Winternacht

Und niemand segnet mein Grab, - vielleicht,
daß noch mein Hund auf den Friedhof schleicht

Und einsam hält da die Leichenwacht
und bange heult durch die Winternacht - - -

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News & Infos


Der Liebe Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht bebt, nicht pocht wohl meine Brust, die ist wie Eis so kalt; doch kenn auch ich der Liebe Lust, der Liebe Allgewalt. Mir blüht kein Rot auf Mund und Wang, mein Herz duchströmt kein Blut; doch sträube dich nicht schaudernd bang, ich bin dir hold und gut. Und wilder noch umschlang sie mich, und tat mir fast ein Leid; da kräht der Hahn – und stumm entwich die marmorblasse Maid. Da er nach dem Willen seines Vaters Jurist werden sollte wie schon sein Bruder, schrieb er sich 1711 an der Pariser juristischen Hochschule ein. In der Hauptsache betätigte er sich jedoch als Verfasser eleganter und geistreicher Verse und machte sich in den literarischen Zirkeln der Stadt einen Namen. Im Frühjahr 1713 wurde er vom unzufriedenen Vater genötigt, eine Stelle als Notariatsangestellter (clerc de notaire) in der Provinzstadt Caen anzutreten. Jedoch verkehrte er bald auch hier in schöngeistigen und freidenkerischen Kreisen, so dass ihn der Vater im Herbst dazu zwang, den französischen Gesandten, einen Bruder seines Patenonkels, als Sekretär nach Den Haag zu begleiten. Dort begann er eine Liebschaft mit einer jungen Hugenottin, Tochter einer Madame Denoyer, die eine frankreichkritische satirische Zeitschrift herausgab. Wie aus erhaltenen Liebesbriefen der jungen Leute hervorgeht, dachte Voltaire sogar an eine Entführung der siebzehnjährigen Pimpette. Die entsetzte Mutter beschwerte sich beim Gesandten, worauf dieser seinen neunzehnjährigen Sekretär nach Paris zurückschickte. Der Vater drohte ihm empört mit Enterbung und Deportation nach Amerika. Sehr viele dieser Verträge wurden unter Bedingungen geschlossen, bei denen nach streng juristischen Gesichtspunkten der westlichen Welt die indianische Partei einem Vertragsirrtum unterlag. In Unkenntnis der sozialen Verhältnisse in den indianischen Stämmen waren die Vertragspartner der Weißen nicht selten indianische Kriegshäuptinge, die gar nicht berechtigt waren, im Namen eines ganzen Stammes oder Volkes Landbesitz zu veräußern. Einige indianische Häuptlinge wiesen die Weißen auf diesen Umstand ausdrücklich hin. Grundsätzlich muss darauf hingewiesen werden, dass alle Indianerstämme, unbesehen sonstiger Unterschiede, Grund und Boden als unveräußerlichen Gemeinbesitz betrachteten. Erde ist Schöpfung, dem Menschen überantwortet von einem höheren Wesen, um darauf zu leben, aber auch mit dem Auftrag, dafür Sorge zu tragen, daß die Erde nicht geplündert und räuberisch ausgebeutet werde. […]

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La Sirena am grauen Meer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Olivenbäume am grauen Meer aus silberschimmernden Schatten her grüßt, von des scheidenden Tages Glut rosengekrönt, ein Traum der Flut: Capri. Aus den Grotten tönt verwehter Klang, der schlummernden Brandung Nachtgesang. Wie ein Schatten schwimmt lautlos und weich unsre Barke durch das Klippenreich von Capri. Meine Lippen liegen auf deinem Mund. Still du! - wir gleiten auf falschem Grund. Sirenen lauern im Mondenschein, und die Toten schlafen in leuchtenden Reihn um Capri. Anno 717 unter Gregorio dem Anderten römischen Papsten hat sich mehrmalen zu Rom eine so große Ueberschwemmung des Flußes Tibers 7 ganzer Tag gezeiget, massen das Wasser gar über eines Manns Höhe also geschwellet, daß man in niedern Schiffen bis in St. Derowegen dann die Leut der gänzlichen Forcht waren, daß wiederum ein allgemeiner Sündfluß den ganzen Erdboden werde überschwemmen. Anno Christi 587 hat sich zu Rom der Fluß Tiber also ergossen, daß die vornehmsten und herrlichsten Gebäu seynd von dem Wasser zu Grund gericht' worden. Wieder im Trend ist das Schiffchen. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. 1781. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. Das System all dieser Reformen, in dem sich nicht nur die Unabhängigkeit des Staates von der Kirche, sondern auch eine gewisse Bevormundung der letztern durch den Staat ausdrückte, begreift man mit dem Namen Josephinismus. Die vornehmste Sorge Josephs richtete sich fortan auf die Heranbildung eines staatstreuen Klerus, das Unterrichtswesen überhaupt erhielt eine den Staatszwecken ausschließlich dienende Richtung. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. […]

