Winternacht

Die lange, lange, dunkle Nacht
hab ich durchwacht,
mit Seufzen und in Tränen
tät sich mein Herz aus öder Qual
dem Sonnenstrahl,
dem Licht entgegensehnen.

weiterlesen =>

News & Infos


Sonette 5.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nicht Träume sind's und leere Wahngesichte, Was von dem Volk den Dichter unterscheidet. Was er inbrünstig bildet, liebt und leidet, Es ist des Lebens wahrhafte Geschichte. Er fragt nicht viel, wie ihn die Menge richte, Der eignen Ehr nur in der Brust vereidet; Denn wo begeistert er die Blicke weidet, Grüßt ihn der Weltkreis mit verwandtem Lichte. Eine Diskussionen über Träume, Alpträume und Interpretationen im Verständnis der Acid-Propheten waren die westlichen Gesellschaften krank, ihre Außenseiter auf einem Weg der Besserung. Ein dilettantisches Interesse an vorzivilisatorischen Kulten verstärkte die Vorstellung, psychische Erkrankungen bahnten Wege zu höheren Einsichten. Auch Mark Vonnegut sieht sich zunächst im Vorteil besseren Begreifens, vielleicht sogar einer Prädestination, soweit es um Gott und die neuen Lebensformen geht: Ich fühlte mich beschenkt und schön. Das Leben war gnädig und gütig. Wenn Mark Hallo Gott sagt, grüßt Gott freundlich zurück. Marks Wünsche stehen ganz oben auf der Liste. Der Autor zitiert Charles Manson als Gewährsmann für extreme Selbstbezogenheit: Wenn Gott in allem ist, wie kann ich dann das Böse sein? Manson sattelt Ende der Sechziger von Zuhälter auf Guru und Folkmusiker um. Er singt das Ende vom Macht-Liebe-Lied in der schaurigsten Version. Im Jahr von Altamont platzen die Blütenträume der Blumenkinder. Alle sind schräg, mit denen Vonnegut gern zu tun hat. Bald entzieht sich der Schriftstellersohn dem Wehrdienst mithilfe einer unheimlichen Schizophrenie-Nummer. Noch hält er sich für einen Simulanten. Psychiatriepatienten sind für ihn Opfer unserer abgefuckten, materialistischen, unpersönlichen, hektischen, übertechnisierten, entmenschlichenden Gesellschaft. Während die meisten Hippies Kalifornien ansteuern, reist Mark mit seiner Geliebten Virginia in einer privaten Gegenbewegung nach British Columbia. In der kanadischen Wildnis bezieht das Paar eine Hütte, zu der keine Straße führt. Es erweitert die Wohngemeinschaft und ergründet das Prinzip Selbstversorgung. Mit seiner Familie zusammen lebte er in einer Hütte. Bei dem Anblick dieser fantastischen Behausung jedoch erschien ihm die heimatliche in seiner Erinnerung ärmlich. Er sprang vor lauter Freude mehrere Male um das Feuer herum. Susi kam es so vor, als sei er verrückt geworden, doch das, was Bimbo da zeigte, war nur sein soeben neu erfundener Freudentanz. Diesem folgte das Gelage zusammen mit dem Nymphensittich vor dem schönen warmen Feuer. Keine Banane war vor ihm sicher. […]

Read more…

Er unverschämter, junger Flegel!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich also los und mit dem Wagen der Stadt zugerast und wie ich halbwegs dort bin, sehe ich ein andres Gefährt von da her auf mich zukommen und wahrhaftig, wer sitzt drin? Tom Sawyer, der alte Tom, wie er leibt und lebt und da halt' ich meinen Wagen an und warte, bis er dicht bei mir ist. Dann schrei ich: "Halt!" und er hält und wie er mich sieht, klappt sein Mund auf wie ein Scheunenthor und bleibt auch so stehen und er schluckt zwei- oder dreimal, als habe er einen außergewöhnlich trockenen Hals gekriegt und beginnt dann zu flehen. Daraufhin wühlte er in seinen Papieren, um dann zu erklären: Nun habe ich doch tatsächlich genau das in meiner Kabine vergessen, was ich ganz besonders mitbringen wollte. Er lenkte dann ab, indem er Papiere vorzeigte, die Ungereimtheiten in Doughtys Aussage nachwiesen. Das Urteil erfolgte schließlich aufgrund von zum Teil fragwürdigen Zeugenaussagen, wobei die Aussagen des Schiffszimmermannes der Pelican, Ned Bright, später von Drakes Sekretär Francis Fletcher als Falsches Zeugnis kritisiert wurden. Am 1. Juli 1578 erfolgte der Urteilsspruch, und Doughty wählte den Tod durch Enthauptung. Drake und Doughty nahmen sein letztes Abendbrot gemeinsam ein. Das Urteil wurde am nächsten Tag vollstreckt, nachdem Doughty sich bei den Anwesenden für sein Fehlverhalten entschuldigt hatte. Er umarmte Drake und nannte ihn seinen guten Captain. Er wurde auf einer der Küste vorgelagerten kleinen Insel neben Robert Winterhie und Oliver, die bei dem Angriff durch Einheimische ums Leben gekommen waren, beerdigt. Man sollte sich auch fragen, wer hat die längste Küste am Persischen Golf? Niemand kommt auf die Idee den Golf von Mexico in Kubanisch amerikanisch mexikanischen Golf umzubenennen, warum sollte man nun den Persischen Golf in Arabischen Golf umbenennen? Solche Kampagnen sollen nur dazu dienen, Spannungen und Krisenherde zu schaffen. In wikidummia steht unter Standpunkt arabischer Staaten zur Namensgebung folgendes: Die meisten arabischen Staaten und die beiden Organisationen Arabische Liga und der Golf-Kooperationsrat verwenden die Bezeichnung Arabischer Golf. […]

