Jugendzeit

Du wonnesel'ge Jugendzeit,
heut laß mich dein gedenken,
in deine Tiefen all das Leid
des grauen Jetzt versenken, -
daß wie ein Blumenkelch betaut
mein Aug' noch einmal strahle;
du lockst so süß wie Glockenlaut
in meinem Heimattale.

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News & Infos


Butter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da löst von Kore sich die große Mutter, gehorcht der Tochter des Kroniden schlicht; in Fuhren folgt ihr hochgestuftes Futter. Viel Korn kommt an, auch Überschwang an Butter: Der Stadt enthüllt sich Demeters Gesicht, für Opfer nickt sie - tiefumfleht - Verzicht. […]

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Regierungsbevollmächtigte von Altenburg und Meiningen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nach der Vereinigung beider Herzogthümer war dem Lande noch die schwierige Lösung der Domänenfrage übrig geblieben. Sie war es auch, welche sowohl den Sonderlandtagen wie dem Gemeinschaftlichen Landtage von 1853, welcher letztere am 12. Mai zum ersten Male zusammentrat, als wesentlichste Aufgabe der landständischen Thätigkeit vorlag, wie anderer Seits die Regierung über die selbe mit den Regierungsbevollmächtigten von Altenburg und Meiningen und dem Beauftragten des Prinzen Albert Mitte October zu einer Berathung zusammengetreten war. In Koburg erfolgte zunächst mindestens der erste Schritt zu einer Ausgleichung, indem zwischen dem Landtage und der Regierung vereinbart wurde, daß die Domänen und Kammergüter so zwischen dem Herzoglichen Haus und dem Staate getheilt würden, daß jeder von beiden Theilen die Hälfte der Güter zum ausschließlichen Eigenthum erhalte, dem regierenden Herzoge aber und den übrigen Mitgliedern seines Hauses eine supplementarische Civilliste verwilligt werde. Im Jahre 1904 änderten sich die Wahlmodalitäten zum Landtag grundlegend. Von den weiteren im Landtag vertretenen Parteien verfügte die SPD über 12 Mandate, die linksliberale Deutsche Volkspartei über 5 Mandate, die Konservativen über drei Mandate sowie die Freisinnige Volkspartei und der Bund der Landwirte über je ein Mandat. Die SPD galt zu jener Zeit als eine Partei, die die bestehende Staatsform ablehnte. In Baden schreckten die sozialdemokratischen Abgeordneten vor einer Unterstützung der Regierungspolitik nicht mehr zurück und ernteten damit schwere Kritik von der SPD-Führung aus Berlin. Für den eigensinnigen badischen Weg standen Sozialdemokraten wie Wilhelm Kolb oder Ludwig Frank Pate. Im Jahre 1906 wurde Großherzog Friedrich achtzig Jahre alt. Gleichzeitig jährte sich seine Regierungszeit als Großherzog sowie seine Hochzeit zum fünfzigsten Mal. Die Doppelfeier des Geburtstages und der Goldenen Hochzeit feierte das großherzogliche Paar mit großer Pracht. Bereits im folgenden Jahr verstarb der allseits beliebte Landesvater und es folgte ihm sein gleichnamiger Sohn Friedrich II. auf dem Thron nach. Am Trauerzug seines Vaters nahmen sogar Abgeordnete der SPD teil. Weiterhin hätte es nach Einschätzung der Behörde trotz der irreführenden Meldungen über Sprech- und Datenfunk auf der Hand liegen müssen, daß das Schiff Einsatzbedingungen ausgesetzt sein würde, die oberhalb oder zumindest im absoluten Grenzbereich des Zulässigen liegen würden. Spätestens als der Katamaran sofort nach Verlassen des Helgoländer Hafens in schwere See geriet, hätte sich der Kapitän des Risikos bewußt sein müssen. […]

