Farbenspiel der Rosenzeit

Ach, alle Blumendüfte,
das Farbenspiel der Rosenzeit,
die ganze Sonnenseligkeit -
Zerstoben in die Lüfte!

weiterlesen =>

News & Infos


Infoseite für Handel, Transport, Dienstleistung - BonniTec.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

BonniTec die Infoseite für Handel / Service / Transport / Gewerbe / Dienstleistung mit Informationen über Ihre Leistungen/Angebote für Ihre Kunden! Bei BonniTec können Sie sich die ganze Woche, von Montag bis Sonntag rund um die Uhr, sofort und unkompliziert über Unternehmen, Handwerker und Dienstleister informieren. Ob Sie einen Handwerker, Friseur, oder Partyservice suchen, HIER finden Sie Ihre Informationen, schnell - sicher - aktuell Auch seine Nachfolger, Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel, nahmen die Einladung gerne an. Er darf nicht gelüftet, nie darf der Name Rudolf genannt werden. Viele Prominente aus der ganzen Welt folgen der Einladung zum Matthiae-Mahl. Und erst der neueren Forschung ist es gelungen, einiges Licht in das Dunkel zu bringen. Die folgenden Jahre bis zum Tode seines Vaters 1740 verbrachte er dort mit eigener Hofhaltung. Ein ungewöhnlich ernster, galliger Ausdruck verlieh seiner Entrüstung etwas Komisches. Er hatte damit sein Ziel erreicht: er entging dem Zuchthause und der Körperstrafe und wurde nach einem Jahr nach T-k geschickt, um dort in einem Krankenhause untergebracht zu werden. Er war ein kräftiger, stämmiger Bursche von etwa achtundzwanzig Jahren, ein großer Schwindler und Kenner der gesetzlichen Vorschriften, gar nicht dumm, außerordentlich ungeniert, seiner selbst sicher und von einem krankhaften Ehrgeiz; er hatte sich selbst ernsthaft eingeredet, daß er der ehrlichste und rechtschaffenste Mensch in der Welt und dabei völlig unschuldig sei, und behielt diese Überzeugung für immer. Er verschaffte irgendeinen kleinen Kessel und sogar eine Tasse, kochte Wasser und brühte den Tee auf, diente mir mit einem Worte mit ungewöhnlichem Eifer, womit er einen der Kranken zu einigen giftigen Bemerkungen über mich verleitete. Bisher hatte er schweigend und schwer atmend dagelegen, mich mit ernster Miene gemustert und das Benehmen Tschekunows mit Entrüstung verfolgt. Er hieß Tschekunow. Gleich nach ihm ging auf mich ein Kranker aus der Korrektionskompagnie zu und begann, mir zu versichern, daß er viele von den früher verbannten Adligen gekannt habe, die er mit Vor- und Vatersnamen nannte. […]