Read more…

Bleischwer liegt die dunkle Luft auf dem finster gefärbten Meere.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Da wird im fischländischen Dorfe die Kunde laut, ein dänischer Westindienfahrer sei in Sicht und habe die Notflagge aufgezogen. Er fürchtet das gefährliche Sandriff, das sich längs eines Teils des Fischlandes hinzieht, und sucht Hilfe, um dasselbe zu vermeiden. Diese Nachricht bringt wie mit einem Zauberschlag das ganze Dorf auf die Beine. Trotz des schneidenden Nordostwindes, der eisig kalt durch die Glieder fährt, eilt alles an den Strand. Selbst die Weiber und die kleinen Buben, die kaum die Hosen anhaben, fehlen nicht, und auch gebrechliche Greise humpeln am Stabe hinterdrein, um wenigstens ein Wort des Rates mitsprechen zu können. Die dänische Regierung ließ Holstein durch ihre Truppen räumen und am 23. Dezember rückten 12.000 Sachsen und Hannoveraner unter dem sächsischen General Hake in Holstein ein. Herzog Friedrich wurde überall als Landesherr ausgerufen und von einer großen Volksversammlung in Elmshorn am 27. Dezember zum Erscheinen in Schleswig-Holstein eingeladen, während eine Versammlung von 491 Abgeordneten deutscher Ständeversammlungen in Frankfurt a. M. am 21. Dezember sich einstimmig für das Recht des Augustenburgers erklärte und den "Sechsunddreißiger-Ausschuß" einsetzte, um dasselbe zur Anerkennung zu bringen. Ende Dezember traf Herzog Friedrich in Schleswig-Holstein ein und nahm in Kiel am 30. Dezember Residenz, bildete auch ein Kabinett, respektierte aber die Bundesexekution und ihre Verwaltung. Das Sternenfohlen in der Einhornschule trifft den Deutscheinsiedeler auf der Hochfläche des Ahornberger-Rückens bei Neuwernsdorf im Rückengebiet. Wieder in Moritzburg, Kaum vermag man sich von hier oben zu trennen. Meilenweit kann das Auge von hier in das Land hinausschweifen. Man überblickt vom Eggersberge aus einen ansehnlichen und landschaftlich schönen Teil unseres Vaterlandes. Von Südosten her grüßen die blauumsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. […]

