Flügel der Lerche

In einen lauteren Goldpokal
fang ich jeden leuchtenden Strahl
der lebendigen Sonne ....
Meine Stirn wird klar, mein Arm wird stark:
ins Leben gießt du mir Glut und Mark
und ins Sterben mir Wonne.­
Sterben? - Mutter, mein Lachen klingt!
Auf den Flügeln der Lerche schwingt
es sich hoch in ewige Bläuen.
Sterben mag, was da taub und blind ....
sonnengesättigt wird sich dein Kind
tönenden Lebens freuen.

Quelle:
Sonnenandacht
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910

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Ehe, Capri, Rosen, Reise, Hand in Hand mit dir.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Lächelnd, - ob sie auch verblasse, unsres Capri Rosenzier, - durch den Alltagsstaub der Gasse geh ich Hand in Hand mit dir. Hart dein Schritt an meiner Seite, fest im Kampf und leicht im Spiel! Unsre Augen schaun ins Weite - und sie schaun nach einem Ziel. Quelle: An sonnigen Borden - Ehe - Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 […]

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Kreis in Ewigkeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und immer enger wird der Kreis, und immer summt die Schauerweis': Du gabest hin die Seligkeit, gehörst uns nun in Ewigkeit! […]

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Wir hatten diesen Khawaß beleidigt; ein Schuß .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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war ihm zuzutrauen. Dennoch nahm er die Hand von den Pistolen und fragte im Tone der Verwunderung: Du sprichst die Sprache von Schkiperia *)? Wie du hörst! Bist du ein Schkipetar? Nein. Was sonst? Ich bin ein Nematz **), und ich sage dir, daß die Leute aus Nemacschka ***) es verstehen, mit deinesgleichen umzuspringen. Ein Nematz bist du nur? Kein Madschar, kein Rusz, *) So nennen die Albanesen ihr Land. **) Deutscher. ***) Deutschland. kein Szrbin *) und kein Turcschin? Obictz-i dschawo-wraga fahre zum Teufel! Er erhob blitzschnell die Pistole und drückte los. Hätte ich nicht das Auge fest auf die Mündung der Waffe gehalten, so wäre mir die Kugel in den Kopf gegangen; so aber fuhr ich mit dem Kopf rasch zur Seite nieder, und die Kugel ging über mich hinweg. Ehe er den zweiten Lauf abfeuern konnte, hatte ich ihn unterlaufen und preßte ihm die Arme an den Leib. Soll ich ihn erschießen, Sihdi? fragte Halef. Nein. Bindet zum Teufel die Vor- und Nachteile. Auch wollten die Leute erfahren haben, daß Dulichius mit dem leibhaftigen Teufel in Verbindung stehe; denn am 7. Oktober 1652 war der Gefangene bei verschlossenen Türen vom Turme gestiegen und hatte mit mehreren Personen auf der Gasse gesprochen und am anderen Morgen sich doch wieder in seinem Gefängnis befunden. Daher schritt man zur Inquisition und verschickte die Akten an den Leipziger Schöppenstuhl, welcher auf die Tortur erkannte, um ihm das Geständnis seines Bundes mit dem Teufel abzupressen. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Meeresgrund.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es lechzt vielleicht dein heißer Mund, Und ich kann dich nicht laben; Du liegst vielleicht im Meeresgrund Sarglos und unbegraben. Ach, daß ich selbst den Trost verlier', Im Frieden einst zu ruhn bei dir! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH […]

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BeeSchool Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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