Hungerlohn


Da drängt's hervor wie flügellahme Brut,
da wächst und wogt des Elends graue Flut:
Mit bangem Blick die blasse Mutter hier, -
zu Hause weint der Säugling schon nach ihr.
Das Mädel dort, Chrysanthemum am Hut,
- in flacher Brust erlogne Liebesglut, -
das frech vertraut dem nächsten Burschen nickt, -
der Mann, der stieren Auges vor sich blickt, -
und nun der Greis, der matt nach Hause wankt
und für den Hungerlohn dem Schöpfer dankt ...

Des Landes
Mark, der Großstadt Kraft und Glut
verschlingt des Elends uferlose Flut.
Mit müdem Schritt, die Stirn gesenkt und schwer,
zur Heimstatt zieht der Arbeit Sklavenheer,
zu kurzer Rast, daß schlafgestärkt die Kraft
beim nächsten Morgengraun aufs neue schafft.
Mit frischer Gier, mit niegestillter Wut
trinkt die Maschine ihres Herzens Blut.

 

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News & Infos


Ruhe! ein Wort meine Herren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am nächsten Tag war von nichts die Rede, als von dem herrlichen Trauerspiel. Am Abend war das Haus wieder überfüllt und auch diese Versammlung war genarrt. Als ich und der König und der Herzog wieder auf das Floß zurückkamen, aßen wir zusammen zu Abend. Nachher, etwa um Mitternacht, ließen sie Jim und mich das Floß in die Mitte des Stromes steuern und etwa zwei Meilen unterhalb der Stadt anlegen. Vulkan war der Legende nach der erste König der einheimischen Riesensalamander, welche die Berge bewohnten. In diesem Balladenjahr 1797 machten Friedrich Schiller und Goethe die poetische Form Ballade zum Thema eines bewußten Kunstwillens und ästhetischen Experiments. Die Jahre vergingen und Ezio war mittlerweile ein junger Mann. In der Gewerbepolitik förderte Friedrich der Große besonders die Seidenindustrie. Ich sah, wie sie in dem einen Lager Töpferwaren fertigten, die schön waren. Komm und sieh, schon unterdrückt Die Capelletti und Montecchi klagen! Beide Dichter, die einen engen und freundschaftlich verbundenen Kontakt pflegten, gingen zum Vergnügen einen Dichterwettstreit ein, dem neben dem Zauberlehrling eine Reihe von weiteren Balladen, u. Ezio entging dem, da er nicht zuhause war, als die Wachen die Festnahmen durchführten. Es helfen dabei weder Aufwendungen für die Ausbildung der Lehrlinge noch Preiswettbewerbe noch Ehrungen. a. auch Der Gott und die Bajadere, Die Braut von Korinth und Der Schatzgräber entsprangen, die alle im von Friedrich Schiller herausgegebenen Musen-Almanach für das Jahr 1798 erschienen sind. Im Gegensatz zur Seidenindustrie kam dieser Wirtschaftszweig fast ohne staatliche Unterstützung aus. Wie oft hast du Gesetze, Münzen, Sitten Seit dieser Menschen Denken umgetauscht? Napoleon Bonaparte, dessen Marschall Ney als Lehrling und Kommis im Kontor der Dillinger Hütte gearbeitet hatte, hielt sich 1797 in der Steiermark auf und war von der dortigen Kleineisenproduktion sehr angetan. Und du, für uns zum Kreuzestod gesendet, Darf ich mich unterwinden, höchstes Heil? Glaubst du an das Gedicht, das geschrieben wurde, damit man es verkaufe? Er brachte ihn sogleich zu dem herrschenden Rat der Siedlung. Das bewog ihn, von dort 38 Spezialisten nach Dillingen zu schicken, um die Produktion von Kleineisenzeug für die zivile Verwendung aufzubauen. Wenn das Gedicht zur Handelsware wird, ist es kein Gedicht mehr. Ezio tat dies, bekleidete sich mit dem Assassinengewand, das er darin fand, und überbrachte die Dokumente. Der Versuch misslang und man nahm die ursprüngliche Produktionsweise wieder auf. […]

