Nacht und Schuld

Große Mutter, in deinem Licht
werde ich fromm; mein Trotz zerbricht,
meine Lippen lernen das Beten.
Ich bin bereit, aus Nacht und Schuld
an deinen Tag, in deiner Huld
flammenden Kreis zu treten.

Große Mutter, mein Fehlen und Irr'n
bekenne ich dir: ich neigte die Stirn
vor den Schatten auf Erden.
Ich war so schwach, ich war so klein –
große Mutter, ich war nicht dein;
aber dein will ich werden!

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Der Morgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am liebsten betracht ich die Sterne, Die schienen, wie ich ging zu ihr, Die Nachtigall hör ich so gerne, Sie sang vor der Liebsten Tür. Der Morgen, das ist meine Freude! Da steig ich in stiller Stund Auf den höchsten Berg in die Weite, Grüß dich, Deutschland, aus Herzensgrund! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Der Großvater weckte im jungen Robert die Abenteuerlust und die Freude an der Natur. So suchte er zusammen mit ihm oftmals den Hyde Park auf, von dem er äußerst genaue Karten zeichnete. Als sein Großvater starb, unternahm Baden-Powell zahlreiche Streifzüge durch die Armenviertel der Stadt und lernte so das Leid und das Elend dieser Menschen kennen. Schon damals kam er zu der Überzeugung, etwas daran ändern zu müssen. Der damals 8-jährige Baden-Powell erkannte, dass die Bewohner der Armenviertel sich hauptsächlich durch die Kleidung von den anderen zu unterscheiden schienen. Dies wollte er ändern, und dies war wohl einer der wichtigsten Faktoren für die Entscheidung, die Pfadfinderkluft einzuführen. Während seiner Schulzeit nutzte Baden-Powell jede freie Minute, um Spuren der Tiere zu suchen und den Wald kennenzulernen. In den Ferien ging er oft mit seinen Freunden zum Kampieren. Die Ferienfahrten mit den Brüdern verhalfen Stevie, wie er im Familienkreise genannt wurde, zu Erfahrungen, die in seinem späteren Leben noch eine große Rolle spielen sollten. […]

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Leuchtturm im Südsturm bei schäumender Brandung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hoch von der Berghöh'n trotzigem Felshaupt flammt wie von hundert Fackeln der Leuchtturm, leuchtet und kündigt Richtung dem Seemann, Rettung und Landung. Dumpf in die Wellen murmelt der erzne Atlas des Meeres, der wie ein Schutzgeist doppelte Leuchter über sein Haupt hält: Einsam und danklos halt' ich hier oben schlaflos ein ewig wachendes Hochamt. Sein erfinderischer Kopf zeigte ihm bald einen anderen Weg zur Rettung. Er ging in dem Wald weiter, bis er an ein Dorf kam, wo er um geringen Preis ein Pferd kaufte, das ihn in Bälde in eine Stadt trug. Dort forschte er nach einem Arzt, und man riet ihm einen alten, erfahrenen Mann. Diesen bewog er durch einige Goldstücke, daß er ihm eine Arznei mitteilte, die einen todähnlichen Schlaf herbeiführte, der durch ein anderes Mittel augenblicklich wieder gehoben werden könnte. Als er im Besitz dieses Mittels war, kaufte er sich einen langen falschen Bart, einen schwarzen Talar und allerlei Büchsen und Kolben, so daß er füglich einen reisenden Arzt vorstellen konnte, lud seine Sachen auf einen Esel und reiste in das Schloß des Thiuli-Kos zurück. Er durfte gewiß sein, diesmal nicht erkannt zu werden, denn der Bart entstellte ihn so, daß er sich selbst kaum mehr kannte. Bei Thiuli angekommen, ließ er sich als den Arzt Chakamankabudibaba anmelden, und, wie er es gedacht hatte, geschah es; der prachtvolle Namen empfahl ihn bei dem alten Narren ungemein, so daß er ihn gleich zur Tafel einlud. […]

