Frauenfuß

Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht errötet. Und da . . . im unberührten Weiß vor mir erblick' ich eine Fußspur . . .
Die Spur eines nackten Menschenfußes. Schmal und zierlich nur: ein Frauenfuß.
Ein Schaudern fliegt mir durch den warmen Leib - mich friert bis in das Mark.
"Wo kommst du her? - Wohin bist du gegangen?"
Lauter klingen die Feiertagsglocken herüber . . . "Wohin bist du gegangen?" -

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News & Infos


Rotglühende Abendsonn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Sonne hinter den Kiefern, Rotglühende Abendsonne! Wie schwimmst du mit Entzücken Im angestralten Himmelsteiche! Du bist entzückt, weil du so schön Den Himmel und das Land bestralst. In tiefen, trunkenen Zügen Und leise schwellend, saugst du Den goldigroten Atem ein Und hauchst ihn liebend In langen Strahlen durch der Kiefern Gassen. Da duften, überstäubt von Glanz, inbrünstig Strohblume, Haidekraut und Thymian; Voll Ehrfurcht steht der struppige Wachholder, Die hochgewachsenen Kiefernstämme gleißen Wie glühende Stangen, ihre Häupter starren Andächtiglich mit staunendem Sausen Hinein in des hehren Weltenfeuers Blendend großen Tropfen. Der Zeitung sagte er: Ja, den Galgen habe ich in meiner eigenen Werkstatt gebaut. So brachten die Schwarzen Perlen auch der Lady Wildermere kein Glück. Daneben gab es eine nicht zu beziffernde Zahl von Bildreportern, die auf eigene Kosten die Kriegsschauplätze bereisten, unter ihnen Heinrich Hoffmann, der spätere "Leibfotograf" Adolf Hitlers, der hauptsächlich die Münchner Illustrierte Zeitung mit Aufnahmen aus der Etappe belieferte. Schon  lange hatten wir kein so spätes Frühjahr mehr. das intellektuelle revolutionäre 68er-Milieu mit der sich formierenden Sympathisantenszene um den radikalen Rechtsanwalt Joachim Schwelk, aus deren Perspektive die Aktionen vorwiegend bewertet werden, 2. Die Zufälle werden auch DIR bald ins Mond stechen. benachteiligte Randgruppen der Stadtgesellschaft und 3. Jetzt ist sie versunken, und er beginnt zu schimmern. Zusammengehalten werden die aus vielen verschiedenen Episoden bestehenden Handlungen durch die zentrale Figur, Abraham Mauerstamm, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Emigration nach Deutschland zurückgekehrt in einer Suchwanderung sich und die ihm fremde Stadtgesellschaft zu verstehen sucht und als Immobilienmakler im harten Konkurrenzkampf in die sozialen Spannungen und ideologischen Diskussionen verwickelt wird. Zweifle nicht daran, meine Liebe, er wird mir verzeihen. Ich löste den Strang vom Zeltpflock, um meinen Widersacher kennen zu lernen; es war ein braver, tüchtiger Mann von der Dienerschaft, er lag vom Mond beschienen in so tiefem Schlaf, als wenn er Endymion selbst gewesen wäre. Das Buch war ein Erfolg, niemand bemerkte die Satire. […]

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Der Mond .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Frei von Mammon will ich schreiten Auf dem Feld der Wissenschaft, Sinne ernst und nehm zuzeiten Einen Mund voll Rebensaft. Bin ich müde vom Studieren, Wann der Mond tritt sanft herfür, Pfleg ich dann zu musizieren Vor der Allerschönsten Tür. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Doch die Ruhe sollte für den Wissenschaftler nur eine Ruhe vor dem Sturm sein. Der französische Fernsehreporter Franck Genauzeau weiß: Jetzt muss er den Notruf wählen. Auseinandersetzungen dieser Art sind nicht Mario-Max' Sache. Ihren Angaben zufolge ist der Mann 39 Jahre alt und Werkzeughändler. Aufgespürt hatten den polizeilich gesuchten Galgenbauer Reporter der Bild-Zeitung. Dann fiel ihm aber leider ein, dass er sich ja damit strafbar machen könne. Gemeinsam mit dem Videoreporter Giona Messina fährt er für eine Reportage für den Sender France 2 auf dem Flüchtlingsboot mit, das von der türkischen Küste auf die griechische Insel Lesbos unterwegs ist. Eine abenteuerliche Überfahrt mit einem altersschwachen Motor, die die Flüchtlinge viel Geld kostet: 2000 Euro pro Erwachsenem, 1000 Euro pro Kind. Genauzeau hat ein Satellitentelefon und einen GPS-Sender dabei, jetzt wählt er die Notrufnummer. Draußen, vor der Tropenhalle, hat es angenehme zehn Grad. Äußerste Konzentration ermöglicht ihm alsbald, die Zusammenhänge zu erkennen. Während Hatch triumphiert, hegt der große Wissenschaftler seine Zweifel. Die Flüchtlinge im Boot haben Angst, Genauzeau beruhigt sie: Hilfe sei nun unterwegs, sagt er ihnen. Erschreckende Aufnahmen Reporter fährt auf Flüchtlingsboot mit. Wirklich neu in der Propaganda aber war eine andere Bildtechnik: die Fotografie. Doch die Ruhe sollte für den Wissenschaftler nur eine Ruhe vor dem Sturm sein. Er sei ein Symbol für den angeblichen Volksverrat der Politiker. Han var også i en periode feltreporter i NRK P3-radios program NRQ. Er wird täglich von Posteulen ausgeliefert, die dafür bezahlt werden müssen. Vermutlich kamen zwischen 1914 und 1918 rund 100 offiziell akkreditierte Fotografen an allen Fronten zum Einsatz, allein 40 von ihnen auf deutscher Seite. Die Fratellis werden bis auf Sloth, den die Kinder verteidigen, verhaftet. Und warum wird sie kurz nach der Operation ermordet? […]