Read more…

Geheime Wissenschaft vom Zauber der Geister.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wie seid ihr mächtig Faustus! der Priester nun beginnt: "Reich ist, wer Eure Freundschaft, wer Eure Gunst gewinnt. Nicht einen Zaubrer wüsst' ich, der so die Geister bannt, Und der gleich Euch begabt ist, erhabner Nekromant! Folgt mir nach Rom! Wir ehren geheime Wissenschaft, Dort winken schönre Ziele für Eure hohe Kraft! Der Ehre reichste Kränze blühn Euch, o Faustus, dort, Zum Stuhl des heilgen Vaters geleit' ich Euch sofort. Geheime Kriegstaktik Aufmarsch der Gummiarmee - Dabei ging es nicht nur um die Nachfolge in Polen. Frankreich befürchtete wegen der bevorstehenden Heirat Maria Theresias mit Franz Stephan von Lothringen eine weitere Stärkung der österreichischen Macht. Verbündet mit Spanien und Savoyen griff Frankreich Österreich in Italien an. Der Krieg verlief für die österreichische Seite schlecht. Inzwischen war Johann Christoph Freiherr von Bartenstein zum engsten politischen Berater des Kaisers aufgestiegen. Bartenstein vereinbarte 1735 mit Frankreich einen geheimen Präliminarfrieden, der später offiziell bestätigt wurde. Darin musste der Kaiser einige Gebiete in Oberitalien an Savoyen abtreten. Insgesamt konnte er die Stellung dort aber behaupten. Allerdings musste er Neapel und Sizilien abtreten und auf den Anspruch auf Lothringen verzichten. Letzteres fiel an Frankreich. Franz Stephan von Lothringen wurde mit dem Herzogtum Toskana abgefunden. Im Gegenzug erkannte Frankreich ebenfalls die Pragmatische Sanktion an. Er sprach etwa dem Prinzen Eugen sein Vertrauen aus und bestätigte die Mitglieder der Geheimen Konferenz. Diese und der einflussreiche Johann Wenzel Wratislaw von Mitrowitz rieten dazu, auf den spanischen Thron zu verzichten. Kurze Zeit später beauftragte er nach weiteren Niederlagen den Prinzen Eugen mit Verhandlungen, die 1714 zum Frieden von Rastatt führten. Im Frieden von Baden erhielt er die früheren spanischen Besitzungen in Italien Mailand, Mantua, Sardinien, Neapel ohne Sizilien und die ehemals spanischen, nun österreichischen Niederlande zugesprochen. Frankreich zog sich aus dem eroberten Breisgau zurück, behielt aber Landau. Die abgesetzten Kurfürsten von Köln und Bayern erhielten ihre Würden zurück. Offiziell gab er seinen Anspruch auf den spanischen Thron nicht auf, aber de facto erkannte er die Lage an. […]

Read more…

Sehnsucht und Mitgefühl.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Von Sehnsucht und von Mitgefühl erfüllt, Wird niemals dich mein Geist verlassen, Er würde dich auch nacht- und sturmumhüllt Mit liebender Gewalt umfassen. Und wärst du noch so fern von mir, Wenn dich ein Leiden träf', es schreckte Wie Donner mich empor und weckte Vom Schlaf mich auf und riefe mich zu dir. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Sehnsucht nach Zukunft, Heimweh nach Vergangenheit, an diesem Reisebericht hat der Herr Geheimrat, wie Goethe in Dichtung und Wahrheit erzählt, noch Jahre nach der Heimkehr gearbeitet und gefeilt. Auch pflegte der Vater gar oft im Familienkreise von seinen Reiseerlebnissen zu plaudern. Nun das Merkwürdige: Goethes Vater schrieb seinen Reisebericht in italienischer Sprache. Als Viaggio in Italiawurde das Manuskript erst im Goethejahr 1932 mit italienischer Förderung publiziert. Man nimmt die italienische Sprache des Manuskripts gewöhnlich als Marotte, so kürzlich noch L. Schudt in seinem schönen Buche über Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Aber sollte nicht der Wunsch maßgebend gewesen sein, durch die musikalische Sprache des Reiselandes unmittelbarer in dessen Wrelt zu versetzen, als dies mit deutscher Zunge möglich war? So hat auch Goethe selbst im Alter beim Neubau des Weimarer Schlosses die Unterhaltung mit italienischen Kunsthandwerkern gesucht, um im italienischen Gespräch die Atmosphäre des Landes seiner Sehnsucht aufleben zu lassen. Dies wird ähnlich wie in der ersten Strophe illustriert: Blaues Meer, endloser Himmel, die Weite der Welt hier ist der tüchtige Matrose in seinem Element. Die Sehnsucht bleibt dabei immer auf die Zukunft gerichtet. Der Seemann ist ein Mann der Zukunft und dezidiert nicht der Vergangenheit. Vor dem Bug des Schiffes lässt sich das Fernweh befriedigen; es lauern aber auch die Gefahren der Natur. Der Blick zurück würde die Konzentration auf das Kommende verringern und damit das Leben gefährden. Die Natur stiftet nicht nur Freiheit, sondern auch Gefahr. Nebenbei verhindert der verweigerte Blick zurück, dass der Seemann etwas von seiner absolut gesetzten Frei­heit durch soziale Bindungen an Frauen einbüßen muss. Die Gefahr ist allgegenwärtig, wenn dank der unberechenbaren Natur in der Gestalt der schwierigen Passage am Kap Horn nur noch das Vertrauen auf Gott bleibt. Der Seefahrer ist ein Getriebener, der Natur zwingend ausgeliefert. Doch diese ständige Lebensbedrohung wird durch ein starkes Vertrauen auf Gott ins Positive gewendet. […]

Read more…