Silvesterklänge

Eisnebel drängen vom grauen Meer
gespenstisch über die Dünen her
und hüllen in frühen Dämmerschein
die schneelichtleuchtenden Weiten ein
und ziehen die schimmernden Spinneweben
über des Waldes erstarrtes Leben.

- Einsam schreit ich im tiefen Hag -
ein Rabe mit lautlosem Flügelschlag
streift vom aufschnellenden Tannenast
die weiße, stäubende Winterlast;
und durch die Lüfte, verdämmernd weit,
schwimmen die Stimmen der Einsamkeit .....

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News & Infos


Zuchthaus und die Seele in Liebessinnen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und nach frommer Häschersitte nahm man still mich in die Mitte, und das Zuchthaus, heilig groß, schloß mir auf den Mutterschoß. Schwelgend süß in Liebessinnen, saß ich dort beim Wollespinnen, bis Rinaldos Schatten kam und die Seele mit sich nahm. In seinem Roman thematisiert er den Satanismus und lässt einen Protagonisten unter anderem aussprechen: Also müsse man entweder einen Gott haben, der auch Teufel sei, oder man müsse neben dem Gottesdienst auch einen Dienst des Teufels einrichten. Robert triumphierte. Und: Ich habe Kulte begangen, für die ich Jahre von Zuchthaus absitzen müßte, wenn man davon wüßte. Sein Nebenbuhler war aus dem Felde geschlagen und Hannchens Gunst für den Bettler verloren. Wolf kannte seinen Feind, und dieser Feind war der glückliche Besitzer seiner Johanne. Drückendes Gefühl des Mangels gesellte sich zu beleidigtem Stolze, Not und Eifersucht stürmen vereinigt auf seine Empfindlichkeit ein, der Hunger treibt ihn hinaus in die weite Welt, Rache und Leidenschaft halten ihn fest. Er wird zum zweitenmal Wilddieb; aber Roberts verdoppelte Wachsamkeit überlistet ihn zum zweitenmal wieder. Jetzt erfährt er die ganze Schärfe des Gesetzes: denn er hat nichts mehr zu geben, und in wenigen Wochen wird er in das Zuchthaus der Residenz abgeliefert. Endlich hat Gotteszell noch eine Kirche, in welcher der evangelische Stadtpfarrer den Züchtlingen predigt. Das Zuchthaus selbst ist ein schönes, helles, geräumiges, zu seinem Zwecke wohl eingerichtetes Gebäu, das in einer nicht unfreundlichen Umgebung eine halbe Viertelstunde nordöstlich von der Stadt, an der Straße nach Aalen liegt. Es war vordem ein Frauenkloster, im J. 1240 von 2 Wittwen, die Schauppen genannt, erbaut, und hatte das Unglück, dreimal ein Raub der Flammen zu werden, das erstemal im Religionskrieg 1546, das letztemal 1609. Catharinenpflege (der Hospital) unter vielen Gartenhäusern und Mühlen besonders gut aus. Hier macht der schöne Anblick des ehemaligen Frauenklosters Gotteszell, das gegen Osten sich halb hinter die Stadt versteckt, den Beschauer vergessen, daß es in ein Zuchthaus umgewandelt ist, und gegen Westen nimmt sich die Skt. Die gewöhnliche Arbeit der Züchtlinge ist Wollenspinnen. […]

