Frauenfuß

Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht errötet. Und da . . . im unberührten Weiß vor mir erblick' ich eine Fußspur . . .
Die Spur eines nackten Menschenfußes. Schmal und zierlich nur: ein Frauenfuß.
Ein Schaudern fliegt mir durch den warmen Leib - mich friert bis in das Mark.
"Wo kommst du her? - Wohin bist du gegangen?"
Lauter klingen die Feiertagsglocken herüber . . . "Wohin bist du gegangen?" -

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News & Infos


In Folge des Transportes war der .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ingenieur aufs Neue einer tiefen Erschöpfung verfallen und konnte man für den Augenblick wenigstens sich keinen Rath von ihm erholen Das Abendbrod fiel nothwendigerweise sehr mager aus. Nicht nur hatte man das Tetrafleisch bis zur Neige aufgezehrt, sondern man besaß auch kein Mittel, ein Stück Wild zuzurichten. Der Vorrath von Kurukus war verschwunden und nun wurde guter Rath theuer. Weisheiten aus aller Welt in bunter Reihenfolge der öffentliche Dienst hat seit Jahren einen Maulkorb intern von oben verhängt bekommen. Man tut so, als sei das alles normal oder besser noch, nicht existent, was sich da außerhalb von politischen Debatten, Talkshows und medialer Schönschreiberei in der realen Welt abspielt. Die Entscheidungsträger scheinen nicht in Städten zu leben, fahren keine U-Bahn, tragen keine Konflikte auf der Straße aus. Unsere Gesellschaft pflegt seit vielen Jahrzehnten eine Doppelmoral von Scheinfrieden, die uns gerade alle einholt. Geld, persönlicher Erfolg war wohl irgendwie wichtiger, als gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Augenhöhe mit all ihren Mitgliedern. Das Entstehen von einer immer größeren Zahl sozial Schwächeren wurde billigend in Kauf genommen. Ein perfekter Nährboden für jede Form von Gewalt und Übergriffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lage ins Unkontrollierbare abdriftet. Genau dann schwappt die braune Leiche wieder an die Oberfläche, die man so schamvoll versucht hat abzubüßen. Der Staat verrät gerade seine Kinder zu Gunsten eines mühsam aufgebauten Images in dieser Welt. Dann aber verbat er sich alle Zeremonien, und das Mittagsmahl wurde noch heiterer und lärmender fortgesetzt, als es begonnen hatte. Etwa zwanzig der ältesten Mönche wurden ihm persönlich vorgestellt. Dazu komme noch, daß die jüngeren Leute jede freie Stunde in der Klosterfabrik beschäftigt würden, in der großen Strohflechterei, wo die heiligen Strohmatten hergestellt würden, auf denen der Heiland einst wandelte. Die jüngeren Mönche aber müßten wochentags oft arbeiten wie Bauern oder Handwerker. Das Geld dafür fließe stets in die Tasche des Vorstehers. Die Bestellung des Gartens, besonders das Wasserschöpfen, sei in dieser Wüstenei eine mühsame Sache. Hierax winkte aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre. […]

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Fresko-Sonette an Christian S..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich tanz nicht mit, ich räuchre nicht den Klötzen, Die außen goldig sind, inwendig Sand; Ich schlag nicht ein, reicht mir ein Bub die Hand, Der heimlich mir den Namen will zerfetzen. Ich beug mich nicht vor jenen hübschen Metzen, Die schamlos prunken mit der eignen Schand'; Ich zieh nicht mit, wenn sich der Pöbel spannt Vor Siegeswagen seiner eiteln Götzen. Der Hund aber war von seinem Herrn an ein Seil gelegt worden, weil er einmal von einer Hochzeit betrunken nach Haus gekommen war. In der dritten Erzählung aus Göttingen ist weiter gar kein Eingang, es heißt blos ein Vöglein und ein Hündlein gehen zusammen und kommen auf der Landstraße an eine Fahrgleise, da kann das Hündlein nicht, wie das Vöglein, darüber, und weil gerade ein Fuhrmann mit Weinfässern daher kommt, so bittet ihn das Vöglein, dem Hündlein darüber zu helfen, aber der bekümmert sich nicht darum und fährt das arme Thier todt. 290 bekannt gemacht, stammt aber aus dem französischen Renart; vergl. Nun rächt sich das Vöglein. Verwandt ist ein ehstnisches Thiermärchen das ebenfalls im Reinhart Fuchs Hochzeit mitgetheilt wird. Der Schluß hier ist aus der zweiten hessischen Sage genommen. Ein hierher gehöriges altdeutsches Gedicht ist was geht, was geht nicht auf einer Hochzeit auf Rügen. Sämtliche Mitglieder waren am 7. Juni bei der Hochzeit von Dirigent Brenner präsent. Am 17. April hatten einige Musikanten zur Tagwache vom Neulermer Kirchturm geblasen. Weiterhin musizierte die Kapelle beim Gartenfest des Liederkranzes Neuler. Ihre Kapelle wurde fortan Der wilde Haufen genannt. Dirigent Brenner verlangte von seinen Männern Disziplin und so geschah es, daß er dem ersten Trompeter Josef Stegmaier beim Waldfest im Eichenwäldle eine Ohrfeige verpaßte, da dieser die sogenannte Verpflegungspause eigenmächtig verlängerte. Beim Bezirksmusikfest in Wasseralfingen errang die Kapelle einen stolzen 1-A-Preis mit 111 Punkten. Dies sollte unheilvolle Folgen haben, denn die Gebrüder Stegmaier und einige Gleichgesinnte verließen den Verein und widmeten sich verstärkt ihrer Tanzmusik. Am 29. Mai übernahm der Verein die musikalische Gestaltung der Fahnenweihe des Gesangvereins. Das sogenannte Kirchturmblasen wurde aus besonderen Anlässen gepflegt. […]

