Gläserklingen

Aus der schweigenden Schneeeinsamkeit
kehre ich heim; da gleißt und bricht
aus breiten Fenstern ein Strom von Licht
und tönt ein Lachen und Gläserklingen:
sie feiern Silvester mit Scherz und Singen.

Vorüber an prunkender Villen Geheg
durch schmutzige Gassen führt mein Weg.
Hier tönt nur Fluchen; ein trübes Licht
träg durch befrorene Scheiben bricht.

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News & Informationen


Gegen sechs Uhr früh erhob sich die Sonne über den Horizont.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Wolken zerstreuten sich am Montag und ein angenehmer Wind wehte frisch durch den jungen Morgen. Die Erde erschien den Reisenden ganz durchduftet. Lange waren seine Nachforschungen vergebens; der Wind zog ihn nach Westen, bis er die berühmten Mondberge vor Augen hatte, welche in einem Halbkreis um die Spitze des Tanganayka-Sees herum liegen; ihre wenig coupirte Kette zeichnete sich an dem bläulichen Horizont ab, einem natürlichen Befestigungswerk vergleichbar, welches bis jetzt den Entdeckungsreisenden in Central-Afrika eine unübersteigliche Schranke entgegensetzte; einige isolirte Kegel trugen die Last eines ewigen Schnees. Auf dem Vorderteile des Wagens stand der sehr einfach eingerichtete Dampfkessel, dahinter die Dampfmaschine, die mittels eines Sperrwerkes das Vorderrad in Drehung versetzte. Juli 1748 Thomas Stevens und Moses Hadley unter Nr. Dieselbe ging zielbewußt auf eine erhöhte Ausnutzung des Brennstoffes aus. Obwohl Pencroff kein Vertrauen zu dem Verfahren hatte, so ging er doch auch daran, nach Art der Wilden zwei Hölzer aneinander zu reiben. Dieser Dampfwagen konnte 12-15 Minuten lang mit einer Stundengeschwindigkeit von 4 km laufen, mußte aber dann anhalten, um von neuem Dampf zu schaffen. Auffallenderweise findet sich dieses wichtige Patent in den Abridgements nicht verzeichnet. Der Wagen hatte nur drei Räder, eins vorn, zwei hinten. Die Steuerung der Maschine bestand in einem mit entsprechenden Bohrungen versehenen Hahn, der von dem Kolben aus mit Hilfe einer Kette bewegt wurde. Die Dampfmaschine besaß zwei Zylinder von je 330 mm Durchmesser. Um diese Zeit beschäftigte sich auch Nicolaus Cugnot in Paris mit der Konstruktion eines Dampfwagens, den er dann auch unter Beihilfe des Kriegsministers im Jahre 1770 vollendete. Von großem Interesse sind die Verbesserungsvorschläge, die Leibniz machte und die so erheblich sind, daß sie als selbständige Erfindungen gelten müssen. In dem Kessel soll Allen stündlich zehn und einen halben Kubikfuß Wasser verdampft haben. Das unter dem 13. Januar 1736 an John Payne erteilte Patent Nr. Und wenn der Besitzer den Verdacht hat, daß der Wärter seine Pflicht nicht tut, so kann dieses leicht mit Hilfe der Ventile festgestellt werden. […]

