Sonnenwende

Eh das Licht der Welt genaht,
flammten schon in tiefer, scheuer
Waldesnacht die Sonnwendfeuer
himmelwärts; vom Bergesgrat
lohte talwärts ihre Pracht,
grüßend die geweihte Nacht.

weiterlesen =>

News & Infos


Meine Freunde, wir befinden uns.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

zwar in einer recht bedauerlichen Lage, doch ist diese sehr einfach. Entweder beherbergt uns jetzt ein Festland, dann werden wir um den Preis größerer oder geringerer Anstrengung irgend einen bewohnten Punkt zu erreichen suchen; oder aber, wir sind auf einer Insel. Im letzteren Falle ist zweierlei möglich: entweder hat sie Bewohner, dann werden wir uns mit denselben so gut als möglich abfinden müssen, oder sie ist wüst, dann gilt es, uns mit eigenen Kräften zu helfen. Die Quintessenz ihrer Forschungsergebnisse: Tragfähige Bindungen aufzubauen, ist für ein Kind auch später im Leben noch möglich, beispielsweise zu Lehr- und anderen Vertrauenspersonen. Was soll man dazu sagen? Wer diese Art von Geschichte mag, wird dieses hier lieben. Die Erfahrungen, die ein Kind in den ersten beiden Lebensjahren macht, sind prägend für den Rest seines Lebens. Sehr schön vorgetragen. Hör ich mir gerne an! Vielleicht ist die Paarbeziehung heute, anders als früher, ein Bekenntnis zur Einsamkeit. Die virtuelle Schein-Realität erfasst das Bewusstsein des modernen Menschen, und erschafft für ihn eine Illusion, die darin besteht, dass er alles, jederzeit und überall haben kann, ohne dabei lästige Wartezeiten in Kauf zu nehmen und ohne Leerlaufpausen. Oder noch unheimlicher: Werden sie eines Tages besser als die Menschen lieben können? Oder werden wir es uns einfach machen und Beziehungen mit Robotern führen, wie in Spike Jonzes Film? Uns geht es zu gut: Anders lässt sich die Flüchtlingskrise nicht erklären. Zeitgeist ändert und wandelt sich, die Jagd nach Macht, Anerkennung, Geld, Liebe ist geblieben. Ja die Pausen sind in der heutigen, durch elektrische Impulse gekennzeichneten Welt, nicht mehr vorgesehen, nicht mehr programmierbar. Eine Paarbeziehung, die ohne Widerspruch und ohne Widerstand besteht. War es Liebe, wenn du mut deinem Partner 60 Jahre zusammen warst? Eine Krise, die vor allem Deutschland zu verantworten hat. Da mag es Schwankungen von Generation zu Generation geben, mehr aber auch nicht. Eine Ruhepause wäre ein Programmierfehler, weil die Stille eine Störfunktion in dem Menschen auslösen und ein seelisches Unbehagen verursachen würde. Sex und Liebe können Hand in Hand gehen, eine kann das andere bedingen. Die daraus resultierende Realität sieht denn auch aus wie der kommentar es beschreibt. Da jedes Unbehagen aber eine innere psychische Unordnung hervor ruft, die unberechenbar ist, muss auf eine Stille verzichtet werden, damit die Ordnung weiter gewahrt und das Funtionieren des Systems gesichert bleibt. […]

Read more…

Vier Bäume dort unten!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Dort werden wir aussteigen, so Gott will. Aber sie scheint bewohnt, Herr Samuel! Joe hat Recht; wenn ich mich nicht täusche, sehe ich einen Haufen von etwa zwanzig Eingeborenen. Wir werden sie in die Flucht jagen; das wird nicht schwer halten, antwortete Fergusson. Drauf und dran!" entgegnete der Jäger. Die Sonne stand im Zenith. Der Victoria näherte sich der Insel. Die Neger, welche dem Stamme Makado angehörten, stießen ein kräftiges Geschrei aus; einer von ihnen schwang seinen Borkenhut in der Luft. Kennedy zielte auf denselben, gab Feuer, und der Hut flog in Stücke. Das war das Signal zu einer allgemeinen Flucht; die Eingeborenen stürzten sich in den Strom und durchschwammen ihn; von beiden Ufern kam ein Hagel von Kugeln, eine Wolke von Pfeilen, aber ohne Gefahr für das Luftschiff, dessen Anker sich in eine Felsspalte eingelassen hatte. Joe glitt auf die Erde herab. Im Bereich der Grünen Gentechnik sind gegenwärtig besonders zwei Ansätze erkennbar: die Expression rekombinierter Phytasegene in den Keimblättern des Embryos und die Stilllegung von Genen, welche zur Synthese oder Speicherung des Phytats erforderlich sind. Es macht etwa ein Prozent des Gesamtproteins des Samens aus. Auf dieses Protein reagieren mehr als 65 Prozent der Sojaallergiker. Es ist möglich, das Gen dieses Proteins durch RNA-Interferenz stillzulegen und so transgene Sojalinien zu entwickeln, die dieses Allergen nicht mehr enthalten. In Zukunft kann die RNA-Interferenz durch Genome Editing ersetzt werden, um ein allergenes Protein auszuschalten, so dass die veränderte Pflanze von einer natürlichen Mutation nicht unterscheidbar wäre. All dies erkennt er nüchtern, doch beim Gedanken an das verlassene Nettchen beginnt er zu weinen. Als sich unter Fackelschein, Schellenklang und Gelächter der Zug der heimwärts strebenden Seldwyler nähert, springt er zur Seite, bleibt im tiefen Schnee liegen und schläft ein, während ein eiskalter Hauch von Osten heranzuwehen begann. […]

