Spur der Flamme

Kein Kreuzlein, das ich dir gesetzt, - und kein Veilchen, das ich auf dein Grab gepflanzt . . .
Deine Flamme flackerte auf, sehnsüchtig und blaß, ein Weilchen nur, - und dann kam der Märzwind heran und blies die zarte kleine Flamme aus.
Keine Spur ist von der Flamme mehr zu sehen - und auf deinem Grabe haben sie keinen Hügel aufgeschüttet. Die Erde ist so eben, und die Luft so klar -
In meinem Herzen aber fühle ich die Spur der Flamme, die darin gebrannt. -
Und in meinem Leben gähnt eine tiefe Gruft, in die alles versinkt, was mich erfreut und durchglüht, alles, was auf meinem Pfade schreitet und aus meinem Becher trinkt -
Und alle Rosen, die mir blühen, - und alle Sterne, die mir glänzen . . .
Und wie dein Grab keinen Hügel hat, so hat diese Gruft keinen Grund.
Fände ich nur dein Grab und dürfte den Staub auf deinem Sarge küssen, so schlösse sich wohl die Gruft, und mein Herz würde wieder gesund . . .
Oh, daß ich kein Kreuzlein dir gesetzt und keine Blume dir gepflanzt! -

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News & Infos


Zwei Bergkegel im Halbdunkel .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da fiel es Cyrus Smith noch ein, im Halbdunkel die große ringförmige Abplattung, auf welcher der zweite Bergkegel ruhte, näher in Augenschein zu nehmen. Bevor er sich zur Ruhe begäbe, wollte er sich überzeugen, ob man rings um diesen Kegel herumgehen könne, für den Fall, daß dessen Seiten zu steil aufstiegen, um den Gipfel selbst erreichen zu können. Der Gedanke hieran beschäftigte ihn unausgesetzt, denn möglicher Weise war der ringförmige Absatz an der Seite, nach welcher sich der obere Kegel neigte, nicht gangbar. Vermochte man aber weder die Spitze des Berges zu erklimmen, noch seine Basis zu umkreisen, so verfehlte man, so lange der westliche Theil der Umgebung nicht zu überblicken war, ja den ganzen Zweck des unternommenen Ausflugs. In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Um einem etwaigen Angriff vorzubeugen, sammelte der Herzog von Weimar am 30. März bei Alost 7000 Mann u. 30 Kanonen, wozu noch 3000 Mann unter Wallmoden kamen, welcher unter den Befehlen des Kronprinzen von Schweden bei Löwen stand, u. wollte mit diesem Corps Maison in der Front angreifen, während Thielmann mit 9000 Mann denselben in der Flanke von Oudenaarde aus bedrohen sollte. Maison wollte aber nicht nach Brüssel vorrücken, sondern trat am 30. März den Rückzug von Gent nach Courtray an. Hier traf er am 31. mit Thielmann zusammen, welcher sich mit ihm in ein Gefecht einließ, welches er erst am Abend abbrechen konnte u. worin er 600 Mann verlor. Maison suchte nun Tournay zu nehmen, welches von dem weimarischen Oberst Egloffstein mit drei Bataillonen vertheidigt wurde, mußte sich aber nach mehren Stürmen nach Lille zurückziehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. […]

