Winternacht

Die lange, lange, dunkle Nacht
hab ich durchwacht,
mit Seufzen und in Tränen
tät sich mein Herz aus öder Qual
dem Sonnenstrahl,
dem Licht entgegensehnen.

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News & Infos


Herbstwind.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Herbstwind rüttelt die Bäume, Die Nacht ist feucht und kalt; Gehüllt im grauen Mantel, Reite ich einsam im Wald. Und wie ich reite, so reiten Mir die Gedanken voraus; Sie tragen mich leicht und luftig Nach meiner Liebsten Haus. Die Hunde bellen, die Diener Erscheinen mit Kerzengeflirr; Die Wendeltreppe stürm ich Hinauf mit Sporengeklirr. Skulpturen und Wind und Sand - Da kam des einen Morgens frühzeitig, da ich noch im tiefsten Schlafe lag, der Schreiber vom Schlosse zu mir und rief mich schleunigst zum Herrn Amtmann. Ich zog mich geschwind an und schlenderte hinter dem lustigen Schreiber her, der unterwegs bald da bald dort eine Blume abbrach und vorn an den Rock steckte, bald mit seinem Spazierstöckchen künstlich in der Luft herumfocht und allerlei zu mir in den Wind hineinparlirte, wovon ich aber nichts verstand, weil mir die Augen und Ohren noch voller Schlaf lagen. Als ich in die Kanzlei trat, wo es noch gar nicht recht Tag war, sah der Amtmann hinter einem ungeheuren Dintenfasse und Stößen von Papier und Büchern und einer ansehnlichen Perücke, wie die Eule aus ihrem Nest, auf mich und hob an: Wie heißt Er? Woher ist Er? Kann Er schreiben, lesen und rechnen? Da ich das bejahte, versetzte er: Na, die gnädige Herrschaft hat Ihm, in Betrachtung Seiner guten Aufführung und besondern Meriten, die ledige Einnehmer-Stelle zugedacht. Ich überdachte in der Geschwindigkeit für mich meine bisherige Aufführung und Manieren, und ich mußte gestehen, ich fand am Ende selber, daß der Amtmann Recht hatte. Und so war ich denn wirklich Zolleinnehmer, ehe ich michs versah. Stativ, Gehäuse und 3-4 Objektiven, packe ich mein Zelt, Isomatte, Schlafsack und genügend Kleidung ein. Hier sollte man genau überlegen was tatsächlich benötigt wird. In der Regel ist es weniger als man denkt, wenngleich natürlich an der Grundausstattung gegen Kälte, Wind und Regen nicht gespart werden darf. Wichtige Details wie Sonnencreme, Toilettenpapier und Hut dürfen nicht vergessen werden. Hat man alles glücklich im Rucksack kommt dann ein weiterer schwerwiegender Faktor obenauf nämlich die Nahrung. Kaum zu glauben was sich da an Gewicht anhäuft wenn man vier, fünf Tage etwas zu essen haben möchte. […]

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vorsorglicher Lebensgefährte und schlichter Ritter welches du in keinster Weise siehst! .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er hat den Sohnemann des Scheik wahrhaftig befreit? Anhand Bluff oder Gewalt? Vermittels Gaunerei. So ist er ein unerschrockener ebenso wie entschlossener, gleichwohl auch ein vorsorglicher Kerl gewesen. War er ein schlichter Soldat? Mitnichten. Es war der Scheik Mohammed Emin selbst. Chodih, du erzählst mir ein Wunder! Aber ich verstehe es, zumal du es berichtest. Werden sie unangefochten nach ihren Rasenplätzen kommen? Das weiß nur Allah und du. Ich? Wie meinst du das? Ja, du. Ich habe gehört, daß sie sich wirklich nicht nach dem Abendland, stattdessen in das Land Berwari umdrehen werden, um den Zab zu erreichen ja sogar auf ihm abwärts zu gondeln. Emir, das ist ein gewichtiges Ereignis. Die beiden Titelpersonen sollten mir sehr willkommen sein, falls sie zu mir kämen. Wann ist die Flucht gelungen? In der Nacht vor gestern. Woher siehst du das so präzise? Hast du sie erblickt? Alle zwei. Auch du siehst sie, denn sie sitzen an deiner Seite. Welcher Mann ist Mohammed Emin, der Scheik der sich Gott Unterwerfenden. Gaunerei, einfach und Sicherheit Seit den Terroranschlägen von Sharm el Sheikh vom Juli stellt sich verstärkt die Frage nach der Sicherheit im Land. In keiner Weise ist die Gefahr weg zu diskutieren, die von jedem Ort, an den viele Menschen zusammen kommen, ausgeht. Ob aus diesem Grund Ägypten nun besonders gefährdet ist, ist eine andere Frage. Bereits seit dem Anschlag in Luxor hat die ägyptische Regierung ihre Bemühungen zum Schutze der Touristen verstärkt. Dies gilt im besonderen Masse nun seit den jüngsten Attentaten. Zu den Sicherheitsmassnahmen der Regierung gehört die Begleitung von Touristenbussen und -zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten im Niltal sowie von dort nach Hurghada durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese Massnahmen bringen es mit sich, dass alle Touristenfahrzeuge in dieser Region nur im Konvoi fahren dürfen. Auf den Flughäfen in Kairo, Hurghada und Sharm el Shaikh werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung und somit auch zu Verschiebungen der Flugzeiten kommen. Ähnliche, wenn auch nicht ganz so strenge Sicherheitskontrollen durchläuft man im Übrigen auch in fast allen grossen Hotels. Wer eines der grossen Häuser oder beispielsweise auch die AUC (American University of Cairo) betreten möchte, muss damit rechnen, dass die Tasche durchleuchtet und durchsucht wird und man selbst durch ein Check-Gerät laufen muss. Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Da sich der durchschnittliche Reisende jedoch kaum in diesen Vierteln aufhält, wird er selten bis gar nicht in brenzlige Situationen kommen. Doch auch ausserhalb dieser Brennpunkte können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc. […]

