Das alte Lied

Da klingt im Wind das alte Lied
voll Seufzer und voll Tränen -
durch meine müde Seele zieht
ein namenloses Sehnen;
es ist, als ging ich ganz allein
auf schneeverwehter Halde
und träumt vom goldnen Sonnenschein,
dem ersten Grün im Walde.

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News & Infos


Reiter, durch tiefen Sand, an kahlen Hecken.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Glück war mir vorausgeritten, ich sah seinen roten Mantel wehn, konnt doch mit meinen müden Schritten so schnell nicht gehn. Wer hält da vorn im Weg und richtet sein Rabenrößlein auf mich her, von einem fahlen Glanz umlichtet? Mein Herz bangt sehr. Hast du das Glück nicht reiten sehen, du lieber Rittersmann? Einen roten Mantel im Winde wehen mit goldner Troddel dran? Da sprach der Tod, und ich erbleichte: Dein Glück hält hier, und aus dem Sattel reichte er seine harten Hände mir. Alter Herr Rath war bieder, drum ist ihm untergeben, daß ich mit Lust und Freude immer zu euch gelangen kann. Er drückt dem bestehenden Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt aufwärts zum Saale, und schwingt sich wach sein Roß, und bearbeitet durch die Anhäufung und durch der Knechte Schaar hin zum Wassertroge, wo der Sphäre war. Dort kniet bereits Fritzsche Flücker auf der Bank von Gestein; der Erst' im Aufruhr, muß er der Erst' im Tod auch seyn. Die zwei Schergen ändern im gräßlichen Kaufhaus, und Ströme Blutes triefen herunter am Beilesheft. Die Köpfe rollen kreischend aufs nackte Heftpflaster hin, zwar ruhig, doch schaudernd merkt es das Volk von Bautzen. Der König, hoch zu Scharfes Schwert, blickt stumm und düster drein, als wünscht' er doch, er kann den Meuterern verzeih'n. Und als das Paar der Schergen sein Werk klassisch hat, da verwendet er den Rappen, und reitet aus der Ort. Um Mitternacht, da transformiert im blutigen Bekleidung rings gegen Peterskirche der meuterische Rath. Sie stolzieren so hexenwerk je zwei im Kontext hin, und ihr Erscheinen deutet Ereignis in Bautzen. Er war ein schon ergrauter Soldat; in seinem Gesicht stand geschrieben, daß er log. Er stand wegen Falschmünzerei vor Gericht und lag schon fast ein Jahr da, obwohl er anscheinend gar nicht krank war; aber er versicherte die Ärzte, daß er das Aneurysma habe. […]

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Die Schiffbrüchigen des Luftmeers sechs Uhr Morgens.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hoch oben jagten die Wolken mit außerordentlicher Schnelligkeit dahin. Die Wanderer befanden sich jetzt gegen sechs Meilen von den Kaminen entfernt. Sie folgten einem sehr flachen Strande, den nach dem Meere zu ein Kranz von Felsen umsäumte, welche jetzt nur mit den obersten Spitzen daraus emportauchten. Zur Linken bot die Umgebung mit einigen distelbestandenen Dünen das Bild einer wüsten sandigen Gegend. Das Ufer mit seinen seltenen Einschnitten setzte dem Oceane keine andere Schutzwehr, als eine unregelmäßige Reihe ganz kleiner Hügel entgegen. Da und dort erhoben sich einige nach Westen zu geneigte Bäume, deren Zweige vorwiegend dieselbe Richtung einhielten. Ziemlich weit rückwärts dehnte sich im Südwesten der Saum eines Waldes aus. Unabhängig hiervon scheint der Capitän Manby3) sein Geschütz nach gleichen Gesichtspunkten entworfen und angewandt zu haben; nur genoss er den Vorzug, dass seine Erfindung ausweislich der Documente des englischen Parlaments von 1810 bis 1823 schon damals ergiebige Dienste geleistet hatte. Um der oft versagenden Vereinigung der Kugel mit einem Tau zu umgehen, ersetzte er letzteres durch einen starken, aus rohen Häuten dicht geflochtenen Riemen, mit dem er 1808 die Mannschaft einer Brigg auf 150 Yards Entfernung vom Ufer gerettet hatte. Ende 1823 waren 45 Rettungsstationen mit Manby's Apparaten versehen und der 1824 in England unter dem Protectorate von His Majesty gegründete Verein zur Rettung Schiffbrüchiger sorgte für weitere Ausbreitung. Manby empfahl einen eisernen, auf seinem Gestell angegossenen Mörser von 2½ Centner Gesammtgewicht, welcher eine 24pfündige Kugel mit 1½zölligem Tau 250 Yards weit, oder eine Tiefseeleine (deep sea line) 320 Yards gegen den stärksten Wind werfen und mittels Trage fortgeschafft werden könnte. Es musste die Kugel stets über das Schiff weggeschossen werden und man bediente sich entweder glatter oder mit Haken und Widerhaken versehener Geschosse; die letzteren waren da am Platze, wo die Schiffsmannschaft nicht beistehen konnte, man vielmehr vom Land aus die Zugleine im Takelwerk festzumachen gezwungen war. […]