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Der Himmel so goldig zart.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dort hinter vergilbtem Kartoffelkraut Und blondem Stoppelhaar Erglänzt der Himmel so goldig zart, Wie Gesang so wunderklar. Im Dufte dort mit schmetternder Glut Verblüht die Abendsonne; - O schmachtende Seele, starre hinein Und trinke dir einzige Wonne! - Er faßte Liebe oder Zutrauen, daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert, Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen, und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Domitian vermochte das nicht; bedeutenden Männern gegenüber wurde er verlegen; er gehörte zu den eitlen Leuten mit starkem Eigenwillen, die einen Meinungsaustausch mit ebenbürtigen Personen nicht vertragen. Titus und Vespasian hatten sich nach den Regierungsgrundsätzen des Augustus und des Seneca der Hilfe des Senats in wohlwollendster Weise bedient. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Wenn Domitian als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. Wenn es aber kein Gericht war, warum forschte ich dann hier nach einem Fürsprecher? Jago von Compostell antreten, als die Mutter mit Tode abging und ihr Gelübde nicht erfüllen sollte. Die Feierlichkeiten fanden mit weiteren Aufführungen von Antonio Lottis Oper Ascanio am 24. und 29. September sowie von italienischem Theater am 28. September ein Ende. Anschließend fand noch ein Klopf-Jagen statt. […]

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Herzschlag der Natur.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Vogel singt im Lindenbaum - ein süßer Klang im süßen Traum - und wieder schweigt die Weise . . . Mir ist: als hört auf weiter Flur ich pochen leise, leise den Herzschlag der Natur. - Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Ähnliche Schwankungen zeigten Josephs Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers »Räuber« und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenschaft in Fortsetzung der schon von Maria Theresia begonnenen Urbarialgesetzgebung war das dauerndste Resultat der Josephinischen Gesetzgebung; das Patent für Böhmen und Nebenländer erschien 1. Nov. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. […]

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Wehmut kann manchmal singen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich kann wohl manchmal singen, Als ob ich fröhlich sei, Doch heimlich Tränen dringen, Da wird das Herz mir frei. So lassen Nachtigallen, Spielt draußen Frühlingsluft, Der Sehnsucht Lied erschallen Aus ihres Käfigs Gruft. Nachtigall dies ist ein Sendbrief, herniedergesandt vom Herrn des Erbarmens, damit das Volk der Welt befähigt sei, dem durch die Kraft Seines hehren Namens wogenden Meere nahezukommen. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Unter den Menschen sind solche, die sich von Ihm abkehren und Sein Zeugnis leugnen, indes andere den Wein der Bestätigung trinken in der Herrlichkeit Seines Namens, die alles Erschaffene durchdringt. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Die reinigende Kraft einer Spende leugnete er aber nicht. Schlimmen Verlust leidet fürwahr, wer sein Ohr dem Gekrächz der Raben neigt und sich weigert, dem süßen Schlag der Himmlischen Nachtigall zu lauschen, die auf den Zweigen des Baumes der Ewigkeit singt: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Heute ist der Tag, den das strahlende Licht Unseres Antlitzes erleuchtet, der Tag, den alle Tage und Nächte anbetend umkreisen. Nur durch das Schilf spielt lindDer Abendwind Ave Maria! Selig ist der Einsichtsvolle, welcher schaut, und der Dürstende, der aus diesem leuchtenden Springquell trinkt. Es ist der Abend im Mai mehr wach als der Morgen. Hie und da nur schlafestrunkenGrinst mich an der Lazzarone. Selig der Mensch, der die Wahrheit anerkennt und mit Eifer der Sache seines Herrn, des Machtvollen, des Allmächtigen, zu dienen strebt. Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? Die Sehnsucht wird hier nicht mit eitler Pracht belästigt! Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Und warum nicht, heitere Muse, Lied und Lob dem Carnevale? Mit Lachen und Lieben im Herzen wird niemand alt. Mit vieler Lebhaftigkeit ward mir dieses auf dem Schlosse meines Oheims anschaulich. Ich hatte vieles von Kunst gehört und gelesen; er selbst war ein großer Liebhaber von Gemäölden und hatte eine schöne Sammlung; auch ich selbst hatte viel gezeichnet; aber teils war ich zu sehr mit meinen Empfindungen beschäftigt und trachtete nur, das eine, was not ist, erst recht ins reine zu bringen, teils schienen doch alle die Sachen, die ich gesehen hatte, mich wie die übrigen weltlichen Dinge zu zerstreuen. Nun war ich zum erstenmal durch etwas äußerliches auf mich selbst zurückgeführt, und ich lernte den Unterschied zwischen dem natürlichen, vortrefflichen Gesang der Nachtigall und einem vierstimmigen Halleluja aus gefühlvollen Menschenkehlen zu meiner größten Verwunderung erst kennen. […]

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