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Naturgeist giebt dem Irren, Blinden, die Fackel in die Hand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Natur, Du Wesenmutter, nimm in Dein Tempelhaus, nimm mich in Deine Arme, verstosse mich nicht draus! Nimm mich an Deinen Busen, Du Lebenspriesterin, an Deinen Altar sink' ich, Dich heiss anbetend, hin!" "Aus Dir entsprosst das Leben durch ewgen Wechseldrang, dein Tagewerk ist Schaffen, doch Räthsel ist Dein Gang. O wie nach Dir die Sehnsucht so glühend mich erfüllt! Mir zeige, Weltengottheit, Dein Walten unverhüllt! Allein seine heißblütige und zerfahrene Natur hinderte ihn daran. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Durch seinen Eifer gewann er für den sabbatianischen Schwindel viele Anhänger in Afrika; er zog sich aber auch Gegner und Gefahren auf den Hals. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er steckte damit seine Weiber und Hausgenossen an, die ebenfalls allerhand Erscheinungen gesehen haben wollten. […]

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Speicherplatz für Ihre Webseiten im Internet.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Morgenstern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So sei gegrüßt, mein Morgenstern, um den die Nebel weben! Du warst ein Traumbild, licht und fern, doch wert ein ganzes Leben! und ob ich abgrundtief in Pein, in Schuld und Weh versänke: Ich kann nicht ganz verloren sein, so lang ich dein gedenke. […]

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Vizeadmiral segelt mit zwanzig der größten Schiffe sowie auch dreihundert Seeleuten zur Ostküste der Insel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Diese Flotte segelte über die Höhe des Hafens, während ich auf dem kürzesten Wege zu dem Orte zurückkehrte, wo ich das Boot zuerst entdeckt hatte. Wie ich fand, hatte es die Flut noch näher an die Küste herangetrieben. Die Matrosen waren sämtlich mit Tauwerk versehen, das ich bis zur genügenden Stärke zusammengedreht hatte. Als die Schiffe herankamen, zog ich mich aus und watete, bis ich hundert Ellen an das Boot herankam. Dann war ich genötigt zu schwimmen, bis ich es erreichte; die Matrosen warfen mir das Ende eines Strickes zu, das ich in dem Loche am Vorderteile des Bootes befestigte. Die Dampfschifffahrt verdrängte sehr schnell den Berufszweig der Treidler. Dampf-Schlepper konnten mehrere Lastkähne gleichzeitig an ihre Zugseile nehmen. Auch talwärts wurden die Kähne nun gezogen und erreichten dadurch eine höhere Geschwindigkeit. Selbstfahrende, Lasten befördernde Dampfschiffe zählten zu den Ausnahmen, während Personendampfer zahlreich in Dienst gestellt wurden. In seinen Küstenfestungen und auf einigen vorgelagerten Inseln sammelten sich nicht nur indische, sondern auch europäische Abenteurer, die besonders die Handelsschiffe der Ostindien-Kompanien angriffen. Schließlich sah sich die Ostindische Gesellschaft, die ihren Hauptsitz in Bombay hatte, genötigt, Schutzgelder zu zahlen, um unbehelligt den Hafen verlassen zu können. In dieser Zeit beschränkte Angria seine Überfälle auf indische Schiffe. 1712 und 1717 scheiterten mehrere Versuche der britischen Gouverneure, die Piratenfestungen vor Bombay einzunehmen. Nach Kahonjis Tod 1729 übernahmen seine Söhne Sumbahji und Mannaji die Herrschaft über die Piraten, nach 1743 Sumbahjis Halbbruder Tulaji. Erst in den 1750er Jahren alliierten sich die Briten mit dem Marathen-Bund und eroberten in kombinierten Land- und Seeangriffen eine Piratenfestung nach der anderen. 1756 fiel der Stammsitz der Angrias, und die Piratenflotte wurde vernichtet. Vizeadmiral Nelson fürchtete eine größere Operation im östlichen Mittelmeer, aber sein Kontrahent Villeneuve lief durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik. Sechs spanische Linienschiffe unter dem Befehl von Vizeadmiral Gravina verstärkten die Flotte, die nun den Atlantik überquerte und Kurs auf die Karibik nahm. Die Briten hatten mittlerweile die Verfolgung aufgenommen und trafen im Juni in Westindien ein, doch Villeneuve war schon wieder auf dem Weg nach Europa. […]

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