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Striezelmarkt Dresden + Weihnachten im WTC-Dresden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Weihnachten im WTC-Dresden - Zum Weihnachtsmarkt in der gläsernen Mall des World Trade Centers sind neben 20 Marktstände, eine 7,50 Meter hohe Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge und ein 4 Meter hoher und 9 Meter langer Schwibbogen aus Massivholz aufgebaut. Der Weihnachtsmarkt im WTC ist von 9:00-17:00 Uhr geöffnet. Der Striezelmarkt Dresden wird jährlich auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet und durch die Weihnachtsmärkte auf der Prager Straße, der Hauptstraße sowie vom Weihnachtsmarkt im Stallhof am Neumarkt ergänzt. Der sächsische Kurfürst Friedrich II., stellte 1434 das Privileg zum Striezelmarkt aus. Anfangs war der Striezelmarkt ein eintägiger Fleischmarkt, der sich im Laufe der Jahre ausweitete. Der Name Striezelmarkt leitet sich vom Dresdner Christstollen ab, der im Mittelhochdeutschen Strutzel oder Striezel genannt wurde. Höhepunkt des Striezelmarkt ist das Stollenfest, für das ein Riesenstollen gebacken wird. Mitten au dem Striezelmarkt steht die 14 Meter hohe, größte erzgebirgische Stufenpyramide. Auf dem Striezelmarkt werden Holzschnitzerei aus dem Erzgebirge angeboten, man kann Pflaumentoffel, kleine Männchen aus Backpflaumen und Pulsnitzer Pfefferkuchen kaufen. Seit 1994 findet am Samstag vor dem 2. Advent das Dresdner Stollenfest statt. Mit dem legendären Prager Fenstersturz 1618 begann der Dreißigjährige Krieg. Das mehrsprachige Zusammenleben in der seit dem 16. Jahrhundert habsburgischen Residenzstadt war sowohl von einem fruchtbaren gegenseitigen Austausch als auch von wiederkehrenden Konflikten gekennzeichnet. Nationalstaatliche Ideen und damit einhergehende nationalistische Strömungen im 19. Jahrhundert führten zunehmend zu Abgrenzungsbestrebungen auf deutscher wie auf tschechischer Seite. Mit der Besetzung Böhmens durch das nationalsozialistische Deutschland 1938, der Verfolgung und Ermordung der Prager Juden sowie der Vertreibung der deutschen Bürger nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Vielfalt für immer verloren. Kurz vor dem 85. Todestag des Dichters Rainer Maria Rilke wurde eine Büste zu seinem Gedenken im Stadtzentrum von Prag errichtet. Der Dichter hatte Ende der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts dort die Volksschule besucht. Die Büste wurde von der tschechischen Bildhauerin Vlasta Prachaticka geschaffen. Jedoch war sein Verhältnis zu seiner Geburtsstadt zu Lebzeiten gespalten. Dies verarbeitete er zum Beispiel in dem Gedichtband Larenopfer. […]

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Fehde mit dem Erzstift Magdeburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das gute Vernehmen der Häuser Sachsen u. Braunschweig, welches dadurch noch mehr befestigt wurde, daß der Kurfürst Wenzel seine Töchter Anna u. Margarethe an die Herzöge Friedrich u. Bernhard von Braunschweig vermählte, wurde von dem dritten Bruder der Letzteren, Heinrich, welcher die Gültigkeit des Vertrags 1373 anzufechten versuchte, weil er wegen seiner Jugend keinen Antheil daran genommen hatte, gestört u. das Mißverständniß vergrößert, als die Stadt Lüneburg den Kurfürsten Wenzel zu ihrem Schutzherrn erwählte. In dem daraus erfolgenden neuen Kriege starb Kurfürst Wenzel bei der Belagerung von Celle, u. seine von den Braunschweigern 1388 bei Winsen geschlagenen Söhne mußten im Frieden vom 21. Jan. 1389 ihren Ansprüchen auf Lüneburg entsagen. Bei dieser, wenn man so will, noch »unentfremdeten« Einstellung war ein Verkauf oder eine Übereignung von Grund und Boden gegen Geld oder ein Tausch gegen andere Güter ausgeschlossen. Wer sich als Indianer darauf einließ, entfernte sich entweder von einem Grundsatz indianischer Lebensauffassung, oder er mußte durch Täuschung von den Weißen zu einem solchen Handel verleitet worden sein. Ein norddeutscher Tourist erzählt uns mit vielem Humor, wie er einmal auf Grund eines törichten Mißverständnisses fern in Spanien verhaftet, vor den Alkalden geführt, und von dem würdigen Caballero zehn Stunden lang in Gewahrsam behalten wurde, bis dann der Irrtum sich aufklärte. Das Gefängniß, in welchem der Herr Alkalde ihn aufhob, war ein getünchtes Stübchen des Obergeschosses, das einen rohgezimmerten Tisch, einen Stuhl und einen Spucknapf enthielt. Die Aussicht ging auf den engen Hof, wo auf der Spartgras-Leine die Hemden der Frau Alkaldin und zwei Unterbeinkleider ihres Gemahls trockneten. Kein grünes Blatt, kein lebendes Wesen, soweit der Blick reichte. Das Gepäck hatte man dem Verhafteten abgenommen; nicht einmal sein Notizbuch steckte mehr in der Brusttasche. Kurz, der Aufenthalt in dem einsamen Spucknapf-Stübchen war von entsetzlicher Langweiligkeit; jede Sekunde schien dreifach durchtränkt von jener weisgetünchten lautlosen südandalusischen Oedigkeit, die das Herz zur Verzweiflung bringt und schrecklicher auf die Nerven drückt als die Finsterniß eines mittelalterlichmodrigen Burgverließes. […]

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