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Seligkeit und doppelt geküßt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir haben geschwelgt in heißem Genuß, als gält' es ein ewiges Meiden, und doppelt geküßt jeden feurigen Kuß, alswär' es der letzte vorm Scheiden! Bei dem die Minne am längsten wohnt, nicht der mag am besten fahren - wir haben genossen in einem Mond die Seligkeit von Jahren! Flockge Wolkenflöre spinnen Still sich um den Abendstern,Und nach weichem Kuß zerrinnen Die vom Wind gewiegten fern. Der Orangenblüten Düfte Schweben gaukelnd um den Baum, Schwingen jäh sich in die Lüfte Und verflattern gleich dem Traum. Aus der Urne strömt die Quelle, Stürzt und schäumt von Stein zu Stein, Bis im Becken sich die Welle Zitternd lullt im Schlummer ein. Leises Flüstern, holdes Kosen, Glühnde Bitte, mattes Nein, Lispeln seufzend aus den Rosen Nur der Fremdling steht allein. Ringsum Rausch, nur er ist nüchtern, Ringsum Glut, nur er von Eis Und da flüchtet er sich schüchtern Aus unheimlich frohem Kreis. Pinienwälder, Springquells Rauschen, Sternenblühnde Myrtenwand Alles möchte er gern vertauschen Gegen blöden Druck der Hand. Über öde Flugsandhügel, Wo der Wind die Wolfsmilch weht, Und der Mühle träger Flügel Sich im Schwunge klappernd dreht, Wo die Kiefernadeln fallen, In dem weichen, knarrnden Sand, Möchte gern der Ärmste wallen Ach! Auf Wiedersehen, sprach ich, indem ich mich sanft aus ihren Armen wand. Schwüle geht im Herzen um, Weil ich deinen Kuß noch fühle. Mit vielen Gezelten liegt auf diesem Berge Titus künftige Schar. Sie hat ihm geglaubt, wenn sie fragt, spielt er dann taub. Es rauschet Deiner Straßen Tumult fröhlicher mir, als die See. dort schlich er Hand in Hand. Hierbei ist es weltbekannt, daß (ein Kuß) mit dem knospenartig gespitzten Munde aufgedrückt wird. Nun werden die verschiedenen Küsse je nach der Art aufgezählt, wie man je nach den mannigfachen Stellen das Greifen (der Lippe) vornimmt. Fahl wird auch dieser Tag veralten, Und weh zerstäuben muß dies Licht. Doch Titurel ist eingedenk der Verkündigung des Engels bei seiner Geburt. In Paris sich von einer Metze so zum Narren halten zu lassen. Das alles, meine Süße, Ist mir schon einmal geschehn. Da nun als Stätte des Kusses in erster Linie der Mund in Betracht kommt, so wird zunächst dieser Kuß betrachtet. Die Sehnsucht wird hier nicht mit eitler Pracht belästigt! Dabei gibt es drei Arten, je nachdem man die Oberlippe, die Unterlippe und die ganze Mundknospe berücksichtigt. Warum streust du so viel Rätsel auf den Weg zu deiner Tür. Wegen der Mannigfaltigkeit der Tätigkeit hierbei sagt der Verfasser zunächst mit Bezug auf die Unterlippe: Weil ich deinen Kuß noch fühle und den Kuß einfach und verständlich getrieben. […]

