Morgenrot

Aus düster flammendem Morgenrot,
das Hagelschauer den Saaten droht,
aus lohendem Blitz, wenn ein Wetter braut,
hat schon dein Auge mich angeschaut . . .

Nun trittst du selbst in meinen Pfad:
ich weiß, daß mein Verhängnis naht;
mit brennender Lippe streifst du mich -
wild rast mein Blut - ich grüße dich!

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News & Infos


Ein Blitz zuckt grell am Himmel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Grell am Himmel zuckt ein Blitz und flammt durch alle Wolken und flammt hernieder blendend durch des dumpfen Schläfers geschlossne Augenlider in einen wüsten Traum. Und der Mann auf hartem Stein hebt verstört vom wüsten Traum sein wirres Haupt empor, richtet stöhnend schwer sich auf und blickt mit wilden Augen hinan zu flammenden Wolken und sieht statt flammender Wolken zornglühende Gesichter, geballte Riesenfäuste, hört es droben krachen gleich zersprengtem Erze und dröhnen dumpf wie stürzende Mauern und hört vom stolzen Hause aus erhellten Fenstern Musik wie perlendes Glück durch das tobende Wetter höhnisch klingen. Außerdem wurde 1690/91 der Würmkanal ausgebaut und teilweise neu anlegt. Der Schleißheimer Kanal fließt auf der Mittelachse von Osten kommend in den das Schloss Lustheim umkreisenden Seitenkanal. Unmittelbar nach der Vereinigung der beiden Kanäle wird ein Teil des Wassers zum inneren Ringkanal um Schloss Lustheim herum abgeleitet. Außerdem wird ein Teich am östlichen Ende zwischen den beiden Kanalringen gespeist, der zwischen den für Schloss Lustheim geplanten Zirkelbauten als eine Art Hafenbecken für die höfischen Gondeln dienen sollte. Aus dem inneren Ringkanal fließt das Wasser durch den Mittelkanal über die doppelte Kaskade in das große Becken im östlichen Parterre, das deutlich niedriger als die Seitenkanäle liegt. Zusammen mit dem Wasser der Springbrunnen wird es unterirdisch abgeleitet und unter dem nördlichen Seitenkanal hindurch in nordwestlicher Richtung im unterirdischen Isarbachl zum Gänsgraben geführt. Aus dem nördlichen Seitenkanal wird kurz vor dem Neuen Schloss etwas Wasser in den tieferliegenden Berglbach abgegeben. Im Neuen Schloss waren wassergetriebene Pumpen für die Fontänen vorgesehen. Vor allem Rudolf Könitz verfügt selbstherrlich über seine Frauen und Dienstmädchen und versucht für seinen Nachwuchs ebenfalls standesorientiert Ehen zu arrangieren, während die unehelichen Kegel aus dem Blickfeld verschwinden müssen. Die Röhre B soll noch etwas zugleich im Feuer mit stehen. Beide sind durch ein senkrechtes Rohr DE miteinander verbunden. Lieder in verschiedenen Sprachen geben die Klage des vielgeplagten Hasen. […]