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Domainregistrierung - Webhosting - Webspace Provider - Domain-Marketing-World.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hompageerstellung, Webhosting, Webspace Provider aus Dresden in Sachsen - Ein Internet Service für Webdesign, Hompageerstellung, Webhosting und Domainregistrierung. Wir realisieren Ihren Internet-Auftritt mit ansprechendem Design, nach Ihren Vorstellungen und Vorlagen, passend zu Ihrem Unternehmen. Repräsentieren Sie Ihr Business mit professionellen Webseiten im Internet. Mit dem Onlineeditor aktualisieren Sie die Inhalte ganz leicht, kostengünstig und schnell. Ob Selbständiger, Freiberufler, Gewerbebetrieb oder Verein, mit Ihren Webseiten informieren Sie Ihre Kunden und gewinnen neue Kunden. Ihre Internetseiten informieren Ihre Kunden 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr über Ihre Dienstleistungen und Produkte. Bleich nur ists, was wir bereiten Auf dem häuslichen Altar; Was Natur lebendig bildet, Glänzend ists und ewig klar. Aber freudig aus der Schale Schöpfen wir die trübe Flut, Auch die Kunst ist Himmelsgabe, Borgt sie gleich von irdischer Glut. […]

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Mutter, gib mir die Sonne - Die kommende Sonne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es treibt mich auf die Gassen hinaus; da athmen die Gassen Moderluft; ein steinerner Sarg jedwedes Haus, die Stadt eine riesige Gruft. Erbarme dich, kommende Sonne! Und schaudernd durch das Thor der Gruft Flücht' ich hinaus auf offnes Feld, zu spähen, ob die finstre Luft ein Morgenschimmer nicht erhellt. Ich ahne die kommende Sonne. Ähnliche, wenn auch nicht ganz so strenge Sicherheitskontrollen durchläuft man im Übrigen auch in fast allen grossen Hotels. Wer eines der grossen Häuser oder beispielsweise auch die AUC (American University of Cairo) betreten möchte, muss damit rechnen, dass die Tasche durchleuchtet und durchsucht wird und man selbst durch ein Check-Gerät laufen muss. Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Da sich der durchschnittliche Reisende jedoch kaum in diesen Vierteln aufhält, wird er selten bis gar nicht in ?brenzlige? Situationen kommen. Doch auch ausserhalb dieser ?Brennpunkte? können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc. […]

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Abgrunds Rand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kein Glück! Ich trug den Demantkranz, das Purpurkleid im Märchenschloß, und steh nun doch an Abgrunds Rand - und leise lacht mein Weggenoß. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Sie mögen es, wenn an Ihrem Pendant auch etwas dran ist. In sieben Stücke zerteilen sie seinen Leichnam und essen davon. Staat der Kirch, o sey mir gegrüßt in verödeter Schönheit! Doch an dessen eisenbeschlagenem Schild prallte das Geschoß ab. Schwand er dir in ungemeßne Fernen,Den dein ganzes volles Herz geliebt? Meines Angesichts verlornen Glanz, Meine Wissenschaft und Glauben, Will ich alle zu dem Staube der Tür Von meinem Liebling machen. Und unwillkürlich steigen in dem Beschauer Bilder der Märchenwelt empor, die sich in den Nixen verkörpern. Lässt er dann den Blick durch die urweltlichen Kolosse von Bäumen hindurch in das Walddickicht und empor zu ihren Kronen schweifen, so fühlt er seine Seele von dem bestrickenden Zauber weltentrückter Einsamkeit umfangen, zu der kein Ton des Lebens dringt. Oft habe ich an trüben Wintertagen mich beim Betrachten dieses Gemäldes in tiefe Waldnacht versetzt geglaubt und dieselben wonnigen Empfindungen durch mich hinziehen lassen, wie da ich halbe Tage in den entlegenen Thälern des Odenwaldes den Odem des Naturgeistes in mich sog, während nur hie und da der Schlag einer fallenden Axt fernher im Walde hallte. Ueber solche Zaubermacht gebietet die echte Kunst. Nicht nur die Bäume, auch die Sträucher und Moose am Weg in ihren verschiedenen Grüntönen sowie die goldgelb gefärbten Gräser tragen ihren Teil dazu bei. Ja, das lädt zum Verweilen ein. Eine Bank in völliger Einsamkeit kommt gerade richtig. Kein Laut ist zu hören, kein Vogel und kein Tier. Es ist die Umstellung der Natur vom Herbst auf den Winter, die man hier hautnah miterleben kann. Auf dem Weg vom Epprechtstein zurück nach Sparneck Begegnung mit einer Wandergruppe. Es entwickelt sich ein freundliches Gespräch. Das Zusammentreffen mit Menschen in der Natur ist meist von großer Harmonie getragen. Jeder weiß, was er bis dahin erlebt und erfahren hat. Jeder freut sich, daß dem unbekannten Wanderfreund das gleiche Wanderglück noch bevorsteht. Die Freude für Andere bestärkt die eigenen Hochgefühle. Es ist ein Geschenk des Wanderns, auf jeden Fall. […]

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