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Blut vor den Augen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Aus dem gebrochnen Herzen fühl ich fließen Mein heißes Blut, ich fühle mich ermatten, Und vor den Augen wird's mir trüb und trüber. Und heimlich schauernd sehn ich mich hinüber Nach jenem Nebelreich, wo stille Schatten Mit weichen Armen liebend mich umschließen. Quelle: Heinrich Heine Lieder Sonette Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ich zöge gern mit Herz und Hand das flüchtge Schiff zurück zum Strand; Das Schiff zieht in die Ferne Doch meine Sehnsucht treibt es nur,Es flieht schon weit vom Land. Das Schiff zieht in die Ferne Nun wein ich mir die Wangen blaßUnd meine Augen blind. Mein Liebster spannt das Segel quer;Wie rauscht sein Kiel durchs wilde Meer! Das Schiff zieht in die Ferne Doch warum schlägt er auch dies Herz,Das nichts geliebt als ihn? Das Schiff zieht in die Ferne Ich weiß nicht, bringt ihn wiederum ein guter Wind mir her? Mein Liebster steuert südenwärts,Die Flut empfindet nicht den Schmerz; Das Schiff zieht in die Ferne Er führt so kräftgen RuderschlagUnd jeder trifft mein Herz. Schlag er das Meer nur immerhin,Das treulos ist und falsch von Sinn! Mein Liebster keck ist ein Matros,Er kämpft mit Wind und Wasserhof; Das Schiff zieht in die Ferne Von seinem Schiff und meiner Brust band er die Taue los. Was baut ich auch, ein töricht Kind,Auf Häuser, die entführt der Wind! So glücklich wer ein Herz gefunden! Unter ihnen ist das wunderbare Buch Mit Herz und frischer Brise, eine gründliche Dokumentation der Süderooger Historie, aus der ich einige Hintergrundinformationen und Fotodokumente zitiere. Sein pädagogisches Werk segelt unter der Flagge frühe Erlebnispädagogik in Form einiger Publikationen weiter. Die Pellwormer Schule trägt seinen Namen, und sein Grabstein an der Südseite der alten Kirche auf Pellworm ist noch erhalten. Riewerts arbeitete in den dreißiger Jahren als Pädagoge auf Süderoog mit und war später Rektor sowie Stadtarchivar in Husum. Eine Gedenkstätte in Form einer kleinen Fotoausstellung in der Deele des Hallighauses und ein Ausstellungsraum unterm Dach erinnern an Hermann und Gunvor Paulsens Jugendarbeit. Durch wörtlich wiedergegebene Texte belegt Riewerts auch eindrucksvoll den wunderbaren Sprachstil Paulsens, mit dessen Hilfe er seine Vision in ganz Europa bekannt machen konnte. […]

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Verstummt ist alte Lust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verstummt ist Scherz und Kosen. - Die mir geblüht in tiefster Brust, das alte Leid, die alte Lust - sie starben mit den Rosen! Ein Scherz, aber was am schönsten wäre,Was am würdigsten, des SängersLied ein Gegenstand zu werden,Was es schmückte, wie ein FrühlingMit der wunderreichsten Blüte,Wär es leicht nicht zu errathen?Roms gepriesne schöne Frauen,Wer vernahm nicht oft von ihnen?Wen erfreut ich nicht, mit FeuerIhr begeisternd Lob beginnend?Wüßt ich nur, wohin die AugenUnd den Klang der Lieder richten,Ob empor zu buntbehangnerGlänzender Balkone Wunder,Ob zu jener beiden ReihnMiglienlangem Farbenglanze? Rasch dein Glück versucht! Die StundeKehrt nicht wieder! Sinkt die Maske,Sieht vielleicht ein liebend AugeHell dich an! Im Scherze bildetErnstes sich, doch bleibe weise,Denn dem Scherz folgt oft die Trauer;Kränze, die man Bräuten flicht,Ruhen oft auf ihren Särgen.Und wer möchte mirs verübeln,Wenn ich meines Lebens denke,Jener Zeit, da mir im Herzen,Solch ein Liebessehnen glühte,Da in tiefbewegter SeeleMir die künftige GeliebteSo unsäglich schön erstand,Als die Herrlichste des Festes!Da so viele mich umschwärmten,Rasch an mir vorüberflohen,Und die eine, die ich träumte,Mir so unerreichbar dünkte,Da ich ungeduldig suchte,Nicht bedenkend, daß die frohenKränze, die man Bräuten flicht,Oft auf ihren Särgen ruhen. Bei der wunderlichen und gleichsam nur zum Scherz unternommenen Arbeit jener fingierten Reisebeschreibung, die er mit Laertes zusammensetzte, war er auf die Zustände und das tägliche Leben der wirklichen Welt aufmerksamer geworden, als er sonst gewesen war. Er begriff jetzt selbst erst die Absicht des Vaters, als er ihm die Führung des Journals so lebhaft empfohlen. Er fühlte zum ersten Male, wie angenehm und nützlich es sein könne, sich zur Mittelsperson so vieler Gewerbe und Bedürfnisse zu machen und bis in die tiefsten Gebirge und W?lder des festen Landes Leben und Tätigkeit verbreiten zu helfen. Die lebhafte Handelsstadt, in der er sich befand, gab ihm bei der Unruhe des Lärmes, der ihn überall mit herumschleppte, den anschaulichsten Begriff eines großen Mittelpunktes, woher alles ausfließt und wohin alles zurückkehrt, und es war das erste Mal, daß sein Geist im Anschauen dieser Art von Tätigkeit sich wirklich ergätzte. In diesem Zustande hatte ihm Serlo den Antrag getan und seine Wünsche, seine Neigung, sein Zutrauen auf ein angebornes Talent und seine Verpflichtung gegen die hilflose Gesellschaft wieder rege gemacht. […]

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