Die alte Lust

Verstummt ist Scherz und Kosen. -
Die mir geblüht in tiefster Brust,
das alte Leid, die alte Lust -
sie starben mit den Rosen!

weiterlesen =>

News & Infos


Kein Stern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nun will kein Stern mehr scheinen. Der Himmel trüb und wolkenschwer, das Haupt so müd, das Auge leer . . . Ich hab verlernt das Weinen! Der Stern ein Übel, dessen poetische Verkörperung man den Teufel nennt, wandte diesem Manne gegenüber, der zur Hälfte eine Frau war, seine fesselndsten Verführungskünste an und verlangte zunächst nur wenig von ihm, während er ihm vieles gab. Herreras großes Argument war jenes ewige Stillschweigen, das Tartuffe Elmira anbietet. Die wiederholten Beweise unbedingter Ergebenheit, die der Saids für Mohammed glich, vollendeten das grauenhafte Werk der Eroberung Luciens durch einen Jakob Collin. In diesem Augenblick hatten nicht nur Esther und Lucien all die Summen aufgezehrt, die man der Ehrlichkeit des Bankiers der Galeeren anvertraut hatte, der sich um ihretwillen furchtbaren Abrechnungen aussetzte, sondern der Dandy, der Fälscher und die Kurtisane hatten auch noch Schulden. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrügende Todeskandidat zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Am Fahrweg von Schanzendorf zur Josefshöhe mit den Grenzbauden wurde am Gasthaus Zur Eiche ein Schlagbaum errichtet, ebenso bei der Kapelle an der zwischen dem Johannisstein und Jonsberg zum Stern führenden Leipaer Straße. Nach dem Münchner Abkommen erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich; bis 1945 gehörte Schanzendorf zum Landkreis Deutsch Gabel. […]

Read more…

Der Maler ernst und mild.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Und durch die Stille, lichtgeschmückt, Aus wunderbaren Locken Ein Engel blickt. – Da rauscht der Wald erschrocken, Da gehn die Morgenglocken, Die Gipfel stehn verzückt. O lichte Augen, ernst und mild, Ich kann nicht von euch lassen! Bald wieder wild Stürmt's her von Sorg und Hassen – Durch die verworrnen Gassen Führ mich, mein göttlich Bild! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Engel was ist das, hier spielt es eben eine Rolle, dass jeder Einzelne von uns versucht, sich als Person zu verhalten, die von den ihren mit Begriffen wie Ehre, Aufrichtigkeit, Treue, Edelmütigkeit, guter Mut, Tapferkeit, Solidarität etc. in Verrbindung gebracht wird, denn somit Engel ihre Meinung zählen und Wirkung erzielen, auch wenn es vielleicht jeweils nicht immer den ersten Eindruck erweckt, dass es so ist. Natürlich muss der Kampf mit der Zeit ausgeweitet werden. Dunkler Phoenix hat diesbzezüglich einen ausgezeichneten Vorschlag im Sinne einer Interessengemeinschaft gemacht. Es wären auch noch andere Gefässe denkbar, so z. B. die von Codreanu damals in Rumänien gegründete Legion Erzengel Michael bzw. die spätere Eiserne Garde, deren Mitglieder sich für freiwillige Hilfs- und Baueinsätze zur Verfügung stellten. Der kriegerische Kampf, die Ultima Ratio, wird früh genug kommen und ich habe keine Angst davor, aber es ist m. E. nicht an uns, diesen zu starten. Dies werden die Okkupanten übernehmen. Bis dahin ist es einfach wichtig, dass hier gekämpft wird und in und um die Köpfe der Volksgenossen. Der hohe Turm verneigte sich,Die Antilope zeigte sich. Und Efeulaub und WiesengrünErkannten und lobpriesen ihn. Von aller Art der Mensch alleinGeriet in Schand und Sündenpein. Hätt er nicht Gott so oft verkannt,Er ging noch heute durch das Land. Hätt er nicht Gott so oft gesteint,Wir wären noch mit ihm vereint. Die Erde wär das HimmelreichUnd jeder Mensch ein Engel gleich. KlabundGeboren am 4.11.1890 in Crossen an der Oder. Eigentlich Alfred Henschke. Apothekerssohn. Ab seinem 16. Lebensjahr lungenkrank; häufig in Schweizer Sanatorien. Studierte Philosophie und Literatur in München und Lausanne; dann freier Schriftsteller in München und Berlin. War mit Benn befreundet, in moralische und politische Skandale verwickelt, wegen Gotteslästerung angeklagt, immer vom Tode bedroht. Klabund starb am 14.8.1928 in Davos. […]

