Tiefes Schweigen

Aus dem Schleier lichter Wolken
lächelt matt der Sterne Schein
auf die dunkle Welt hernieder,
auf den totenstillen Hain.

Lautlos ruht das Reh des Waldes,
lautlos steht des Waldes Baum,
und, von Geisterhand gesponnen,
deckt die Welt ein tiefer Traum.

Lautlos, wie des Waldes Schweigen,
ist der Menschenseele Schmerz -
Sterne blicken aus dem Schleier
lichter Wolken niederwärts.

Quelle:
Alte Lieder
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

News & Infos


Spiel, Tanz, Blumen, Grab.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Du lichte Welt, du grüner Hag, geschmückt mit Blumenkränzen, du sonnengoldner Sommertag, nicht mir gilt euer Glänzen! Verrauscht, verrauscht ist Spiel und Tanz, es welkt das Grün der Linde: Auf meinem Grab der Totenkranz, bald flattert er im Winde! Mein Herz schrie heftig auf gegen alle meine Truggebilde, und mit einem Schlage versuchte ich den mich umwirbelnden Schwarm von Unlauterkeit ans den Augen meines Geistes zu vertreiben; kaum aber hatte ich ihn für einen Augenblick zerstreut, so war er schon wieder da, zusammengescharrt, und stürzte sich auf mein Gesicht und verdunkelte es, so daß ich dich, mein Gott, wenn auch nicht in menschlicher Gestalt, so doch als etwas Körperliches, den Raum Erfüllendes zu denken gezwungen war, sei es nun innerhalb der Welt oder außerhalb der Welt ergossen durch das Unendliche, auch wohl als das Unzerstörbare, Unverletzbare, Unveränderbare, dem ich den Vorzug gab vor dem Zerstörbaren, Verletzbaren und Veränderbaren. Im 30jährigen Kriege hatten sich die Schweden vor aller Welt einen Schandfleck aufgeheftet, der da bleiben wird, so lange es eine Geschichte gibt. Deswegen mochte ihm die Nachricht von der allgemeinen Flucht der Bewohner Sachsens wohl einen Stich ins Herz geben, und es erschien sofort seine Ermahnung an alle Landesbewohner, daß niemand von seiner Wohnung weichen solle, auch nicht zu weichen brauche; denn jeder sächsische Untertan genieße, so lange er mit seinem Heere in Sachsen weile, völlige Sicherheit seiner Person; nur solle man das, was an Kontributionen (Kriegssteuern) auferlegt werden würde, bereitwilligst leisten. Es war aber trotzdem der Druck, den die schwedischen Truppen auf Sachsen ausübten, immerhin noch groß genug. Nach vereinigter Nationalversammlung und begonnenem Konstitutionsplan, schrieb er mir jubelnd über die Morgenröte der Freiheit und am 30. Dabei wird blaues Licht so stark gestreut, dass es nicht durch die Atmosphäre hindurch kommt. Julius über den hellen Tag, nachdem er die Stürmung der Bastille, die Errichtung der Nationalgarde, die Entfernung der Truppen und die ersten Ermordungen vernommen hatte. Aber sobald man am 4. August die Lehnrechte und Privilegien des Adels aufhob, erkaltete Friedrich Leopold. […]

Read more…

Preisliste - Pension Schmiedeschänke .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Preis für Einzelzimmer, Doppelzimmer, 3-Bettzimmer. Alle unsere Preise verstehen sich pro Nacht und Zimmer, inkl. der gesetzlichen MwSt. In unseren gepflegten, komfortablen Pensionszimmern werden Sie sich wohl fühlen. Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Fernseher, Schreibtisch und einem Selbstwähler ISDN-Telefon (Internet möglich) ausgestattet. Die Zimmer wurden 2009 alle komplett neu renoviert. Wir servieren Ihnen ein umfangreiches und Reichhaltiges Frühstück am Tisch (kein Buffet), welches im Zimmerpreis enthalten ist. Die dazu gehörige Gaststätte ist mit saisonaler frischer Küche täglich mit einem großen Angebot für Sie da. Reisetips, Informationen, Ausflugsziele, Essen und Trinken in Dresden und Umgebung. Unsere Behagliche und komfortable Pension ist sehr günstig gelegen, in der Nähe des Flughafens Dresden. Durch unsere kurze Entfernung zum Flughafen, haben Sie die Möglichkeit am Abend Ihr Gepäck schon Einzuchecken um danach in unserem Restaurant bei gemütlicher Atmosphäre Abendbrot zu Essen. Nach einer Nacht in unserem Haus und einem guten Frühstück können Sie ganz entspannt in den Urlaub starten. Unsere Gaststätte mit Pension befindet sich im schönen Villenviertel Klotzsche, am Rande der Dresdner Heide in Zentraler Lage. Bis zur Autobahn A4 sind es nur fünf Minuten. Vom Flughafen sind wir nur 1 Km entfernt. Die beliebtesten Ausflugsziele rund um Dresden, Sächsische Schweiz, Pullsnitz, Schloss Moritzburg, Meißner Dom und Porzellanmanufaktur, Schloß Pillnitz sind von uns in kürzester Zeit zu erreichen. Sehr beliebt bei unseren Gästen sind Tagesausflüge nach Prag oder auch in den Spreewald, wobei wir Ihnen hier gern mit nützlichen Informationen und Tipps behilflich sind. […]

