Menschheit

"Aller Menschheit, ruhelos,
schmerzbefangen, wahnverloren,
ward der Friede heut geboren
aus der ew'gen Liebe Schoß! -
Die der Welt das Heil gebracht,
sei gegrüßt, geweihte Nacht!

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Die sämtlichen Nestorianer hatten sich von ihren .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Plätzen erhoben und zu den Waffen gegriffen. Ganz dasselbe thaten auch wir. Nur allein der Englishman saß noch am Boden. Sein Mund klappte in allen möglichen geometrischen Figuren auf und zu, und seine Nase war von einer so außerordentlichen Bestürzung ergriffen, daß sie matt und hoffnungslos hernieder hing. Seid ihr perplex, Sir? fragte ich ihn. Er holte tief Atem, nahm sein Gewehr und stand langsam auf. Master, bald hätte mich der Schlag gerührt! gestand er aufrichtig. Eines Schusses wegen? Pah! Oh, nicht dieses Schusses wegen! Weshalb sonst? Des Hiebes wegen, den ich erhalten habe. Mein Messer ist in alle Welt gefahren, und dieses Stück Fleisch vom Schafe flog mir in das Gesicht mit einer Gewalt, als hätte ich von dem Obersteuermann eines Orlogschiffes eine riesige Ohrfeige erhalten. Da, seht meine Wange, und hier liegt das Fleisch im Grase! Sihdi, kommt es zum Kampfe? fragte Halef, indem er seine Pistolen im Gürtel lockerte. Ich glaube es nicht. Und wenn auch ein tschechisches Schiff mit 800 Tonnen Speisesalz an Bord seit Montag die Albertbrücke blockiert. Den Versuch, die Ladung aus den Luken zu saugen, brechen die Helfer am Mittwoch um Mitternacht ab: Wegen der Feuchtigkeit klumpt das Salz und verstopft den Rüssel. Erst weit nach Mitternacht liege ich im Schlafsack. Der inmitten des Schäfergrabens als letzter Rest des orstadtgrabens noch schwach rieselnde Wasserlauf (seit 1816 schon fortgesetzt verkleinert) wird endlich ganz beseitigt. Als Protest gegen die hiesige Fleischerinnung, welche die Fleischpreise pro Pfund um 10 Pfg. erhöhte, fanden sich am 1. September im Weißen Roß viele Bewohner der Stadt zusammen. Der kranke Kaiser Friedrich . kehrte aber sofort nach Berlin zurück und durchfuhr dabei von Bismarck begleitet, der ihm bis Leipzig entgegenfuhr am 11. März gegen Abend unseren Berliner Bahnhof. Die Feuerwehr konnte ein Weitergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Nach Umzug und anschließenden Turnvorführungen war abends Ball. Am 2. Juli beging der hiesige Männer-Turnverein sein 25jähriges Bestehen unter Teilnahme von 14 auswärtigen Turnvereinen, die schon am Tag vorher zum Gauturnfest hier eingetroffen waren. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. […]