Read more…

Lichter funkeln.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ritterspiel und frohe Tafel Wechseln unter lautem Jubel; Rauschend schnell entfliehn die Stunden, Bis die Nacht herabgesunken. Und zum Tanze sich versammeln In dem Saal die Hochzeitgäste; In dem Glanz der Lichter funkeln Ihre bunten Prachtgewänder. Auf erhobne Stühle ließen Braut und Bräutigam sich nieder, Doña Clara, Don Fernando. Und sie tauschen süße Reden. […]

Read more…

Die Reisenden konnten sich von der .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

orographischen Gestaltung des Bodens ein genaues Bild machen. Die drei Verzweigungen, deren erste Staffel der Duthumi bildet, werden durch weite Längenebenen von einander geschieden; diese hohen Bergrücken bestehen aus abgerundeten Kegeln, zwischen denen der Boden mit erratischen Blöcken und Geröll besäet ist. Der steilste Abfall dieser Berge liegt der Küste von Zanzibar gegenüber; die westlichen Abhänge bilden nur geneigte Plateaux. Die Bodensenkungen sind mit einer schwarzen, fruchtbaren Erde bedeckt und durch eine kräftige Vegetation ausgezeichnet. Verschiedene Ströme ergießen sich nach Osten und fließen in den Kingani, mitten unter riesigen Gruppen von Sykomoren, Tamarinden, Kürbißbäumen und Palmyras. Reisen in Ziegengeschwindigkeit als Waffe des Edelmannes und des Kavaliers zeugte es von seiner persönlichen Freiheit und Wehrhaftigkeit und gehörte noch bis zum Anfang des 19. Jh. in Europa und in vielen Kulturkreisen der Welt noch heute zur zivilen Ausstattung. Während im Antike, Mittelalter und Frühneuzeit dem Schwert zuweilen auch ein hoher materieller Wert und einzelnen auch legendärer Hintergrund (Siegfrieds Balmung, Arthurs Excalibur, Rolands Durendal) zukam, wurde die Klingenwaffe in der Neuzeit als Degen oder Säbel hauptsächlich von Offizieren und Kavalleristen geführt, von letzteren als Hauptwaffe. Das Schwert und später der Degen mit besonders geformten Schutz für die Hand (das Gefäß) besitzt immer eine gerade Kinge und ist besonders für den Stich geeignet, aber auch für den Hieb. Der Säbel hat immer eine gekrümmte Klinge und ist besonders für den Hieb gedacht, wo es durch die Krümmung beim Auftreffen schneidend wirkt. Beide Klingenformen kamen seit der Antike parallel vor, je nach Kulturkreis unterschiedlich stark vertreten. In Europa wurde seit dem Mittelalter hauptsächlich gerade Klingen geführt. Durch orientalischen und osteuropäischen Einfluß hielt der Säbel seit Mitte des 17. Jh. besonders für Reiter im Militär Einzug. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze.. […]