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Erinnerung an den Süden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Noch im Herbst, wie wart ihr schön, Blumen über den Ruinen, wenn in lichten Ätherhöh'n früh der erste Stern erschienen! O wie gerne stundenlang weilt' ich bei den Tempelhügeln, bis auf dunklen Adlerflügeln sich die Nacht herniederschwang. Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Doch, o weh! Beide treten ein. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Es werde sein Glück sein. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. Das geschah am 13. Februar 1717. Seinem Bau gab er den Namen Sonnenglanz. Doch den Bergbau stellte Seidel auch wieder ein, nachdem er statt Gold und Silber ein heilkräftiges Wasser in den alten Stollen entdeckte. In den Jahren 1716 und 1717 unterzog der damalige Bürgermeister der Stadt Radeberg, namens Seidel, die verfallenen Stollen und Gänge im Tannengrunde einer genauen Untersuchung. Ja, er fing an, nachdem er vom Bergamte zu Glashütte die Erlaubnis erhalten hatte, die eingezogenen Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Man fand bei dieser Gelegenheit allerhand Bergmannsgerätschaften in großer Menge. Der Tourist, welcher durch den romantischen Tannengrund wandert, denkt wohl kaum daran, daß hier einstmals an den Talwänden lebhafter Bergbau getrieben worden ist. Im Jahre 1553 wurde eine Schmelzhütte im Tannengrunde errichtet, von der man noch im Anfange des 19. Jahrhunderts Überreste aufgefunden hat. Daneben befand sich eingefallenes Ziegelgemäuer, ferner entdeckte man die Grundmauern von alten Feuerherden und Oefen, auch eine ansehnliche Halde von Schlacken und gerösteten Erzen, weshalb man annahm, und das wohl auch mit Recht, daß im Tannengrunde eine sogenannte Vitriolhütte gestanden habe. […]

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Manches Volk, manche Stadt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Weise sprach zu Alexandern: Dort, wo die lichten Welten wandern, ist manches Volk, ist manche Stadt. Was tut der Mann von tausend Siegen? Die Memme weint, daß, dort zu kriegen, der Himmel keine Brücken hat. Ists wahr, was ihn der Weise lehret, und finden, was zur Welt gehöret, daselbst auch Wein und Mädchen statt: So lasset, Brüder, Tränen fließen, daß, dort zu trinken und zu küssen, der Himmel keine Brücken hat. Bei einem allmählichen Aufgeben der Bergarbeiten würden auch die Bergmannsgerätschaften nicht in so großer Menge aufzufinden gewesen sein. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Nicht weit von dem Platze, welchen ehemals die Schmelzhütte einnahm, fand man beim Graben einen unversehrten Wasserbehälter aus Eichenholz, der drei Meter lang war. Dieses Gold war sehr wichtig, der Knoten ist geplatzt, die kirchlichen Gewänder für das Hochamt, auf silbernem Grunde mit Gold gestickt, schätzt man auf viertausend Taler. In diesem Noviziate beim Kolleg beginnen auch die Priester nach vollendeten Studien das dritte Probejahr. Die Bibliothek des Kollegs ist klein, aber gewählt; die Kirche macht einen prächtigen Eindruck. Der Prokurator der Provinz bewohnt mit seinen Gehilfen ein eigenes Haus. Jenes andere Haus am Ende der Stadt bleibt für solche bestimmt, die acht Tage hindurch die geistlichen Übungen machen wollen. Diese Kirche gewinnt noch immer mehr an Schmuck; denn jeder Prokurator, der nach Rom reist und eine Mission nach Amerika abholt, will auch für dieses Gotteshaus etwas ausgezeichnet Schönes mitbringen. Jetzt aber ist das Noviziat mit dem Kolleg vereinigt. Der Tabernakel, zwei und eine halbe Elle hoch, wurde in Italien verfertigt und weist verschiedenfarbigen Kristall auf. Auch eine Apotheke ist dort eingerichtet. An hohen Festtagen strahlt Silberglanz von den mit karmesinrotem Damaste behangenen Wänden; unzählige Lichter vervielfältigen sich in kristallenen Hängeleuchtern. Der Altar ist mit Spiegeln und Kristall belegt; ein Antependium besteht aus geschlagenem Silber, ein anderes ist aus Spiegeln und Kristall zusammengesetzt und mit silbernen und vergoldeten Gewinden geziert. Früher war das Noviziat vom Kolleg abgesondert; es besaß ein eigenes Gebäude mit einer Kirche am Ende der Stadt. […]