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Winterruh ewig, ewig Sehnsucht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Durch die Stube dämmert wieder Schneelichthelle Winterruh', Jene Saiten klingen wieder, Nimmer, ach, dein Lied dazu. Jeder Ton ruft alle Schwingen Meiner tiefsten Sehnsucht wach. Ach, dein allerliebstes Singen Geht mir ewig, ewig nach! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Es sind freilich geschichtliche Nachweise nirgends zu finden. Doch weiß die Sage ferner von einem großen Schatze zu erzählen, der hier in der Erde vergraben liegen soll. Das wäre der alte Klosterschatz. Derselbe bestehe aus einer großen Braupfanne, gefüllt mit allerlei Gold- und Silberstücken. Ein graues Männchen, das dahin verbannt sei, hüte denselben und werde dem, der es erlöse, den ungeheueren Schatz aus Dankbarkeit zur Belohnung geben. Aber hierzu ist nur aller 100 Jahre ein einziges Mal Gelegenheit gegeben, und wer zur selbigen Stunde dort vorüberkommt, kann den Klosterschatz heben. Das graue Männchen wird ihn dann führen. Wenn der Glückliche es fertig bringt, nicht zu sprechen, was auch vorgehen mag, dann schlägt für das graue Männlein die Erlösungsstunde. Und wer dasselbe erlöst hat, der wird reichlich belohnt. Die Gelegenheit hierzu ist noch jetzt geboten, denn das graue Männchen soll auch heute noch auf seinen Retter sehnsuchtsvoll warten. Ich sah noch eines: der schnelle Wechsel von Arbeit zur Nichtarbeit und umgekehrt, sowie die dadurch bedingte ewige Schwankung des Ein- und Auskommens zerstört auf die Dauer bei vielen das Gefühl der Sparsamkeit ebenso eine kluge Lebenseinteilung. Der Körper gewöhnt sich scheinbar langsam daran, in guten Zeiten aus dem vollen zu leben und in schlechten zu hungern. Ja, der Hunger wirft jeden Vorsatz vernünftiger Einteilung in der besseren Zeit des Verdienstes um, in einer dauernden Fata Morgana die Bilder eines satten Wohllebens vorgaukelt und diesen Traum zu einer solchen Sehnsucht zu steigern versteht, daß solch ein krankhaftes Verlangen zum Ende wird, sobald Verdienst und Lohn dies irgendwie gestatten. […]

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Das ist aber doch wirklich merkwürdig.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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das begreif' ich nicht. Ich weiß gewiß, daß ich's ausgezogen habe, weil du nur eins anhast! Hör' einer den Mann! Ich weiß wohl, daß du's ausgezogen hast, besser als du mit deinem Sieb von Gedächtnis - weil's gestern noch auf der Leine war und ich's dort selbst gesehen habe! Weg ist's aber - soviel ist gewiß und du mußt eben dein rotes Flanellhemd anziehen, bis ich Zeit habe, ein neues zu nähen. Das ist dann das dritte, das ich in zwei Jahren machen muß. Wahrhaftig, du könntest einer ganzen Armee von Näherinnen zu thun geben mit deinen Hemden! Und was du damit anfängst, ist mir das reine Rätsel! Man sollte doch denken, in deinem Alter hättest du endlich gelernt, auf deine Hemden aufzupassen! Mister Aschermittwoch, wie ihn die Regie ankündigte, hatte schon früher fulminante Reden gehalten. Mittlerweile ist er 73 Jahre alt. Doch solle sich niemand darauf verlassen, dass ihm die Luft ausgehe, ruft Stoiber von der Bühne. Er habe, wenn es darauf ankomme, für die dritte Halbzeit auch noch die dritte Luft. Der Ehrenvorsitzende hat nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident sieben Jahre lang die Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau in Brüssel geleitet. Im Herbst des vergangenen Jahres sagte er, nun sei Schluss, um dann doch weiterzumachen, nun als ehrenamtlicher Sonderberater des Präsidenten. Er gibt Interviews, in denen er die Regelungsdichte der Arbeitsstättenverordnung kritisiert. So eine Rolle ist für Ihn unvorstellbar. Wenn ich loslasse, lasse ich los, hatte der einmal gesagt. In seinem Ruhestand werde er Schafkopfn, Radl fahren, Ausschlafen. Es wirkt als sei ihm bald danach. In diesem einfachen Schrein befindet sich der Säbel 2) des alten Zieten, nicht jener türkische, den ihm Friedrich i. nach dem zweiten Schlesischen Kriege zum Geschenk machte, sondern ein gewöhnlicher preußischer Husarensäbel. Er zog ihn während des ganzen Siebenjährigen Krieges nur einmal, und dies eine Mal zu seiner persönlichen Verteidigung. Am Tage vor der Schlacht von Torgau, 2. November 1760, als er in Begleitung einer einzigen Ordonnanz auf Rekognoszierung ritt, sah er sich plötzlich von sechs österreichischen Husaren umstellt. Er hieb sich im buchstäblichen Sinne durch und steckte den blutigen Säbel ruhig wieder in die Scheide. Nie sprach er von dieser Affäre. Die Blutflecke, ein rotbrauner Rost, sind noch deutlich auf der Klinge sichtbar. […]

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