Maitag

Der Dritte sang mit trübem Sinn
am Don zu Zions Harfen;
die Vierte war Latinerin,
die lachte ob den Larven!

Wir sahn die Macht, die rings durchmißt
des Erdballs blaue Weiten -
und sahn die Macht, die größer ist
als alle Päpste und Zeiten.

Wir saßen vor St. Peters Dom
verständnisvoll beim Biere:
der Maitag lachte über Rom
und lachte lachte auf uns viere.


Quelle:
An sonnigen Borden - International
Gedichte von Clara Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910

News & Infos


Abmagerungsversuche werden nicht gemacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das versteht sich! ohne allen Zweifel! versetzte Joe. Ich begleite ihn, wohin er will. Das fehlte noch! - Ich soll ihn wohl allein reisen lassen, nachdem ich bis jetzt mit ihm zusammen die Welt durcheilt habe! Wer würde ihm denn helfen, wenn er ermüdet ist, wer ihm eine starke Hand reichen, wenn er über einen Abgrund springen will? Wer sollte ihn pflegen, wenn er etwa gar krank würde? Nein, Herr Dick, Joe wird immer auf seinem Posten sein. […]

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Unter schatticht kühlen Linden häßliche Mädchen sehen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Wunsch: Wenn ich, Augenlust zu finden, unter schatticht kühlen Linden schielend auf und nieder gehe, und ein häßlich Mädchen sehe, wünsch' ich plötzlich blind zu sein. Wenn ich, Augenlust zu finden, unter schatticht kühlen Linden schielend auf und nieder gehe, und ein schönes Mädchen sehe, möcht' ich lauter Auge sein. Wie aus Eimern hatte es in den frühen Morgenstunden auf der Insel geschüttet. Denn dass es ihnen zum Nutzen sei, leugnen sie nicht. Die Sicherheitsgurte liegen straff an. Er habe Frisch die Erlaubnis gegeben, die Adresse mitzuteilen. Kaum zu glauben, dass die bis zu 60 Meter hohen Riesen und überhaupt die vielfältige Vegetation auf dem nährstoffarmen Dünensand derart üppig gedeiht. Vom bequemen Sitz aus sieht man die gewaltigen Stämme der Eukalyptus- und unzähliger anderer Baumarten des wildromantischen Regenwaldes. Diese Wurzel äußere bei ihnen dieselben Folgen wie der Wein bei uns. Über schmale Wege und dicke Wurzeln lenkt der Ranger die 280 PS starke MAN-Zugmaschine mit angeschlossenem Fahrgastraum. Im Christentum nimmt Maria die Rolle der Muttergöttin ein. Indem jetzt durch die Quaestorenwahl fuer eine genuegende regelmaessige Ergaenzung gesorgt ward, wurden die zensorischen Revisionen ueberfluessig und durch deren Wegfall das wesentliche Grundprinzip jeder Oligarchie, die Inamovibilitaet und Lebenslaenglichkeit der zu Sitz und Stimme gelangten Glieder des Herrenstandes, endgueltig konsolidiert. Die bisher den Zensoren rechtlich zustehende, obwohl tatsaechlich laengst nicht mehr in ihrem urspruenglichen ernstlichen Sinn geuebte Befugnis, bei den von fuenf zu fuenf Jahren stattfindenden Revisionen jeden Senator unter Angabe von Gruenden von der Liste zu streichen, fiel fuer die Zukunft ebenfalls fort; die bisherige faktische Unabsetzbarkeit der Senatoren ward also von Sulla schliesslich festgestellt. Die exorbitante Befugnis der Zensoren, die Ratliste zu revidieren und nach Gutduenken Namen zu streichen oder zuzusetzen, vertrug in der Tat sich nicht mit einer geordneten oligarchischen Verfassung. Von diesen beiden Eintrittswegen hob Sulla den ersteren auf durch die wenigstens tatsaechliche Beseitigung der Zensur und aenderte den zweiten dahin ab, dass der gesetzliche Eintritt in den Senat statt an die Aedilitaet an die Quaestur geknuepft und zugleich die Zahl der jaehrlich zu ernennenden Quaestoren auf zwanzig 7 erhoeht ward. Indem ferner sowohl die ausserordentlich eintretenden Senatoren als die Quaestoren ernannt wurden von den Tributkomitien, wurde der bisher mittelbar auf den Wahlen des Volkes ruhende Senat jetzt durchaus auf direkte Volkswahl gegruendet, derselbe also einem repraesentativen Regiment so weit genaehert, als dies mit dem Wesen der Oligarchie und den Begriffen des Altertums ueberhaupt sich vertrug. […]

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Das weite Gewand schlotterte ihm um den hagern .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Leib wie ein altes Tuch, das man einer Vogelscheuche umgehangen hat. Das störte ihn aber nicht. Er nahm würdevoll an meiner Seite Platz und meinte siegesbewußt: Nun bin ich Kurde! Well! Ein echter und richtiger! Famos, ausgezeichnet! Prachtvolles Abenteuer! Eins aber fehlt Euch noch! Was? Die Sprache. Werde lernen. Das geht nicht so schnell, und wenn Ihr uns nicht schaden wollt, so seid Ihr gezwungen, unter zwei Entschlüssen einen zu fassen. Welche Entschlüsse? Entweder Ihr geltet für stumm Stumm? Dumb? Abscheulich! Geht nicht! Ja, für stumm oder gar taubstumm. Sir, Ihr seid verrückt! Danke! Es bleibt aber doch dabei. Also, entweder Ihr geltet für stumm, oder Ihr habt ein Gelübde gethan Gelübde? Well! Schöner Gedanke! Interessant! Welches Gelübde? Nicht zu sprechen. Nicht zu reden? Kein Wort? Ah! Kein einziges! Keine Silbe? Keine! Nämlich nur dann, wenn wir beobachtet sind. Befinden wir uns aber allein, so könnt […]

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Zeichen in der Dunkelheit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Jüngling bist du, der seit langer Zeit auf unsern Gräbern steht in tiefen Sinnen. Ein tröstlich Zeichen in der Dunkelheit. Der höhern Menschheit freudiges Beginnen. Was uns gesenkt in tiefe Traurigkeit zieht uns mit süßer Sehnsucht nun von hinnen. Im Tode ward das ewge Leben kund, du bist der Tod und machst uns erst gesund. Nach dem Münchner Abkommen erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich; bis 1945 gehörte Schanzendorf zum Landkreis Deutsch Gabel. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Valy zur Tschechoslowakei zurück. In den Jahren 1946 und 1947 wurden die meisten deutschböhmischen Bewohner vertrieben. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Dies bedeutete auch das Aus für die Gastronomie an der Grenze, die Bauden verfielen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Nach der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde Valy 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Frühling überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. […]

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Die Zigeunerin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am Kreuzweg, da lausche ich, wenn die Stern Und die Feuer im Walde verglommen, Und wo der erste Hund bellt von fern, Da wird mein Bräut'gam herkommen. Und als der Tag graut', durch das Gehölz Sah ich eine Katze sich schlingen, Ich schoß ihr auf den nußbraunen Pelz, Wie tat die weitüber springen! – […]

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