Read more…

Ich sagte kein Wort, hatt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

's ja vorher gewußt, daß es mir mit meinem Plan so gehen müßte. Daß sein Plan, wenn er erst ans Licht käme, nicht so stümperhaft wäre, das war mir klar. Tom rückte damit heraus und ich sah im Augenblick ein, daß sein Plan zehnmal mehr wert war als meiner. Er machte Jim ebenso zum freien Mann wie der meinige und hatte außerdem das Gute für sich, daß wir beide dabei Gefahr liefen, samt Jim das Lebenslicht ausgeblasen zu kriegen. Ich war's zufrieden und sagte nur: immer rein ins Vergnügen! Wie der Plan eigentlich war, will ich lieber gar nicht erzählen, denn ich wußte vorher, daß jede Stunde neue Änderungen bringen würde und so war's auch. Wo er konnte, brachte Tom mit Wonne noch neue Schwierigkeiten an zur weiteren Verzierung. Gedanken zu einer Studienreise nach Äthiopien wegen Genmanipulation und Gedankenkontrolle. Dahinter wurde von 1848 bis 1874 ein Feuer (auch als Blüse bezeichnet) entzündet, das zur Identifikation der Insel bei Nacht diente. Wegen der fehlenden Bebauung und der niedrigen Vegetation war das Kap von der See aus gut zu erkennen. Es wurde im Jahr 1848 auf Bitte der Emder Kaufleute als pyramidenförmiges Balkengerüst aus mit Pech versiegeltem Holz auf einer Düne errichtet, um Schiffsunfälle und Fehldeutungen einzuschränken. Das Kap (auch Kaap) ist ein Seezeichen und diente vor dem Bau des Leuchtturms als Landmarke zur Erkennung der Inseln von der Seeseite aus. Seit dem 10. Juli 1928 wird das Kap als Norderneyer Wappenzeichen verwendet und ist das Wahrzeichen der Insel. Auf dem sechseckigen Unterbau in ist ein auf dem Kopf stehendes Holzdreieck montiert. Auf Borkum, Langeoog und Wangerooge gibt es ähnliche Bauwerke, die entweder aus Holz bestehen oder in massiver Ziegelstein-Bauweise errichtet wurden. Das Norderneyer Kap ist eine 13 m hohe Bake, die sich am östlichen Rand des Stadtgebietes auf dem Weg zur Siedlung Nordhelm an der Bürgermeister-Willi-Lührs-Straße befindet. Heutzutage geht das Kap aufgrund seiner geringen Höhe, des nahen Kiefernwäldchens und der höheren Gebäude im Stadtbild der Insel unter. Im Jahr 1871 wurde es durch einen Ziegelsteinbau an gleicher Stelle ersetzt und 1930 aus Stein erneuert. […]

Read more…

Weihe Nacht Rauschen Zwielicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ein leises Rauschen durch die Tannenzweige - des kurzen Tages Zwielicht geht zur Neige. Im Westen glimmt ein matter Rosenstreif, auf stille Fluren fällt der weiße Reif. Der weiße Reif, der rings das Feierkleid der Erde stickt mit flimmerndem Geschmeid. Und kann dieselbe Nacht vielleicht sich das begeben, Daß er von aller Pracht nichts übrig, als das Leben Und schwimmet ohne Schif gantz nackend in der Fluth Und hat, dafern es glückt, von aller Haab und Gut Den Beutel in dem Maul: Ja kan es ihm gelingen, Daß er den blosen Leib nur an das Land mag bringen; Er wird zufrieden seyn. Den Ancker in die Höh: Stell auf Maisan und Fock. Je mehr nun solches Hauß mit Reichthum ist beladen, Je schwerer ist die Noth, je grösser ist der Schaden. Da wird ein ieglichs zehn auf tausend hingeschätzet. Wenn erst Ukalegon, dein Nachbar, steht im Rauch; So gilt es deiner Wand und deinem Giebel auch. Das Faß Diogenis wird niemals abgebracht. Es ist ein Sommer-Flug. Morgen ist ein anders nachgemacht. Die Laden voller Gold, die reichen Silbertruhen Die lassen ihren Herrn gar selten sicher ruhen. Nun, was mit solcher Angst und Sorgen wird erkaufet, Wornach man mit Gefahr der Seelen rennt und laufet, Was man so lange Zeit auf einen Hauffen spahrt, Das wird noch sorglicher erhalten und verwahrt. Wie leichtlich kan ein Brand in einem Hauß entstehen? Ist der Ducaten gleich geharnischt wie ein Held; Es wird ihm eben wol von Dieben nachgestellt. Da wird er Hauß bey Hauß Um einen Heller gehn, und streichen weidlich aus, Wie groß die Noth gewest, wieviel er zugesetzet. Und ob ihn gleich die See gantz kahl und blos gemacht; So führet er dennoch mit Lügen seine Pracht. Nur lustig in die See! Wie leichtlich kans der Knecht, wie bald die Magd versehen? Zerbricht es? […]

