Vergangenheit

Vergangenheit! Die Sonne sinkt
und färbt der Wolke blassen Saum
und mir im Herzen webt und singt
ein letztes Lied, ein letzter Traum -
die Rosen welkten allzumal,
die goldne Zeit zu Rüste ging -
kaum, daß ein letzter Sonnenstrahl -
sich in der müden Seele fing. -

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Ausschreitungen in Koburg und Gotha.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die vom Reichsministerium so dringend empfohlene Vereinigung Gothas mit Koburg war dagegen auch in Gotha auf Widerstand getroffen. In der Deutschen Frage hatte die Regierung in Übereinstimmung mit den übrigen Thüringischen Staaten sich für die Übertragung der Kaiserwürde an den König von Preußen ausgesprochen, als jedoch dieser diese Würde ablehnte, trat der Herzog am 26. Juli dem Berliner Bündnisse und schließlich dem Interim bei. Zu den wichtigeren vom gothaischen Landtage berathenen Gesetzen gehörten noch ein Preß- und ein Jagdgesetz; derselbe entschied sich bei den Verhandlungen über die Finanzen zur Deckung der Fehleinnahme für die Einführung einer Einkommensteuer und sprach sich hinsichtlich der Thüringischen Frage (s. oben Sachsen-Weimar S. 704) für schleunige Errichtung eines allgemeinen Organs für thüringische Gesetzgebung aus. Spannungskunst und Moralvermittlung. Armee unter Prinz Friedrich Karl von Preußen (1828-1885) am 16. August 1870 bei Vionville der Sieg in der ersten großen Entscheidungsschlacht des Kriegs. Zwei Tage später erfolgte bei Gravelotte die größte Schlacht des gesamten Kriegs. Die von der deutschen I. und II. Armee geschlagene französische Rheinarmee unter Marschall François Achille Bazaine (1811-1888) musste sich anschließend auf die Festung Metz zurück ziehen. Ein Entsatzversuch unter Marschall Edme Patrice Maurice de Mac-Mahon (1808-1893) endete für die französischen Truppen in einer katastrophalen, kriegsentscheidenden Niederlage bei Sedan am 2. September 1870. Beim triumphalen Sieg der deutschen III. Armee unter Kronprinz Friedrich von Preußen und der neu zusammen gestellten Maasarmee unter Kronprinz Albert von Sachsen (1828-1902) geriet auch Napoleon III. in deutsche Gefangenschaft. Er war per Eisenbahn zu den französischen Truppen geeilt, um deren Moral nach den schweren Verlusten bei Vionville und Gravelotte aufzurichten. Als Kriegsgefangener wurde Napoleon III. nach Wilhelmshöhe bei Kassel gebracht und musste später ins englische Exil gehen. Denn eine Satyre ist ein solch Werck, welches allerhand übliche und im Schwange gehende Laster, iedoch ohne Verletzung eines Menschen Ehren, guten Namen und Leumut, durchziehet und mit lachendem Munde die dürre Wahrheit saget. […]

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NetYourBusiness - Internetwerbung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er schwimmt in Blut.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Durch den wird Roland schlimm gebettet, Er schwimmt in Blut, und atmet kaum; Kaum mochte fern sein Jagdhornzeichen Das Ohr des großen Karls erreichen, Da muß der Ritter schon erbleichen – Und mit ihm stirbt zugleich mein Traum. Respekt ist leicht beschrieben wenn Männer aus Respekt keinen hochkriegen existirt diese Versuchung nicht. Er stellt sich gerne als das, was er zu sein wünschte dar, in früheren Tagen entweder als empfindsamer oder melancholischer, in neuerer Zeit bisweilen als erfahrener oder kälter oder rauher, als er ist. Aber der schmale Pfad, auf welchem er wandelt, ist genau derjenige, welcher ihm vom Instincte seines Innern, von dem rein individuellen und doch so complicirten Wesen angewiesen wird, das seine Natur ausmacht. Anfangs hatte er sich maßvoll gezeigt, bald aber stand er als ein zweiter Nero da: ein schöner Mensch, dem aber in der Aufwallung leicht das Blut ins Gesicht schoß. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Domitian vermochte das nicht; bedeutenden Männern gegenüber wurde er verlegen; er gehörte zu den eitlen Leuten mit starkem Eigenwillen, die einen Meinungsaustausch mit ebenbürtigen Personen nicht vertragen. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Wenn Domitian als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. […]

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Weihnachtsabend, die Sterne gleiten hell und klar.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die heilige Nacht das war einmal! Das war unsern einzigen Jungen der Krieg verschlungen. Das war, als noch dem heiligen Kind mit Tannenbaum und Angebind dein jauchzend Lied erklungen! Das war das Lied der Qual, dein Lied will keine Seele hören. In vollen Chören erschallt der Weihnacht Festchoral. Halt meine Hand: das war einmal, und einmal wird es wiederkehren! Dann blüht für uns die heilige Nacht, dann wird auch dir der Morgen grauen, und du wirst schauen. Und spielen wirst du laut und klar, und was wir träumten, das wird wahr. Halt meine Hand. Die exorbitante Befugnis der Zensoren, die Ratliste zu revidieren und nach Gutduenken Namen zu streichen oder zuzusetzen, vertrug in der Tat sich nicht mit einer geordneten oligarchischen Verfassung. Aus einem nur zum Beraten der Beamten bestimmten Kollegium war im Laufe der Zeit der Senat eine den Beamten befehlende und selbstregierende Behoerde geworden; es war hiervon nur eine konsequente Weiterentwicklung, wenn das den Beamten urspruenglich zustehende Recht, die Senatoren zu ernennen und zu kassieren, denselben entzoge mit Gold und Silber in den Taschen fanden sich auch alle dazu bereit mit Ausnahme Tankreds, des Neffen Bohemunds, der seinerzeit extra bei Nacht und Nebel durch Konstantinopel gezogen war, um dem Eid zu entgehen. Doch auch das half nichts, im Gegenteil. Das lehnte Alexios ab, und die Umstehenden erinnerten Tankred daran, daß man ihm dann wohl auch das Geschenk wieder abnehmen werde. Wenn Kaiser Alexios mit nach Jerusalem zöge, bedürfte es bei der gemeinsamen Aufgabe auch keines Eides. Derselbe Apparat warnt den Seemann bei schwerem Nebel und kündigt ihm die Nähe eines andern, seinen Kurs kreuzenden, oder in seinem Kurs auf ihn zufahrenden Schiffes an. Schon jetzt haben die "drahtlosen Techniker" den Aerophor nicht nur erfunden, sondern auch derart vervollkommnet, daß ein automatischer Signalapparat dem Lokomotivführer selbsttätig anzeigt, wenn ein anderer Zug auf demselben Schienenstrang läuft und sich in einer Entfernung von nur zwei englischen Meilen befindet. Dadurch sind die Lokomotivführer der beiderseitigen Züge imstande, die Fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes Gleise zu führen. […]

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