Read more…

Das Herz im Leibe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Denn wenn des Glückes hübsche Siebensachen Uns von des Schicksals Händen sind zerbrochen, Und so zu unsern Füßen hingeschmissen; Und wenn das Herz im Leibe ist zerrissen, Zerrissen, und zerschnitten, und zerstochen – Dann bleibt uns doch das schöne gelle Lachen. Quelle: Heinrich Heine Lieder Sonette Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Es ist mir sein Verbrechen noch nicht eigentlich bekannt, doch bedauerte ich sein Schicksal der dänischen Nation halber. Ich würde diese Bemühung sehr gerne selbst übernehmen, wenn ich nur Stoff genug dazu hätte. Mir aber sind nur sehr wenige Umstände von ihm bekannt, und doch sind diese allein schon hinlänglich, einen Abriß von diesem höchst unbeständigen Menschen zu machen, welcher ein rechtes perpetuum mobile war, und dem es nicht schwerfiel, alle Augenblicke Aufenthalt, Religion, Neigung, Studien, Sitten und alles zu verändern. Die Bibliothek hatte der berühmte Law gekauft und nach England bringen lassen. Bibliothek geworden war, sein Gehalt vorher aufnahm und sich damit aus dem Staube machte. Ich besorgte, daß der Abt Bignon sich von den Dänen keinen guten Begriff machen möchte, insonderheit, da gleich darauf einer von meinen Landsleuten, Matthias Bagger, welcher durch Hülfe des Herrn Bignons Dolmetscher auf der Königl. Es wäre wohl der Mühe wert, daß jemand das Leben dieses wandernden Ritters beschriebe, damit man zugleich ein Beispiel von einem überaus flüchtigen und unbeständigen Gemüte haben möchte. Ehedem besuchte ich die vortreffliche Bibliothek des Abt Bignons, aber nun war dieselbe nebst ihrem Bibliothecario unsichtbar geworden. Der Bibliothecarius aber saß bereits seit einigen Jahren in einem öffentlichen Gefängnisse. Victors und der Juristen hat fast ein jedes Kloster und ein jedes Collegium seine eigne Bibliothek, und es hält nicht schwer, die Freiheit zu erlangen, daß man sich derselben bedienen kann. Mit einem Worte, er wäre wohl zu allem fähig gewesen, um sein Schicksal zu verändern. Man erzählte sich, daß er sich auf diesem Gebiete schon früher betätigt habe, als er noch zum Platzmajor in die Küche ging, und daß er davon entsprechende Einnahmen gehabt hätte. […]

Read more…

Freude und Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ach, mitten in all dem Jubelgedränge Verbirgt sich die heimliche Klage so leicht! Und wenn ich nicht länger die Träne bezwänge, Wie jetzt mich der bangste Gedanke beschleicht, Wer sieht es, wo Jeder sein Herz verlor? Ich nehme die lachende Maske noch vor. O kämt ihr mir wieder, wie wollt' ich genießen Euch Stunden in schwelgendem Übermut, Wie zärtlich die schlanke Gefährtin umschließen Und küssen die Lippen mit doppelter Glut Und fesseln jedwede versäumte Lust, Mir doppelt der flüchtigen Freude bewußt! Doch was ist gestern und was ist heute? So wie man sich einst im Reigen schwang Und wie man sich vor Jahrhunderten freute, So wird man sich freuen jahrhundertelang. Verwelken die Kränze, bringt neue der Mai; Schwebt, blühende Paare, schwebt selig vorbei! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Schließlich hielt er es nicht mehr aus. Er war ein schon ergrauter Soldat; in seinem Gesicht stand geschrieben, daß er log. Aber Tschekunow besorgte mir die ganze Sache. Vor allen Dingen erklärte er mir natürlich, daß er ein Hauptmannssohn sei. Er wollte furchtbar gern als ein Edelmann oder wenigstens als ein Mensch adliger Abstammung erscheinen. Er sprach mich als erster an, fragte mich neugierig aus und erzählte mir recht ausführlich von den äußeren Einrichtungen des Hospitals. Er stand wegen Falschmünzerei vor Gericht und lag schon fast ein Jahr da, obwohl er anscheinend gar nicht krank war; aber er versicherte die Ärzte, daß er das Aneurysma habe. Eine Teekanne hatte mir aber schon Mecki aus dem Zuchthause durch einen der Arrestanten, die im Hospital zu arbeiten hatten, zu schicken versprochen. Er machte mir offenbar deshalb den Hof, weil er mich im Besitze von Geld vermutete. Als er bei mir ein Paket mit Tee und Zucker bemerkte, bot er mir gleich seine Dienste an: er wollte mir eine Teekanne holen und den Tee aufbrühen. […]

