicht vor der Grotte auf das Meer leuchtet, und jenen magischen Reflex hervorbringt. Der Reisende streckt sich auf den Boden des Nachens und der Schiffer benutzt den Moment, wo die Wellen zurückkehren, um den Kahn hineinzuzwingen. Der Eingang der Grotte selber ist bei ruhiger See etwa vier Fuß über dem Spiegel. Wien, Wien, nur du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein. […]

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Die verlorenen Stiefel zu Lauban bei Lausitz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seitens Görlitz kam das Regiment Butlerischer Dragoner, welche absolut nicht die bequemsten, sowie es ward einen Bürgern bereits ihnen mächtig angstbesetzt, hatten ebenfalls der Drangsale in Menge seitens den Nutzern auszustehen. Da veröffentlicht wurde ein unheimlich langer Kerl seitens der Raubbande zu einem Schuster und verlangte ein Paar Reiterstiefeln, Kanonen, hinsichtlich jene Kämpfer sowie Eisenfresser sie trugen, stieß auf ein interessenten großes langes Liebespaar, welche ihm gedeihlich paßten, denn einen Soldaten im Dreißigjährigen Bekomme lief es ebenso wie jenem Trödeljuden, dieser von sich sagte: Ich meinerseits habe nen guten Klaiderlaib, es paßt mir persönlich allens. Da jetzt der gewaltige Kriegsheld die Spazieren gehen an- und dafür ein Paar unversehrt erbärmliche, zerrissene Spazieren gehen ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an die nagelneuen Latschen anschnallte, fragte er, welches die nagelneuen Platz kosten sollten, und da der Schuhmacher die Kosten forderte, so zog jener seinen Haudegen kahl, nahm einen Meister Pfriem am Arm sowie fuchtelte ihm vielerlei Haue zählend hinauf, als der oberarme Einwohner Schreckenberger verlangt hatte, so daß dieser einem bereits Pein, Furcht sowie Schrecken absolut nicht felsen konnte, sich zu guter Letzt losriß und verwünschend rief: Ei so möchte ich meinerseits, daß jene Stiefeln und Eure Füße in den Nutzern niemals Ruhe entdecken, Ihr mögt dahingegangen oder in Bewegung sein! Dieser Reiter lachte einen Schuster in seinem ohnmächtigen Zorne aus sowie stolperte mit klirrenden Steps über dies Wackersteinpflaster Laubans sowie verfluchte das Heftpflaster und den Anhöhe, der zu diesem Zweck welche Saunasteine machte. Bald auf die Tatsache ist dies Dragonerregiment anderwärtshin beordert, wie aber hernachmals welche Bau bei Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, welche dem Pferde durch den Leib fuhr, demselben Dragoner beiderlei Beine ab, und er verblutete hinauf dem Gefechtsfeld. Sowie anschließend hat man zwei Herumschlendern herumwandern erblicken ohne Ruh und Rast und frei Mann, doch staken in ihnen 2 blutige Beinstummel, welche wanderten sowie wanderten von Lützen nach Stadt, von Leipzig nach Wurzen und Meißen nach Dresden, seitens da frei Rast sowie Ruh über Bischofswerda, Bautzen, Löbau sowie Reichenbach nach Görlitz und von da zu guter Letzt höchste Eisenbahn entsprechend Lauban und blieben hinauf dieser ganzen langen Wanderfahrt völlig komplett. […]

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Zweifel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kann zwei Seelen je so ganz Einigen die höchste Liebe, Daß in ihrem vollen Glanz Nicht ein Hauch von Schatten bliebe? Nah am dunklen Firmament Scheinen sich die schönen Sterne, Doch ein Himmelsabgrund trennt Ihre schwarze Weltenferne. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH […]

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Maientag und Maienfest, Tauben fliegen, Knospen springen, Kirschen blühn und Glocken klingen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wieder taucht ein Maientag aus des Winters Tiefen, lockt ein heller Amselschlag alle, die noch schliefen. Wieder steht das goldene Licht hoch im Heiligtume aus der Dornenhecke bricht eine Rosenblume. Unsre Ernten schauen wir, reife goldne Felder, stolzer Stämme Früchtezier, schattenkühle Wälder. Hunde nicht, die duckend sich, scheu am Boden schleichen: Menschen, welche brüderlich sich die Hände reichen. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Die Erde zittert. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Es handelt sich um eine Quittung für den Verkauf eines Fortepianos an einen polnischen Adeligen. In seinen letzten Jahren litt Bach an einer Augenkrankheit. Questenberg, ein kultivierter und enorm wohlhabender Patrizier, besaß unter anderem Residenzen in Mähren, Prag und Wien, war selbst ein aktiver Lautenspieler und pflegte Beziehungen zu Musikern wie Johann Joseph Fux, Antonio Caldara, Francesco Conti und später auch zu Christoph Willibald Gluck. Auch von motorischen Störungen im rechten Arm und damit in der Schreibhand wird berichtet. Seine Frau Anna Magdalena oder sein Sohn Johann Christian unterschrieben für ihn seitdem alle Dokumente. Die Kompositionen Et incarnatus est und der unvollendet gebliebene Contrapunctus XIV aus derKunst der Fuge sind die letzten Handschriften des Komponisten, die spätestens zur Jahreswende 1749/50 abgeschlossen wurden. Das letzte Schreiben aus Bachs Hand stammt vom 12. April 1749, in dem er seinen Kantoratsvertreter, den Chorpräfekten Johann Nathanael Bammler, als guten Vertreter in Abwesenheit meiner lobte. Questenberg bat den jungen Leutnant Graf Franz Ernst von Wallis, der die Rechte an der Leipziger Universität studierte, den Kontakt mit Bach herzustellen. Al Chiaus Bassi f apparechiata una stanza nella casa opposta à questo bailaggio, dove servito con le forme, che si particano fra Turchi, f presentato delle solite 3 vesti, e furono dispensate le mancie ordinarie, nel che m' è stato qualche poco disnario dall'uso passato per l'avidità di questa Gente, non mai contenta, e che riceve per obbligo la cortesia. H. Dietro li N. In appresso sei Chiaus con suoi grandi turbanti, 11 Voivoda di Galata, il Sorbassi con altri officiali, doppo quali il Chiaus Bassi, et indi la mia persona vestita della dogalina di broccato d'oro, e berretta à tozzo con sei à piedi vestiti di lunga livrea. […]

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