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Vier Bäume dort unten!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dort werden wir aussteigen, so Gott will. Aber sie scheint bewohnt, Herr Samuel! Joe hat Recht; wenn ich mich nicht täusche, sehe ich einen Haufen von etwa zwanzig Eingeborenen. Wir werden sie in die Flucht jagen; das wird nicht schwer halten, antwortete Fergusson. Drauf und dran! entgegnete der Jäger. Die Sonne stand im Zenith. Der Victoria näherte sich der Insel. Die Neger, welche dem Stamme Makado angehörten, stießen ein kräftiges Geschrei aus; einer von ihnen schwang seinen Borkenhut in der Luft. Kennedy zielte auf denselben, gab Feuer, und der Hut flog in Stücke. Das war das Signal zu einer allgemeinen Flucht; die Eingeborenen stürzten sich in den Strom und durchschwammen ihn; von beiden Ufern kam ein Hagel von Kugeln, eine Wolke von Pfeilen, aber ohne Gefahr für das Luftschiff, dessen Anker sich in eine Felsspalte eingelassen hatte. Joe glitt auf die Erde herab. Deutsches Luftschiff Der Koloss von Friedrichshafen - Viel umjubelt landete 1912 das erste Zeppelin-Luftschiff des Typs LZ 11 mit dem Namen Victoria Luise auf dem Heller. Da der Sandboden für rollende Flugzeuge ungeeignet war, befestigten Arbeiter den Platz mit einer 40 Zentimeter starken Decke aus Schlacken und Asche. So entstand ein 62 Hektar großer Flugplatz mit 100 Meter breiten und 600 Meter langen Start- und Landebahnen. Das Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude der damaligen Sächsischen Flughafen-Betriebsgesellschaft stand etwa 40 Meter westlich der Gleise neben der heutigen S-Bahn-Station Industriegelände. Darin befanden sich Wirtschaftsräume, ein Wartezimmer, ein Gastraum, eine Rundfunkstelle, Räume für die 26 Mann starke Flughafenpolizei sowie im Turm eine Wetterbeobachtungsstation. Daneben stand eine kleine Flughalle. Die größte deutsche Konkurrenz der Firma Luftschiffbau Zeppelin GmbH war die Firma Luftschiffbau Schütte-Lanz in Mannheim, 1909 gegründet von Johann Schütte und Karl Lanz. Das erste Schiff S. Dieses Luftschiff bewährte sich jedoch nicht. Mit S. L. -II, das als Standardluftschiff des Ersten Weltkrieges bezeichnet wird, gelang es Schütte, einen technischen Vorsprung zu den Zeppelin-Luftschiffen zu schaffen, jedoch konnte das System Schütte-Lanz nie Zeppelins Erfolge feiern. Schütte-Lanz belieferte ausschließlich das deutsche Militär. Im Gegensatz zu den Zeppelinen besaßen alle SL-Luftschiffe ein Gerippe aus Sperrholz. Nach dem Ersten Weltkrieg mussten wegen des Versailler Vertrages fast alle Luftschiffhallen des Deutschen Reiches abgerissen bzw. als Reparationen abgeliefert werden. Nur eine Bauhalle auf der Zeppelinwerft in Friedrichshafen und eine Halle im Luftschiffhafen Seddin bei Stolp blieben erhalten. Das bedeutete das Aus für Schütte-Lanz als Luftschiffbauer. Lediglich der Sperrholzbau blieb erhalten und wird heute von der finnischen Firma betrieben. […]

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Jeschken, Roll und Hammersee - entfernte Ausflugsziele von Oybin aus .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Lausitzer Berge gewähren alle einen fesselnden Ausblick auf den Jeschken. Man erreicht ihn am besten, wenn man mit der Bahn bis Zittau und von da bis Reichenberg fährt. Mit der Straßenbahn bis Oberhainichen und von da Fußmarsch in 1 ¼ Stunde auf den Gipfel. Berühmte Rodelbahn, der wir folgen. Auf dem Gipfel steinernes Unterkunftshaus, entzückende Rundsicht auf Iser - und Riesengebirge, weit über Nordböhmen bis vor Prag, Mittelgebirge, Erzgebirge, Lausitzer und Zittauer Gebirge. Reichenberg selbst bietet allerhand Sehenswertes: modernes Rathaus, Talsperre, Museum. Mit dem Autobus nach Deutsch-Gabel und Hammer (Fußweg etwa 6 Stunden).Es empfiehlt sich, nur bis Wartenberg zu fahren. In Wartenberg altes Schloß der Riemeser Familie Graf Hartig, jetzt enteignet. In der Kirche drei Originale von Führich. Vor einigen Jahren wurde bei Wartenberg eine Talsperre angelegt, um den Gefährlichen Überschwemmungen des Polzen Einhalt zu gebieten. Jetzt im Sommer reges Badeleben. Von Wartenberg aus in 40 Minuten nach Hammer. Hier ein 80 Hektar großer Teich, der viel besucht wird und als Badeort schnell Bedeutung erlangt hat. Wundervolles Panorama auf den Jeschken, während um Wartenberg der Roll die Landschaft beherrscht. Am Südufer des Teiches die malerische Ruine Dewin. Mit verschiedenen Silhouetten werden die Lebensräume Wald, Fels, Wasser sowie Wiesen und Äcker aber auch das Leben der Menschen im Naturpark veranschaulicht. Sie zeigen den Ursprung und die Geschichte der Entstehung des Zittauer Gebirges. Dort wollen wir niedersinkenUnter dem Palmenbaum,Und Liebe und Ruhe trinken,Und träumen seligen Traum. Die Veilchen kichern und kosen,Und schaun nach den Sternen empor;Heimlich erzählen die RosenSich duftende Mährchen ins Ohr. Alle Pisten entlang des Lausche- und Schanzenliftes sind mit einer modernen Flutlichtanlage ausgerüstet. Die Lifteingangsbereiche von Lausche- und Schanzenlift sind mit einem modernen Kassensystem ausgestattet. In einem Terrarium können einige, auch im Naturpark heimischen, Feuersalamander beobachtet werden. der höchste Berg im Gebirge mit 793m. Hier stand bis 1946 die grenzübergreifende Lauschebaude, dessen Grundmauern noch heute zu endecken sind und als Aussichtsplattform genutzt werden können. Besonders für Schulklassen im Rahmen eines Projektes oder für fächerübergreifenden Unterricht ist ein Besuch der Ausstellung geeignet, da auch das Thema Naturschutz umfassend dargestellt wird. An Hörstationen, einer Riechstation sowie zahlreichen Klappen, Schiebern und Tasten wird Wissen interessant und abwechslungsreich vermittelt. Es hüpfen herbei und lauschenDie frommen, klugen Gazelln;Und in der Ferne rauschenDes heiligen Stromes Welln. Die Lausche ist mit 793 m der höchste Berg des Lausitzer Gebirges. Von der Lausche hat man einen einzigartigen Blick über das Zittauer Gebirge, über das Lausitzer Begland bis hin ins Isergebirge und die Böhmische Schweiz. […]