Read more…

Sommer die Sonne loderte glutig.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ach wohl, im Sommer! - als flammend heiß Im Blauen die Sonne stand, Da war von üppigen Träumen Mein jugendlich Haupt entbrannt. Ich loderte glutig und dünkte mich selbst Solch herrlicher Flammenbronnen Und wollte im Herbste Garten und Flur Besäen mit roten Sonnen. Hochsommer in Deutschland mit Unwetter und Hitze. Bald sandte ihn das Vertrauen seiner Mitbürger in die 2. Kammer der sächsischen Ständeversammlung und in die evangelischlutherische Landessynode. Anfang 1869 trat er auch in das Stadtverordnetencollegium zu Dresden ein und nahm an allen communalen Angelegenheiten regen Antheil. Im Sommer 1871 wurde er zum besoldeten Stadtrath erwählt und ihm die Leitung des städtischen Schulwesens übertragen. Dafselbe gelangte unter ihm zu hoher Blüthe. Die durch das sächsische Schulgesetz von 1873 bedingte Neuordnung, besonders die Einrichtung der durch dieses Gesetz geforderten Fortbildungsschulen ging unter seiner kräftigen Mitwirkung rasch und befriedigend von statten. Auch entwarf er eine neue, im wesentlichen noch heute gültige Localschulordnung für die evangelischen Volks- und Fortbildungsschulen der Stadt. Ebenso verdanken ihm das städtische Kirchenwesen und die Turnvereine der ganzen Gegend vielfache Anregung und Förderung. Im Sommer 1887 wurde er in Anbetracht seines hohen Alters auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in körperlicher und geistiger Frische in seinem Landhause in Blasewitz bei Dresden, wo er, nachdem er 1892 im Kreise der Seinen den 80. Geburtstag und das goldene Ehejubiläum gefeiert hatte, am 1. April 1893 starb. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. Die Wege in unserer unmittelbaren Nähe führen durch Gründe mit Felsvorsprüngen und rauschenden Bächen. Kindergärten und Schulen sind in Pillnitz, Schönfeld, Schullwitz, Bühlau und Weissig vorhanden. Der Albertplatz in Dresden ist in ca. 25 Min. erreichbar. Das Gebäudeensemble ist nach und nach entstanden. Ein Gasthof, an den 1896 ein Tanzsaal angebaut wurde um große Feiern abhalten zu können und um im Dachgeschoß mehr Übernachtungsgäste zu beherbergen. Hier befindet sich die zu vermietende Wohnung im Dachgeschoss. Die Wohnung hat 6 Räume und bietet auf zwei Etagen bequem Platz für eine große Familie. […]

Read more…

Allmächtiger!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

O nein, ich phantasiere gar nicht, ich weiß recht gut, was ich sage, Tante. Wir haben ihn befreit - ich und Tom. Das wollten wir thun von Anfang an und wir haben's gethan! Und haben's gut gemacht, elegant gemacht, das muß jeder zugeben! Und damit war er ins richtige Fahrwasser geraten und sie probierte nicht mehr, ihn zu unterbrechen, und ließ ihn schwatzen und schwatzen und saß nur und starrte ihn an und Mund und Augen wurden immer größer und ich ließ dem Unglück seinen Lauf, denn hier war nichts mehr zu machen. Ja, Tantchen, das war eine Arbeit, da gab's zu thun Nacht für Nacht, Stunde um Stunde, alle die Wochen, während ihr lagt und schlieft. Und wir mußten die Kerzen stehlen, siehst du, und die Leuchter und das Leintuch und das Hemd und dein Kleid und Löffel und Zinnteller und Messer und die Pfanne, den Mühlstein und Mehl und sonst noch eine ganze Menge und du kannst dir gar nicht denken, was wir für Plage hatten mit den Sägen und den Federn und den Inschriften und all dem - und noch viel weniger, was wir für einen Spaß dabei hatten. Und dann waren die onnanimen Briefe zu schreiben und die Särge und Totenköpfe zu malen und das Loch in der Hütte zu graben und die Strickleiter zu machen und in die Pastete zu backen, und dann die Löffel, die wir in deine Schürzentasche steckten, und noch vieles andere mehr. Die Struktur der von einem ausgeprägten Totenkult geprägten etruskischen Religion ist archaisch. Sie trägt Züge einer kosmologischen Prädestination und ist überaus komplex. An die Stelle der alten religiösen Vorstellungen vom Hades traten etwa bei Platon dann philosophische, in denen der Begriff der Tugend (Areté) an Bedeutung gewann und dem Menschen ein selbstbestimmtes Mittel in die Hand gab, solche dunklen Vorstellungen zu überwinden. Kritisch wird die Situation, als die Mehrheit der Männer beschließt, ihr Vergnügen bei den Hetären zu suchen. Sind wir doch den Zauber los, Der altthessalischen Vettel wüsten Geisteszwang, So des Geklimpers vielverworrner Töne Rausch, Das Ohr verwirrend, schlimmer noch den innern Sinn. Es herrsche eben Hades und nicht Eros, meint Agathos und Lysistratas inständige Bitte, den Krieg endlich zu beenden, prallt an ihm ab. Die Orphik wiederum, in deren Zentrum die Lehre vom Schicksal der Toten stand, versuchte durch mystische Zeremonien den Gläubigen ein seliges Leben im Jenseits zu sichern. […]

Read more…