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Religionsfriede zu Augsburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unter Augusts Mitwirkung wurde am 25. Septbr. 1555 der Religionsfriede zu Augsburg geschlossen, wodurch die Evangelischen mit den Katholiken gleiche Rechte erhielten. 1555 wurde auch August zum Kreisobersten des Obersächsischen Kreises erwählt, u. diese Würde blieb nun bei Kursachsen bis zur Auflösung des Deutschen Reiches. 1557 veranstaltete August eine allgemeine Kirchenvisitation u. erneuerte mit dem Römischen Könige die seit 1439 bestehende Erbeinigung zwischen Böhmen u. Sachsen, wodurch beide Staaten sich zu gegenseitigem Beistande u. zur Begünstigung des Handelsverkehrs zwischen ihren Landen verpflichteten. Nachdem der Kurfürst 1558 die Erneuerung des Privilegiums de non appellando erwirkt hatte, errichtete er 1559 das Appellationsgericht zu Dresden. Ackerland zwischen Dresden und Moritzburg, 1723 erwarb August der Starke für das Japanische Palais ein Prachtbett, dessen Baldachinhimmel und Bettvorhänge aus ungefähr einer Million Federn von Pfau, Perlhuhn, Ente und Fasan bestanden. Sein Schöpfer, der Franzose Le Normand, hatte sich einer genialen Technik bedient: Die Federn wurden nicht, wie sonst üblich, aufgeleimt oder verknüpft, sondern am Webstuhl als Schussfaden in das Gewebe eingearbeitet. Kaum erworben, ließ der Kurfürst die Bettvorhänge abtrennen und zu Wandbehängen umarbeiten, weshalb der Raum später Federzimmer genannt wurde. 1830 kam das Federzimmer nach Schloss Moritzburg. Nach einer aufwändigen 19-jährigen Restaurierung ist das Prachtbett mit den Wandvorhängen seit 2003 wieder zu besichtigen. 1723 erwarb August der Starke für das Japanische Palais ein Prachtbett, dessen Baldachinhimmel und Bettvorhänge aus ungefähr einer Million Federn von Pfau, Perlhuhn, Ente und Fasan bestanden. Sein Schöpfer, der Franzose Le Normand, hatte sich einer genialen Technik bedient: Die Federn wurden nicht, wie sonst üblich, aufgeleimt oder verknüpft, sondern am Webstuhl als Schussfaden in das Gewebe eingearbeitet. Kaum erworben, ließ der Kurfürst die Bettvorhänge abtrennen und zu Wandbehängen umarbeiten, weshalb der Raum später Federzimmer genannt wurde. 1830 kam das Federzimmer nach Schloss Moritzburg. Nach einer aufwändigen 19-jährigen Restaurierung ist das Prachtbett mit den Wandvorhängen seit 2003 wieder zu besichtigen. […]

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In ein Stammbuch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Freund! auf, genieße das Leben, Jetzt, da der Lenz dir noch blüht! Da noch mit feurigem Streben Blut dir die Adern durchglüht. Fort mit den grämlichen Sorgen! Sorge sich doch, wer da mag! Was soll das Quälen um morgen; Ist denn nicht heut auch ein Tag? Nie vor der Zukunft gezittert! Niemals in Leiden gebebt! Nie von der Freude erschüttert! Das, Freund, nur das heißt gelebt! Den 16ten März 1806 Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872. Man wird an das berühmte Bild von C. D. Friedrich Wanderer über dem Nebelmeer erinnert. Der Gipfel des Schneeberges, der höchste Berg in Franken, wird von Nebel umhüllt. Die Dunkelheit, die umherliegenden Steine und Wetterfichten erinnern an eine nordische Gebirgslandschaft. Geheimnisvoll und entrückt. Bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 3,8 Grad haben sich hier arktische Pflanzen, die im Eiszeitalter eingewandert sind, behaupten können. Rast unterhalb des Gipfels. Die moderne Ausrüstung macht es möglich. Auf dem Rückweg locken die schön gestaltete Egerquelle und die Weißenhaider Mühle. Einzug in Weißenstadt voller Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Das Wanderglück ist ganz bestimmt nicht vom Wetter abhängig! In welchem Haus liegt deine Zukunft? Der Mann habe sich aber nicht für einen seiner drei Söhne entscheiden können. Aus diesem Grunde habe er zwei originalgetreue Kopien anfertigen lassen und kurz vor seinem Tode jedem seiner Söhne einen dieser Ringe mit der Aussicht auf die Führung des Hauses übergeben. Im guten Glauben, den echten Ring zu tragen, habe danach jeder von ihnen die ihm versprochene Stellung beansprucht. Aber trotz aller Versuche habe man den echten Ring nicht herausgefunden. Saladin besteht jedoch darauf, dass man die Religionen in ihren äußerlichen Gepflogenheiten sehr wohl unterscheiden könne. Nathan wendet dagegen ein, dass diese Unterscheidbarkeit nicht für die Wahrheitsfrage gelte. Denn was man letzten Ende glaube, gründe auf geschichtlichem Herkommen und auf den kulturellen und religiösen Traditionen der Umgebung, unter der man aufwachse. Als er mit der Ringgeschichte fortfährt, hat er Saladin schon überzeugt. In einem Prozess habe man den Streit um den Ring zu klären gehofft. Der Richter habe aber keine Entscheidung gebracht, sondern lediglich einen Rat gegeben. Die Praxis nämlich solle erweisen, wer den Ring mit der Wunderkraft trage. […]

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