Read more…

So sanft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Mit meinen Locken, Heinrich, Stopf ich des Hauptes Wund', Und dräng zurück den Blutstrom Und mache dein Haupt gesund. Es bat so sanft, so lieblich, Ich konnt nicht widerstehn; Ich wollte mich erheben Und zu der Liebsten gehn. Der Chef der Nacht-Beobachterpatrouille im ostukrainischen Dorf Schirokino ist bei einer Explosion leicht verletzt worden, wie es in einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Bericht der Nacht-Beobachterkommission heißt. Die Konfliktseiten in der Ostukraine verhandeln seit mehreren Tagen über eine Entmilitarisierung von Schirokino, das bereits von so gut wie allen zivilen Einwohnern verlassen wurde. Bei ihm wurden eine unerhebliche Gehirnerschütterung und eine Blutbeule am Bein diagnostiziert. Die Patrouille verließ unverzüglich Schirokino. Auf dem Weg in die Stadt Mariupol wurde der Verletzte medizinisch versorgt. Laut dem Bericht war es im Dorf ruhig, als die Mission am Montagmorgen dort eintraf. Eine Granate explodierte fünf Meter vom Chef der Nacht-Patrouille entfernt. Nach der Behandlung wurde er aus dem Krankenhaus entlassen, teilt die Nacht-Beobachtermission mit. Er wurde von einem Betonsplitter verletzt. Kurz danach kam es allerdings zu einem Schusswechsel. Sein Helm bekam ein Loch, hieß es. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. ergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Er entging aber diesmal der Gefahr. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von ernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Der Abfall des falschen Messias vom Judentum brachte ihn von seinem Wahne nicht ab; er blieb ein eifriger Parteigänger desselben, rechtfertigte noch dazu dessen errat, als sei es notwendig gewesen, daß der Messias zu den Sündern gezählt werde, damit er die Sünde des Götzendienstes für Israel abbüße und tilge. […]

Read more…

Farbenspiel der Rosenzeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ach, alle Blumendüfte, das Farbenspiel der Rosenzeit, die ganze Sonnenseligkeit - Zerstoben in die Lüfte der Vater des sündigen Gedankens! Franz erläuterte seine Inszenierungsgedanken und hatte schon vor der Versammlung die von ihm überarbeitete Textfassung an alle Mitglieder verschickt. Nach der wohlverdienten Sommerpause traf man sich deshalb am Abend des 3. Oktober zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, um Näheres zu besprechen. Fast 2/3 der mittlerweile 51 Vereinsmitglieder waren anwesend. Als nächstes Stück für 2012 stand "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertold Brecht zur Diskussion. Erste Besetzungsideen wurden ebenfalls bereits ausgetauscht. Wer nicht beruflich verhindert ist, spielt auch in der Saison 2012 wieder mit. Die ersten neuen Ideen für die Inszenierung vor Ort mit sicherlich spannenden Überraschungen sind schon am Entstehen. Einstimmig wurde der Vorschlag, dieses Stück von Brecht zu spielen von den anwesenden Mitgliedern verabschiedet. Im November sollen die ersten Textlesungen beginnen. Erfreut konnte man feststellen, daß man dank breiter Unterstützung von Sponsoren und großen Eigenleistungen die Saison nicht nur mit zufriedenen Zuschauern, sondern auch mit einem positiven finanziellen Ergebnis abgeschlossen hat. Auch Regisseur Franz Bäck und Bühnenbildnerin, Nina Weitzner, waren angereist. Als Spielzeit legte man sich auch in 2012 wieder auf den Juni fest. Man drückte die Hoffnung aus, daß seitens der Stadt auch das Kocherfreibad wieder als Spielort zur Verfügung steht. Am Fenster ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgerät im Fenster ein paar Blumentöpfe. Die Mitte des Zimmers von Wand zu Wand war am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann sich kaum einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt im kleinen, herrschte. Er entwickelte sich im Lehrhause des Jakob Chagis zu einem Jünglinge von oberflächlicher Kenntnis des Talmuds, lernte kabbalistische Floskeln, erlernte aber eine Gewandtheit in jenem pompös klingenden, aber hohlen und nichtssagenden rabbinischen Stile jener Zeit, worunter sich die Gedankenarmut verbergen konnte. Genug, dieser wurde sein eifrigster Anhänger, ob aus Überzeugung oder Heuchelei, um eine Rolle zu spielen, ist in dieser Geschichte, wo naiver Glaube, Selbstbetrug und geflissentliche Täuschung so nahe aneinander grenzen, nicht mehr zu unterscheiden. Nathan Ghazati in die Hand gespielt hat, um ihn von seinem Messiastum zu überzeugen. […]

Read more…