Tiefes Schweigen

Aus dem Schleier lichter Wolken
lächelt matt der Sterne Schein
auf die dunkle Welt hernieder,
auf den totenstillen Hain.

Lautlos ruht das Reh des Waldes,
lautlos steht des Waldes Baum,
und, von Geisterhand gesponnen,
deckt die Welt ein tiefer Traum.

Lautlos, wie des Waldes Schweigen,
ist der Menschenseele Schmerz -
Sterne blicken aus dem Schleier
lichter Wolken niederwärts.

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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News & Infos


Liedchen klingt, Liebste singt, Schmerzendrang.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hör ich das Liedchen klingen, Das einst die Liebste sang, So will mir die Brust zerspringen Vor wildem Schmerzendrang. Es treibt mich ein dunkles Sehnen Hinauf zur Waldeshöh', Dort löst sich auf in Tränen Mein übergroßes Weh. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Leute können hier das Zwanzigfache verdienen, wie in ihrer Heimat, können nach zehn Jahren als reiche Leute zurückkehren. Aber nur wenige tun das, die meisten bleiben in der ihnen lieb gewordenen neuen Heimat. Früher zwang man die Nigger mit Gewalt zum Christentum, heute lässt man die Hindus ruhig in der Religion, die ihnen lieb ist; man lässt ihnen ihre Sitten und Gebräuche, ihre Sprache und ihre Kostüme, lässt ihnen sogar, wenn auch in beschränktem Masse, ihre Gifte, Haschisch und Ganga. Und die Folge ist, dass die Hindus sich selbst weiter entwickeln, eigenen Grundbesitz erwerben, zu Wohlstand kommen und langsam, aber sicher englische Sprache und Kultur annehmen. Genau also der umgekehrte Werdegang, wie bei dem Nigger, der weder eigene Sprache noch eigene Kleider, weder eigene Religion noch eigene Sitten mehr kennt, der in allem Aeusserlichen dem Europäer nachäfft und der trotzdem kulturell immer tiefer und tiefer sinkt. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien der Kleine Giftzwerge. * Therapieformen * Darmgesundheit * Haarausfall * Entgiftung * Daraufhin versuchte er in Ägypten seine Ansicht zum Aufstand und zu religiösen Reformen zu verbreiten. Er arbeitete beim Vorfall mit den Mittätern zusammen und war anscheinend gegen die Briten. Er schloss mit Abduh, dem Rechtsgelehrten von Kairo, Freundschaft und prägte ihm seine Meinungen über Reformen im Islam ein. In London veröffentlichte er mit der Hilfe der Freimaurer eine Zeitschrift. 1304 kam er nach Iran, handelte auch dort aufführerisch. Deshalb wurde er verhaftet und an die osmanische Grenze vertrieben. Von dort ging er zuerst nach Bagdad und dann nach London. Dort veröffentlichte er Schriften gegen Iran. Er kam wieder nach Istanbul und arbeitete mit den Anhängern des Behaismus zusammen und versuchte auf diese Weise die Religionsfreiheit zugunsten der Politik auszunutzen. […]