Read more…

Abgrund, Steg, Leben und Sterben, Riesen am Weg drohen ewig Verderben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wandle durch die Straße der Schrecken, schwebt eine Brücke über den Rand der furchtbaren Tiefe, nicht erbaut von Menschenhand, der Strom braust unter ihr, Speit ewig hinauf und zertrümmert sie nie. Ausflugsziele, Ausflugsstrecken, Wanderwege, Radtouren und Sehenswürdigkeiten in Dresden und Umgebung - Reise- und Ausflugsangebote auf www.golfurlaub-aktivurlaub.de - Informationen für Reisen und Urlaub in Sachsen - Fluglinien nach Dresden - Angebote für Flugreisen - Mietwagen - Geld sparen beim Reisen - Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen - Billiger übernachten mit den Angeboten unserer Partner - Angebote für Hotels - Pensionen - Ferienwohnungen: 5 Tage, 10 Tage, 30 Tage... Dieser Kranke, ein Schwindsüchtiger namens Loki, lag mir gegenüber; er gehörte zu den im Anklagezustande befindlichen Soldaten und war derselbe, der aus Angst vor der Strafe eine Schale mit Branntwein, den er stark mit Tabak angesetzt, ausgetrunken und sich dadurch die Schwindsucht zugezogen hatte; ihn habe ich schon früher einmal erwähnt. Wenn Sleipnir als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. Titus und Vespasian hatten sich nach den Regierungsgrundsätzen des Augustus und des Seneca der Hilfe des Senats in wohlwollendster Weise bedient. Sleipnir veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Sleipnir wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Sleipnir ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. […]

Read more…

Mein Trauern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ach! weiß denn niemand, niemand um mein Trauern? Wie alle Fernen mir prophetisch singen Von meinem künft'gen wundervollen Leben! Von innen fühlt ich blaue Schwingen ringen, Die Hände konnt ich innigst betend heben – Da sprengt' ein großer Klang so Band wie Mauern. Da ward ich im innersten Herzen so munter, Schwindelten alle Sinne in den Lenz hinunter, Weit waren kleinliche Mühen und Sorgen, Ich sprang hinaus in den farbigen Morgen. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Sängerleben Gedichte 1841 www.zeno.org Auf diesen Menschen richtete nun seine Aufmerksamkeit der Arrestant Kulikow aus der Besonderen Abteilung. Er übte sich unter anderem auch in der Anfertigung von falschen Pässen. Wenn er die Freiheit erlangt hätte, so wäre er wohl imstande gewesen, noch weiter zu spionieren und sich durch ähnliche gemeine Dienste zu ernähren, aber er wäre doch nicht so dumm und unvernünftig hereingefallen wie bei seinen ersten Versuchen, als er seine Dummheit mit der Verschickung hatte büßen müssen. Ich denke an Seinen darauffolgenden, epochemachenden Besuch bei diesen eben flügge gewordenen Gemeinden bald nach Seiner vom Schicksal bestimmten Entlassung aus vierzigjähriger Haft im Größten Gefängnis. Ich denke an Seine große Geduld beim Säen eines Samens, dessen erste Früchte erst in späteren Jahren aufgehen sollten; dies stellt einen Markstein von ungeheurer Bedeutung für das Entstehen und die Festigung des Glaubens von Bahá'u'lláh in jenem Kontinent dar. Nach so vielen Jahren ging er noch in Trauer um seine verstorbene Frau. Das gab aber so wenig eine Vorstellung von Gesichtsausdruck und Hautfarbe wie von der Weise, wie er ging und stand. Er war schwarz gekleidet und hatte an seinem Hute einen Flor, der viele unregelmässige Falten schlug. Sitzend sah er mit dieser frischen, prächtigen Physiognomie und dieser gewaltigen Stirn wie ein noch junger und kräftiger Mann aus. Als er mir seinen Namen genannt hatte, erinnerte ich mich sogleich seines Portraits. Das Gesicht mit den stilvollen und grossen Zügen war einfach, aber nicht ruhig; nervöse Zuckungen liefen ab und zu darüber hin und schienen das unruhig zitternde Leben der Seele zu verrathen; er suchte nach den Worten und stotterte bisweilen am Anfange eines Satzes. Der altmodische Rock, den er trug, bewies, wie gleichgültig ihm seine äussere Erscheinung geworden. […]

Read more…