Sonnenwende

Eh das Licht der Welt genaht,
flammten schon in tiefer, scheuer
Waldesnacht die Sonnwendfeuer
himmelwärts; vom Bergesgrat
lohte talwärts ihre Pracht,
grüßend die geweihte Nacht.

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News & Infos


Agnatischer Protest.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nun war noch die Genehmigung zu dem, von den Agnaten des herzoglichen Hauses bezüglich des künftigen fideicommissarischen Domänengutes vereinbarten Hausgesetze erforderlich. Nachdem am 31. Januar 1853 die Sonderlandtage in Koburg und Gotha abermals zur Berathung des Hausgesetzes, gegen dessen Abänderungen die Agnaten wieder protestirt, zusammengetreten waren, und nun der gothaische Landtag dem von der Regierung eingebrachten Amendement keine Zustimmung gegeben, der koburger dagegen sich nochmals gegen das ganze Gesetz verwahrt hatte, begann am 22. Februar der Gemeinschaftliche Landtag seine Sitzungen darüber, und mit ihm kam bis zum 17. endlich die erwünschte Einigung zu Stande, so daß das Domänengesetz am 14. April, das Hausgesetz am 18. publicirt werden konnte. Der Henker war auch hier nur der Vollstrecker des Gesetzes. Er schraubte, quetschte und dehnte die Glieder seiner Opfer nur auf Befehl des peinlichen Richters. Aber die Menge warf einen tödtlichen Haß auf dieses Werkzeug der Gewalt. Sein Beruf ward für einen unehrlichen erklärt, jede Berührung von seiner Hand verpestete, und wenn er bei öffentlicher Ausübung seines Amtes auch mit schaudernder Bewunderung, mit angstvoller Neugier betrachtet wurde, so spähte doch zugleich emsig der Volkshaufe, ob nicht ein Fehler bei Vollstreckung der Hinrichtung zu entdecken sei, und wehe dem Henker, der nicht vollkommen kunstgerecht die Schnur um des Verurtheilten Hals schlang, oder dessen Hand nicht mit grausiger Fertigkeit das Haupt vom Rumpfe trennte, er war der Volksjustiz ohne Erbarmen verfallen! […]

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Stunden der Muthlosigkeit, quälende Gedanken in seinem Hirn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Doctor trat der Trostlosigkeit seiner Lage mit voller Energie entgegen; er bewahrte die Ruhe und Kaltblütigkeit eines kampfgewohnten Herzens. Mit dem Fernglas in der Hand durchsuchte er alle Punkte, so weit der Horizont reichte; er sah die letzten Hügel sich allmälig ebnen, die Vegetation noch dürftiger werden und verschwinden, und wurde mit Schrecken gewahr, wie sich vor ihm die ganze Unermeßlichkeit der Wüste ausbreitete. Sollte es unmöglich sein, wieder umzukehren? Fanden sich nicht vielleicht mehr in der Höhe Strömungen, die ihn in weniger dürre Gegenden zurücktragen konnten? Ueber das schon durchreiste Land war er sich im Klaren, aber das noch vor ihm liegende kannte er nicht. So von Unentschlossenheit und Selbstvorwürfen gepeinigt, hielt er es für das Beste, sich gegen seine Gefährten freimüthig auszusprechen; er setzte ihnen den Stand der Dinge auseinander, und zeigte ihnen, was schon geschehen, und was noch zu thun übrig war. Im äußersten Falle könne man umkehren, oder es doch wenigstens versuchen. Er begehrte hierüber ihre Meinung zu hören. […]

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Jonsdorfer Mühlsteinbrüche und die Felsenstadt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Wanderung in die Mühlsteinbrüche und die Felsenstadt" beginnen wir am Gasthaus "Schweizertal". Der Weg führt rechts ab von der Zollstraße. Ein Waldweg führt uns an den Abhängen des Kellerberges aufwärts. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir das Plateau. Rechts des Weges gähnt uns der Absturz des Kellerbergbruches entgegen. Uns gegenüber steigt die Basaltwand hoch. Der Gebirgsverein "Globus", der sich wie der "Sächsische Heimatschutz" mit außerordentlicher Hingabe der Erhaltung der Felswunder angenommen hat, lies eine Tafel anbringen, die dem Fremden die Eigenart des Bruches deutlich macht: "Basalt (kugelförmig abgesondert) durchbricht den Sandstein, der zu hartem Mühlstein geworden ist". Im offenen Wasser, dessen erste 400 m noch zum Parkgebiet gehören, lebt eine vielfältige maritime Artengemeinschaft. Seetang bildet große Bestände in Form von Tangwäldern vor der Küste, in denen der Stellersche Seelöwe jagt. Bemerkenswert sind die Werkzeug gebrauchenden Seeotter in den Buchten der Felsküste und Grauwale, die auf ihren jährlichen Wanderungen auch von Land aus beobachtet werden können. Insbesondere die Flussmündungen mit ihren Sandbänken sind wichtige Laichgebiete für Fische, wie die vom Aussterben bedrohte Kalifornische Meergrundel, und Schleusen für Lachse, darunter der seltene Königslachs, und Stahlkopfforellen, die als sogenannte anadrome Wanderfische im Süßwasser laichen, aber den Großteil ihres Lebens im Ozean leben. Lenz ist auf der Reise in das Bergdorf Waldbach (in Wirklichkeit das elsässische Waldersbach) zum Pfarrer Oberlin. Seine Wanderung führt ihn durch das winterliche Gebirge, dessen Unwirtlichkeit und Kälte er nicht spürt. Das Gefühl für Raum und Zeit geht Lenz verloren, er hört die Stimmen der Felsen, sieht die Wolken jagen und in der Sonne ein gleißend Schwert, das die Landschaft schneidet. Die eigene völlige Erschöpfung dringt nicht mehr in sein Bewusstsein, sondern wird Teil des Weltalls, Ausgangspunkt kürzester Augenblicke höchster Glücksgefühle und langer Phasen der Gleichgültigkeit. Der Abend bringt ihm Einsamkeit und Angst, seine Schritte werden ihm wie Donnergrollen, es ist ihm, als jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm. […]

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Mitternacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein süßes Lieb, wenn du im Grab, Im dunkeln Grab wirst liegen, Dann will ich steigen zu dir hinab, Und will mich an dich schmiegen. Ich küsse, umschlinge und presse dich wild, Du Stille, du Kalte, du Bleiche! Ich jauchze, ich zittre, ich weine mild, Ich werde selber zur Leiche. […]

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Das Salz in der Elbe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Motorfr­achtschiff Albis­ kommt bei der Durchfahrt der Albertbrücke in Schräglage und legt sich quer vor die Brückenbögen […]

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Lenznacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schmeichelnd um die Stirne streicht mir der Lenznacht weicher Odem, aus den feuchten Beeten steigt Erdgeruch und Nebelbrodem. […]

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