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Wind und Wolken.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vergangne Jahre schweben Mit Wind und Wolken fort, Vergangen Leid und Leben, Verklungen Lied und Wort. Der Wind entlaubt die Bäume - Mir ist es einerlei! Die Tage werden Träume, Die Freuden sind vorbei. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Bei diesem Prozess entstehen in der nächsten Generation in einem neuen Kreislauf wiederum unglückliche Beziehungen, die mit dem sozialen Spannungsfeld in der Stadt und den unterschiedlichen Lebensbedingungen der Menschen als Nährboden krimineller Delikte vernetzt sind, was tragische Folgen hat. Andrea lernt schnell, dass sie mit der üblichen Krankenhausroutine nicht weiterkommt. Da überlegten die Tiere, wie sie es anfangen könnten, die Räuber hinauszujagen. Der große Lüster verbreitete eine angenehme Helle über das ganze Zimmer. Schon galt ich für überführt und wurde streng bestraft. Das deutsche dieses Inhalts ist mir nur im Texte neuerer Flugblätter zugänglich. Der Refrain ist: Was tat ich den Menschen, daß sie mich mit Hunden verfolgen? Mit schnelleren Schritten, als er gekommen war, zog Peter wieder ab. Er vermißte eine Vorrichtung, um den Dampfkessel wieder mit Wasser füllen zu können. Es geschiehet aber hier also: F ist der Deckel oder Klappe so in 1 ein Charnier hat und darhinder einen Lappen, auf welchem eyn nach dem Cirkel gebohrtes und in die Platte wohl eingeschmergeltes Eisen aufruhet, solches Eisen ist mit einem Charnier an dem Waag-Balcken 2, 3 befestigt, der Waag-Balcken oder Hebel hat bei 4 seine Achse und bey ist er wieder an einen Arm , 6 mit zwey Charnieren befestiget, so bey 6 einen Hebel 6, 7 fasset, der bey 7 an dem Würbel des Hahnes befestiget, und die Röhren NO auf- und zuschliesset, auf dem Hebel 2, 3 ruhet eyn Gewicht 8, so den Hebel bey 3 niederdrücket, und bey 2 erhebet, daß sich die Klappe F öffnen kan, das Gewicht 8 aber hanget an einer kleinen Kette, die am Balcken 7 befestiget ist, und wenn solche hoch genug erhoben, das Gewicht erhebet, daß es nicht mehr den Hebel niederdrücket, sondern das Gewicht 9 die Oberhand behält, und den Hebel in 2 und also auch die Klappe durchs Eisen 1 niederdrücket. […]

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Bild auf Bild, Magie mit Malerei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wieder sprach der Doktor: Magie mit Malerei und Sangeskunst im Bunde giebt eine gute Drei. Der Zaubrer ist ein Dichter, der Maler sollt' es sein; der Dichter ist ein Zaubrer, und Maler obendrein." "So magst Du singend schildern, was Du von mir gesehn; mein Bild soll Deinen Bildern allgegenwärtig stehn. Mein Sehnen, mein Verlangen, mein nie gestillter Drang, mein Zagen, mein Erbangen, mein Fluch, mein Untergang. Die Oberlausitz in den Hussitenkriegen 1420-1438. Dort heißt es: Hermannus Burggrauius de Gols in habet in fedum a Domino villas subscriptas in districtu Dresden sitas ad castrum Polsnicz quondam pertinentes. Primo Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszin villas. Das soll heißen: Hermann, Burggraf von Golsin, hat zu einem Lehn vom Herrn (Landesherrn) die unterzeichneten, im Distrikt Dresden gelegenen, einst zur Burg Pulsnitz gehörigen Dörfer. Zuerst die Dörfer Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszen. Wann Munchsdorf oder Mönchsdorf am alten Mönchssteig eine wüste Mark geworden ist, und an welchem Platze es genau lag, das wird leider nirgends gemeldet, und es bleibt für Vermutungen ein weiter Spielraum. Ganz wahrscheinlich ist Mönchsdorf einst ein Raub der Flammen geworden, oder es wurde im Hussitenkriege, der ja in der Pulsnitzer, Radeberger, Kamenzer und Stolpener Gegend ganz besonders schrecklich wütete, dem Erdboden gleichgemacht. Im Mittelalter nimmt die Magie zwei Entwicklungswege an. Als zweite Entwicklung wurden weite Teile der Diskussion davon beherrscht, dass die wahre Magie durch Geister verwirklicht werde. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der Schwarzkünstler mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Der Zauberer unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Hinter beiden stehe jedoch die göttliche Macht. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. […]

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Prachtgebäude und Paläste.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schimmern hell im Glanz der Sonne; Und der Kirchen hohe Kuppeln Leuchten stattlich wie vergoldet. Summend, wie ein Schwarm von Bienen, Klingt der Glocken Festgeläute, Lieblich steigen Betgesänge Aus den frommen Gotteshäusern. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Im Notfalle brütet der Blutfink auf Bäumen oder selbst nahe am Boden. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. […]

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