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Hohngelächter steigt aus dem schwarzen Schlunde.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und aus dem schwarzen Schlunde steigt die schwarze Schar; - feins Lieb erbleicht! Aus meinen Armen schwand feins Lieb; ich ganz alleine stehenblieb. Da tanzt im Kreise wunderbar, um mich herum, die schwarze Schar, und drängt heran, erfaßt mich bald, und gellend Hohngelächter schallt. […]

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Lustige Musikanten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Wald, der Wald! daß Gott ihn grün erhalt, Gibt gut Quartier und nimmt doch nichts dafür. Zum grünen Wald wir Herberg halten, Denn Hoffart ist nicht unser Ziel, Im Wirtshaus, wo wir nicht bezahlten, Es war der Ehre gar zuviel. Der Wirt, er wollt uns gar nicht lassen, Sie ließen Kann und Kartenspiel, Die ganze Stadt war in den Gassen, Und von den Bänken mit Gebraus Stürzt' die Schule heraus, Wuchs der Haufe von Haus zu Haus, Schwenkt' die Mützen und jubelt' und wogt', Der Hatschier, die Stadtwacht, der Bettelvogt, Wie wenn ein Prinz zieht auf die Freit, Gab alles, alles uns fürstlich Geleit. Wir aber schlugen den Markt hinab Uns durch die Leut mit dem Wanderstab, Und hoch mit dem Tamburin, daß es schallt' – Ich bin dankbar, zu wissen, dass Gott die Gottlosen nicht in Ewigkeit im feurigen Pfuhl bestrafen wird. Wo kommt dein Nachname eigentlich her, fragt der Seemann, eines der Drei-Streifen-Hörnchen auf der Fähre, also jemand Hochrangiges. Ich freue mich, dass angesichts all der Fahrgastmassen jemand aus der Besatzung ein persönliches Wort an mich richtet, und so gebe ich bereitwillig Auskunft: Ostpreußen sage ich. Ah, nickt der Mann, als sei das vollkommen klar, und so frage ich zurück, ob er denn auch ostpreußische Vorfahren hätte. Nein, meine kommen direkt von der dänischen Grenze. Seit Ewigkeiten. Ich spitze die Ohren. Flensburg rufe ich mehr aus, als dass ich es frage, und er nickt erneut und sagt ja, Flensburg. Die goldenen Streifen glänzen auf seiner Uniform. In meinem Gehirn rotieren statistische Überlegungen, während ich, wie fast alle Insulaner, direkt im Roten Salon unter Deck verschwinde, weil es da immer am ruhigsten ist. Morgens liegen dort die Schulkinder auf den Bänken und schlafen oder schreiben noch schnell bei jemandem die Hausaufgaben ab. Ich will mir einen Spaß machen, mich mit Pfaffen herumzubeisen Rosafarbene Schwaden mit schwefelgelbem Einschlag treiben aneinandergereiht über die Kämme hin, während ein tiefes Schwarz von den Tälern und Schluchten her immer höher und höher steigt. Dann kommt ein unruhiges Wallen und Wogen in diese Märchenwelt hinein. Nein! Allerdings ist dieses Allgemeine mit dem Tode des einzelnen Organismus verbunden. […]

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