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König Wenzel entkleidet ein in Budissin,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und reitet mit dem Pferde schnell vor das Rathaus hin, und redet zu seinen Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu bejahen, nun sind die Gassen leer! Er versendet ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore sperrt, und steigt herab vom Rosse, und zieht sein langes Säbel, und läßt schlankweg vor sich verlangen die Innungen der Ortschaft mit ihren Freiheitsbriefen sowie den bestehenden Rath. Vorn stehn die zwei Schergen, aufs breite Beil gestemmt, und fordern streng die Rüstungen von Allen, der da kömmt. Scheu kommen die Revoluzzer und zitternd vor's Strafgericht, familienangehöriger Rath naht grüßend mit freud'gem Antlitz. Der Einzelwesen steht: Wohl kenn' ich die Aufruhr der Ortschaft! Ihr legtet vor zwei Altersjahren Hand an beiden alten Rath, Ihr, Bürgemeister Schefer, der ihr es Berechtigt seyd, eu'r Wort war stets in Ehren, sagt an und gebt Mitteilung! Drauf besitzen sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbstzeit rein. Sie haben viel des Unliebsamen und Unfugs ausgeübt; mag's Gott der Gegend vergeben, sie hat uns tief betrübt! Der Einzelwesen spricht: So ist es! Ich habe Zuverlässigkeit darüber die Revolte, und nur die Fleischergilde ist vom Religionsvergehen frei. Die andern sollen's sühnen, was sie am Rath gethan! Ihr murrt? Ich will euch belegen, was König Wenzel kann! Die Wuth zwängt seine Interpret, er pulsiert mit fachkundiger Finger so ernst auf die Schreibtafel, daß selbst den Rittern graust. Sein Auge rollt und blitzt, sein Konterfei wird so bleich, die Klappe schäumt, die Einwohner, sie mit den Zähnen klappern zusammen. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die anderen Funfzig zur Ausfluss haben die Schergen gradlinig hinaus. Darauf steht der Einzelwesen warnend: Ihr Bewohner der Region, merkt euch, wie Einzelwesen Wenzel jetzt hier orientiert hat! […]

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Haupttempel und dazugehöriger Turm des schönsten Königreichs.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich war sehr neugierig, den Haupttempel und den dazugehörigen Turm zu sehen. Deshalb trug mich meine Wärterin dorthin, allein ich kann mit Recht sagen, daß ich mich in meiner Erwartung getäuscht sah, denn die Höhe des Turmes beträgt vom Boden bis zur Turmspitze nur dreitausend Fuß. Vergleicht man nämlich die Größe dieser Leute mit unsrer, so steht der Kirchturm in durchaus keinem Verhältnis zu dem von Salisbury. Die Mauern sind nämlich hundert Fuß dick, aus gehauenen Steinen erbaut, von denen ein jeder vierzig Quadratfuß beträgt, und von allen Seiten mit Statuen der Götter und Kaiser ausgeschmückt, die, aus Marmor verfertigt, als Kolosse in den Nischen stehen. Das Hochland ist besonders zur Obstbaumblüte malerisch, da die vielen kleinen Hügel und Täler in der noch mäßig bebauten Randlage landwirtschaftliche Nutzfläche oder Landschaftsschutzgebiet sind, gesäumt von Obstbäumen. Der Albertplatz in Dresden ist in ca. 25 Min. erreichbar. Das Gebäudeensemble ist nach und nach entstanden. Ein Gasthof, an den 1896 ein Tanzsaal angebaut wurde um große Feiern abhalten zu können und um im Dachgeschoß mehr Übernachtungsgäste zu beherbergen. Hier befindet sich die zu vermietende Wohnung im Dachgeschoss. Die Wohnung hat 6 Räume und bietet auf zwei Etagen bequem Platz für eine große Familie. Der Garten mit Kinderspielplatz, Feuerstellen und Liegewiese sowie eine Sauna kann natürlich genutzt werden. Hundehaltung ist erlaubt. Das Objekt steht unter Denkmalschutz und ist daher von der Energieausweispflicht befreit. Die Loftwohnung wird unmöbliert vermietet, die Objektbilder dienen lediglich als Einrichtungsbeispiel. Rheinhausen wurde damit zum Synonym für Stahlkrise. Die Rheinbrücke Rheinhausen Hochfeld wurde von den Arbeitnehmern in Brücke der Solidarität umbenannt, ein Name, der später von der Stadt Duisburg offiziell übernommen wurde. Im Winter 1987/88 folgten große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks. In diesem Rahmen wurden auch die Rheinbrücke sowie die Bundesautobahn 40 blockiert und die Villa Hügel in Essen besetzt. Monatelange Mahnwachen begleiteten die Auseinandersetzungen. Wenn der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wird, dann legt Gott seinen Arm um dich und sagt: Komm heim! […]

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