Read more…

Farbenkranz gleich einem König.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ausstreckt er seine Rechte, greift in den bunten Glanz; Und über Allen prachtvoll wölbt sich der Farbenkranz. Da stehn sie stumm und staunend, gefesselt Wort und Blick. Und langsam schwebt der Bogen, wo vor er stand, zurück. Halb lächelnd drauf blickt Faustus, halb ernst die Männer an, Die ehrfurchtvoll wie graunvoll auf den Begleiter sahn. Sein Ansehn scheint verwandelt; der so bescheiden schien, Steht jetzt gleich einem König, und blickt so stolz und kühn. Also der Kritiker meiner vergilbten Zeitschrift fußte auf jenem Axiom und wandte es praktisch auf den conkreten Fall an. Daß ichs nur gleich gestehe: er ließ kein gutes Haar an Wolfgangs Römischen Sünden. Seine catonische Moral fand die Offenheit, mit welcher der Dichter sein Verhältniß zu Faustina behandelt, cynisch, da es klar schroffurtheilende Kunstrichter als unzulänglich, sintemalen die ewigen Sittengesetze zu allen Zeiten die gleichen seien. Wie der Donner dem Blitz, so folge in der Seele des correkt organisirten Menschen die Entrüstung dem moralischen Verstoße ganz unabhängig von den Schwankungen einer äußerlichen Mode. Dieses angeborene Sittlichkeitsgefühl könne zwar momentan getrübt, aber nie wesentlich modificirt werden. Johannes Wolfgang von Goethe sei also trotz seiner großen dichterischen Begabung ein unmoralischer Autor und verdiene von wohlgesinnten deutschen Familienvätern fürderhin nicht mehr gelesen zu werden. Goethe weilte während seines Studiums in Leipzig 17651768 oft in Auerbachs Keller. Hier sah er die beiden um 1625 entstandenen Bilder auf Holz, auf denen der Magier und Astrologe Faust mit Studenten pokuliert und auf dem anderen auf einem Weinfass zur Türe hinausreitet. Die Faustsage kannte er bereits aus Kindertagen durch das Puppenspiel vom Dr. Faust, das auf Jahrmärkten aufgeführt wurde. Mit der Szene Auerbachs Keller in Leipzig in Faust I hat er seinem Studentenlokal und der Stadt ein bleibendes literarisches Denkmal gesetzt: Mein Leipzig lob ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. […]

Read more…

Ich bleibe und die bange Seele zieht im Sternenglanz verein..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Durch die Nacht mit dumpfem Rauschen treibt vorbei des Stromes Wut; und mit träumerischem Lauschen starr' ich auf die dunkle Flut. Schattenhafte Kähne wallen mir vorbei, in Nacht hinein; liebe Stimmen fern verhallen; und die Strömung tönt allein. Und verlassen heb ich meine Augen schmerzbethaut empor: Da entschwebt mit hehrem Scheine ein Gestirn dem Wolkenflor; Sieh, ich bleibe! winkt sein Auge. Streitigkeiten zwischen München und Landshut führten im Juni 1427 zu einer Annäherung zwischen München und Ingolstadt. Ludwig ließ sich nun ebenfalls von den Straubinger Landständen huldigen, denen die drei in Straubing versammelten Herzöge die Entscheidung sowohl über die Aufteilung des Erbes als auch über noch vom Bayerischen Krieg herrührende Gebietsstreitigkeiten übertrügen. Gegen den Willen Herzog Heinrichs, der gerade in Böhmen an einem Kriegszug gegen die Hussiten teilnahm, verwiesen die Landstände Ende Juli die Entscheidung an König Sigismund. Obwohl sich nun auch die Ingolstädter für eine Dreiteilung aussprachen, entschied der vielbeschäftigte König im Preßburger Schiedsspruch vom April 1429 im Sinne der Münchner: Bayern-Straubing wurde nach fiskalischen Gesichtspunkten in vier Teile aufgeteilt, die im Juni per Los den vier Herzögen zugeteilt wurden. Zudem erhielt Ludwig von den Münchnern im Bayerischen Krieg eroberte Gebiete zurück. Im großen Karswalde, einer umfangreichen Waldung, die sich zwischen den Dörfern Arnsdorf, Kleinwolmsdorf, Dittersbach, Wilschdorf und Fischbach ausbreitet, liegen seit Jahrhunderten die moosbewachsenen Trümmer eines ehemaligen Dorfes, das einst Reinhardtswalde genannt wurde. Dasselbe ward im Hussitenkriege zerstört. Seit jener Zeit liegt Reinhardtswalde wüste. Allgemein bezeichnet man noch heute diese Trümmerstätte mit dem Namen: Das wüste Dorf. Oft wurden hier alte Mauersteine, Mauerreste, Kellerräume, behauene Balken, Haken, Eisenbänder, Eisenklammern und dergl. mehr aufgefunden. Auch heute geschieht es nicht selten, daß beim Waldroden an bezeichneter Stelle ähnliche Gegenstände gefunden werden. So fand man beim Bau der Bahnlinie ArnsdorfPirna, welche den Karswald mitten durchschneidet, in der Nähe des wüsten Dorfes eine hussitische Streitaxt. […]

Read more…