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Schlafen im Walde, Auferweckung der Toten auf der Wacht, Expedition ins Innre der Insel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich war mächtig faul und bequem und dachte gar nicht dran, aufzustehen und das Frühstück zu machen. Gerade schloß ich die Augen wieder, um noch einmal einzuduseln, als ich, freilich noch unbestimmt, ein tiefes, fernes "Bum - bum" auf dem Flusse zu hören meinte. Ich richte mich halb auf, stütze den Kopf in die Hand und horche. Da ist's wieder! Nun aber auf und ans Ufer und durchs Gebüsch hinaus gespäht! Und richtig, dort unterhalb der Fähre sehe ich's wie einen Ballen Rauch auf dem Wasser liegen. Da kommt auch die Fähre und ist voller Leute. Jetzt wußte ich, woran ich war! "Bum!" ein kleines Rauchwölkchen kommt aus der Seite des Schiffes hervor, ich kann's deutlich sehen. Weiß Gott! sie feuern die Kanone über dem Wasser ab, um meinen Leichnam an die Oberfläche zu treiben! Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Schutzmann auf einer Bank wurde krank.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Schutzmann wurde plötzlich krank und setzte sich auf eine Bank. Dort saß bereits ein Stachelschwein. Der Schutzmann setzte sich hinein. Da schrie er: Au! und schrie er: "Oh!" und kratzte sich an dem Polizeihelm. In den deutschen Ländern gab es im 19. Jahrhundert in der Regel die kommunalen Polizeien in großen Städten, die in Städte, Gemeinden und Landkreise abgeordneten Gendarmen, die bis 1919 als Militärangehörige galten und die staatliche Polizei. Schon im Jahr 1820 wurde in Berlin die Berufsbezeichnung Kriminalkommissar eingeführt, die organisatorische Trennung zwischen der Schutz- und Kriminalpolizei im Königreich Preußen erfolgte jedoch erst 1872, was später in anderen Teilen Deutschlands übernommen wurde. So wurde z.B. Als Begleiter Oberlins wird er zwar selbst zum Akteur, kann aber letztlich in dieses Leben nicht wirklich eintauchen. Lenz ging darauf nach Emmendingen, wo er von Cornelia und Johann Georg Schlosser aufgenommen wurde. Dazu erfassen wir erst, wie viel weisheitsbezogenes Wissen die Probanden haben. in München die dortige Gendarmeriekompanie 1898 zur Schutzmannschaft umgewandelt und als Zivilinstitut der staatlichen Polizeidirektion unterstellt. Seine Mitmenschen und deren Alltag erscheinen ihm wie ein Theaterspiel. Die Bezeichnung Schutzmannschaft wurde für die unteren Ränge der für die öffentliche Sicherheit zuständigen uniformierten Polizei in den Städten üblich. Sein Dienstbüro hat der neue Schutzmann vor Ort im Polizeiposten in Cölbe. Doch Lenz versucht sich einzuleben, erinnert sich an die Erlebnisse der Tage, schöpft Hoffnung. Hier ist er grundsätzlich erreichbar. Seine Telefonnummer. Darüber hinaus werden Bürgersprechzeiten in den Kommunen des nördlichen Kreisgebietes eingerichtet. Sie halten so Ungewissheiten besser aus, die in Krisen oft eine Rolle spielen. Anders verhielt es sich bei den ansteckenden Krankheiten, wie Ruhr, Pocken, Scharlach, Cholera oder Diphtherie. Dort kann man ihn dann in den Polizeiposten in Cölbe und Wetter, sowie in den Gemeindeverwaltungen Lahntal und Münchhausen kontaktieren. Die Veröffentlichung dieser Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern. An meinem Fenster in kahler Nacht - Im dritten Regierungsjahr Friedrich Wilhelms I. wurde das Schloß vom Nachfolger Eosanders, dem Schlüter-Schüler Martin Heinrich Böhme vollendet. Der barocke Lustgarten wurde vom König in einen staubigen Exerzierplatz verwandelt. […]

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