Blütenduft

Und berauschend von den Hügeln
steigt empor der Blütenduft,
aber um die fernen Höhen
weht's wie feuchte Nebelluft.

Dieser stille Gottesacker,
dieses weite Totenfeld,
wie es mich im Zauberbanne
seines tiefen Friedens hält!

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Kinder Augen nie geliebt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seit jenen schmerzenreichen Frühlingstagen lieb' ich den Lenz, wie ich ihn nie geliebt, und seine Knospen lieb' ich schmerzlich heiß und pflückt sie gerne, eh' der Sturm sie bricht, und sonnenklare Kinderaugen lieb' ich und küsse gern aus ihrem Sammetkelch die Tränen fort . . . und leg' die Blütenpracht des Frühlings gern in weiche Kinderhände . . . Reisen in Ziegengeschwindigkeit , denn er, dessen ganzes Wesen überhaupt derart auf das Geistige gerichtet war, daß er sich mit allen physischen Bedürfnissen so kurz und mäßig wie nur immer möglich abfand, hatte gerade dann am allerwenigsten ein Ohr für die Forderungen des Körpers, wenn sein Geist (wie immer auf Reisen geschah) doppelte und dreifache Nahrung empfing. So kam es, daß seine ursprünglich robuste Natur vor der Zeit zu wanken begann, weshalb er sich auch von 1832 an fast alljährlich genötigt sah, statt zu Reisen für Auge und Herz, zu Badekuren seine Zuflucht zu nehmen. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. * Fernreisen * Reisen in Europa * Hochseekreuzfahrten * Zugreisen * Reisen mit Rollstuhl […]

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Blaudruck - Geschichte - BLAU DRUCK Magazin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Grab des 542 verstorbenen Heiligen Caesarius von Arles wurde ein blassblauer Reservedruck gefunden, der als frühester Fund seiner Art in Europa gilt. Zum Färben wurde die einheimische Pflanze Färberwaid eingesetzt. Im 17. Jahrhundert erstzte das qualitativ hochwertigere Indigo, aus Kalkutta das Färberwaid. […]

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Und seine Tante Polly sagte, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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mit Miß Watson und ihrem Testament habe Tom ganz recht, die habe den Jim freigelassen und so war's denn wahrhaftig wahr - Tom Sawyer hatte sich und uns allen die Mühe und Not gemacht, nur um einen alten Nigger freizumachen - der schon frei war! Und nun verstand ich auch erst, wie sich einer von Toms Erziehung dazu hergeben konnte, einem durchgebrannten Nigger weiterzuhelfen. Bis dahin war mir dies immer unfaßlich geblieben. […]

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Lied des Gefangenen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Als meine Großmutter die Liese behext, Da wollten die Leut' sie verbrennen. Schon hatte der Amtmann viel Dinte verkleckst, Doch wollte sie nicht bekennen. Und als man sie in den Kessel schob, Da schrie sie Mord und Wehe; Und als sich der schwarze Qualm erhob, Da flog sie als Rab' in die Höhe. […]

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