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Liebe und Ruhe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es hüpfen herbei und lauschen Die frommen, klugen Gazell'n; Und in der Ferne rauschen Des heiligen Stromes Well'n. Dort wollen wir niedersinken Unter dem Palmenbaum, Und Liebe und Ruhe trinken Und träumen seligen Traum. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org xx […]

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Der Kurde ging, er hatte den Blutpreis erhalten, hundert Mark Bakschisch .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wäre ich ein freier, stolzer Kurde, ich würde nicht wie ein türkischer Hammal um ein Bakschisch betteln. Aber weil es so wenig ist, darum sage ihm, daß ich nur dann einem Bettler etwas gebe, wenn er mich selbst bittet. Ich habe ihm bereits das Leben seines Sohnes geschenkt, und das ist mehr als jede andere Gabe. Ein Pferd, eine Luntenflinte und fünfzig Schafe. Wie viel ist dies an Geld? Nicht mehr als fünf Pfund oder hundert Mark. Außerdem kamen noch viele andere, um sich nach orientalischer Sitte ganz ungeniert selbst zu Gaste zu bitten. Gegen Ende des Mahles stellte es sich heraus, daß die Speisen nicht für alle langten, und so erhielten die Trollgäste ein lebendiges Schaf, welches sie sich gleich selbst zubereiteten. Dann gab es Kampfspiele und Lieder, zu denen ein zweisaitiges Tambur *) die Begleitung wimmerte, und endlich wurden von einem Manne Märchen und Geschichten erzählt, Geschichten, Tschiroka: Baka ki mir vom sterbenden Frosch; Gur bu schevan der Wolf als Hirt; Schyeri kal der alte Löwe; Ruvi u bizin der Fuchs und die Ziege. Die Unmöglichkeit, in solcher Nachbarschaft Ruhe zu erlangen, regte den schalkischen Geist in mir auf; ich nahm eine Weizenähre und ließ die schwankende Last über Stirn und Nase des Schlafenden schweben. Vor uns steht im Gras der Nachthimmel als Laterne. Nun waren diese der Kompaß, nach dem er steuerte. Kopf an Kopf, ich innerhalb, er außerhalb des Zeltes, lag ich mit einem Manne, der mir durch ein gräßlich Stöhnen die so nötige Ruhe unwiederbringlich verkümmerte. In seiner tiefen Ruhe gestört, fuhr er mit der Hand mehrmals übers Gesicht, und sobald er wieder in Schlaf versank, wiederholt' ich mein Spiel, ohne daß er hätte begreifen mögen, woher in dieser Jahrszeit eine Bremse kommen könne. Endlich bracht' ich es dahin, daß er völlig ermuntert aufzustehen beschloß. Der Morgen war fahl, wie die Nacht gewesen war. Indessen war auch mir alle Schlaflust vergangen, ich trat vor das Zelt und bewunderte in dem wenig veränderten Bilde die unendliche Ruhe am Rande der größten, immer noch denkbaren Gefahr; und wie in solchen Augenblicken Angst und Hoffnung, Kümmernis und Beruhigung wechselsweise auf und ab gaukeln. […]

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Der Morgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Fliegt der erste Morgenstrahl Durch das stille Nebeltal, Rauscht erwachend Wald und Hügel: Wer da fliegen kann, nimmt Flügel! Und sein Hütlein in die Luft Wirft der Mensch vor Lust und ruft: Hat Gesang doch auch noch Schwingen, Nun, so will ich fröhlich singen! […]

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