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Zweifel nicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O laßt uns noch den Glauben an die Herzen! Daß nicht erlösche die Begeisterung, Daß treu die heiligen Gefühle bleiben, Kein trüber Tag soll diese Dämmerung Mit ihren Sternen uns vom Himmel treiben. Den Glauben an der Menschheit Würde, noch Gelingt's dem Zweifel nicht, ihn auszumerzen, Die Wahrheit siegt, es siegt das Gute doch - O laßt uns noch den Glauben an die Herzen! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Eros Engel fluegel Himmel Erosflügel Schwebst du mit den Erosflügeln, Erste Liebe, noch einmal Von der Jugend Sonnenhügeln In dies düstre Todestal? Erste Liebe, du dem Leben Als der Engel zum Geleit Uns vom Himmel mitgegeben Durch die Wüsten spät'rer Zeit! Jeder Pfad bleibt eingesegnet, Jeder Baum am Bach, im Tal, Wo du mir zuerst begegnet, Mich gegrüßt im Frühlingsstrahl. Jenem Tag bleibt ew'ge Feier, Wo, vom Himmelsglanz erhellt, Du zuerst erhobst den Schleier Vor der Seele stiller Welt. Endlich tönts. Mit dumpfem Heulen stürzt der fessellose Bann Thalwärts, und auf fahlem Rosse führt der Tod die Scharen an. Kaum enteilet, schon zur Stelle ihre Flügel trägt der Sturm. Flammenpfeil auf Flammenpfeile zucken nach dem stolzen Turm: Wo die Größe Rache heischet, Hoheit als Verbrechen gilt, Schirmen vor der bösen Geister Wüten weder Kreuz noch Bild. Wie vorm blanken Henkersschwerte Sünder auf dem Hochgericht, So erbleichen Marmorsäulen bei der Blitze falbem Licht. Sprühnde Feuerschlangen züngeln mordbegierig durch die Nacht, Und die grauen Mauern wanken vorm Gebrüll der Geisterschlacht. Von der Zinne des Palastes stürzt der Blitz den Heidengott, Schleudert dann den Kirchenheilgen hinterdrein mit wildem Spott, Schmilzt das Schwert des ehrnen Engels, der das Kaisergrab bewacht Die Girandola der Hölle lodert auf in dieser Nacht. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es in der Hölle, ich brauche es ja nur Erbarmung nennen, dann ist mein ganzes Herz gesagt. Ich weiß es und je älter ich werde und je schärfere Rückschau ich halte über mein bisheriges Leben, desto klarer werden mir die Momente, wo ich, um ewig verloren zu sein, nur noch eines Schrittes nach abwärts bedurfte, wo ich ganz nahe am Abgrund stand und deutlich den Hohn der Hölle vernahm: Nun gehört er uns! da hat eine liebende Hand mich zurückgezogen und hat mich leben lassen. Ach, so viel habe ich zu danken. Gib mir die Ewigkeit, damit ich mich ausdanken kann, danken aus der Fülle nicht bloß eines dankerfüllten, sondern eines dankbeschwerten Herzens, das Tausende von Jahren braucht, um nur Ihn genugsam zu loben. […]

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Mehr Power mit Heckschaufelrad.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Versuch abschleppen mit Beskydy […]

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Glaub nie was alle Leute glauben - Lyrik - was sollten Sie vor allem wissen?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Motto: Glaub nie, was in den Büchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst Prophet! Glaubst du, was alle Leute glauben, dann glaube nicht, daß du was weißt. Das Wissen nur kann niemand rauben, das bei den Menschen Glauben heißt. Die Freuden fallen insgesamt dir in das trübste Wasser. Und wie mein Mädchen mich verdammt, wirst du zum Menschenhasser. In welcher Sprache träumt, denkt, schreibt, flucht, zählt man, wurde sie einmal gefragt. Auf ihre Erfahrungen mit der Deutschen Sprache angesprochen, die sie seit diesem Aufenthalt sehr gut beherrscht, meinte die Hesse-Stipendiatin: Jede neue Sprache, jede neue Kultur, jede neue Welt ist eine Bereicherung. Ebenso können sich die Merkmale der Prosa mit ihrer jeweiligen Quantität verändern; Länge stellt dementsprechend eine Voraussetzung für epische Entfaltung, Kürze für aphoristische Prägnanz dar. Die Unterscheidung der Dreiheit LyrikEpikDramatik geht auf die griechische Antike zurück. Für die Veranstaltungsserie wurden hauptsächlich heitere und satirische Gedichte aus den Büchern des Verlages ausgewählt. Der Ordnungsbegriff Lyrik (in der Form lyrische Poesie) wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und (seltener) Dichtung gebraucht. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. Beim Denken passiere der Wechsel so schnell, dass ich es nicht merke. So können Prosatexte beispielsweise durch rhetorische Figuren oder rhythmische Satzschlüsse oder auch durch eine der Gedankenentwicklung entsprechende, logische Eurythmie (W. v. Zahlreiche Dichter des Fin de Siècle veröffentlichten Prosagedichte, so in Frankreich Stéphane Mallarmé, Arthur Rimbaud, Paul Valéry. Maurice Maeterlinck und Stefan George wirkten dort auch als Vermittler der deutschen Romantik. Lyrik ist häufig metaphernreich, rhetorisch stark strukturiert, rhythmisiert, manchmal gereimt und (seltener) mit Musik verbunden, was auf ihren Ursprung verweist: Im antiken Griechenland wurde der Vortrag von Dichtung in der Regel von einer Leier (Lyra oder Kithara) begleitet. […]

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