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Das Drama der Verführerin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verführerin, o Sonne, dein Gestrahle beblendet Kore, kühn im Feld; an schwülem Tag, eine noch heißre Welt umfaßt das Kind vieltausendmale. Ein Stern, der herzt: der Kuß durch Blitz zu Tale hat Kore übermannt - dem Gotte fällt Die Jungfrau in den Arm; sein Lachen gellt wie Blut aufs Land, das rasch dem Blick zerfahle! *** Das farbliche Zusammenspiel von Dach und Fassade ist dabei ein wesentlicher Faktor für die Wirkung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Eventuelle Akzente an Fenstern, Geländern, Haustüren usw. ergänzen sie. Durch die Wahl der Farbkombination kann der Bauherr großen Einfluss auf die Ausstrahlung seines Hauses nehmen. Zu beachten sind dabei immer der Ton, die Helligkeit und die Intensität der Farben. Eine deutschsprachige Teilaufführung der Szenen 4 bis 6 gab es bereits am 25. Juni 1903 im Kaim-Saal in München durch den Akademisch-Dramatischen Verein (der danach durch den bayerischen Kulturminister aufgelöst wurde) und im selben Jahr eine von Schnitzler nicht genehmigte Aufführung im Kabarett Die Elf Scharfrichter in München. Im November 1903 wollte Hermann Bahr eine öffentliche Vorlesung im Wiener Bösendorfersaal veranstalten, diese wurde jedoch von der Polizei verboten. Eine Vorlesung durch Marcell Salzer am 21. November 1903 in Breslau hatte Erfolg und keine negativen Folgen. Die geltenden Bestimmungen der Sittlichkeitszensur im österreichischen Kaiserreich jedoch versperrten dem Werk den Weg auf die Bühne, nachdem Schnitzler bereits mit seiner Novelle Leutnant Gustl (1900) und seinem Drama mit der Zensur in Konflikt gekommen war. Als Sturm und Drang wird eine literarische Protestbewegung bürgerlicher Schriftsteller etwa zwischen 1765 und 1785 bezeichnet. Der Protest der Sturm und Drang Dichter richtete sich hauptsächlich gegen die Einengung des Individuums oder des Einzelnen durch gesellschaftliche Vorgaben und Traditionen, gegen die moralische Verkommenheit des Adels und dessen Vorherrschaft gegenüber dem Bürgertum und drittens gegen die Vorherrschaft der Vernunft, die in der davor liegenden Epoche der Aufklärung gepriesen wurde. Gefordert wurde zum einen die Veränderung der Machtverhältnisse in Deutschland, zum anderen die Freiheit des schöpferischen, gefühlsbetonten Dichter-Genies. Aus dem Grund wird die Epoche auch als Geniezeit bezeichnet. Die Epoche wurde nach dem gleichnamigen Drama (1776) des Dichters Friedrich Maximilian Klinger benannt. […]

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Toxicstudios Webdesign - Internetagentur.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Toxicstudios Hompageerstellung, Webhosting - Webseiten aus Dresden in Sachsen - Ein Internet Service der Internetagentur www.7sky.de Ihrem Partner für Webdesign, Hompageerstellung, Webhosting und Domainregistrierung. Wir realisieren Ihren Internet-Auftritt mit ansprechendem Design, nach Ihren Vorstellungen und Vorlagen, passend zu Ihrem Unternehmen. Repräsentieren Sie Ihr Business mit professionellen Webseiten im Internet. Mit dem Onlineeditor aktualisieren Sie die Inhalte ganz leicht, kostengünstig und schnell. Ob Selbständiger, Freiberufler, Gewerbebetrieb oder Verein, mit Ihren Webseiten informieren Sie Ihre Kunden und gewinnen neue Kunden. Ihre Internetseiten informieren Ihre Kunden 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr über Ihre Dienstleistungen und Produkte. Das Bildprogramm behielt seine Berechtigung und Gültigkeit bei. Die Aufstellung mehrerer 1768 angekaufter französischer Prunkuhren aus dem Brühlschen Besitz im Paradeappartement kann zum einen dahingehend gedeutet werden, dass der Kurfürst keine persönlichen Differenzen zu Brühl und dessen Repräsentationsbestreben im Dienst des sächsischen Herrscherhauses hatte, zum anderen zeugten die Stücke von höchstem künstlerischen Niveau, das maßgebend war um die entstandenen Fehlstellen in den hochrangigsten Repräsentationsräumen zu ersetzen. Hier zeigt sich aufgrund der großen klimatischen und geographischen Unterschiede eine größere Variationsbreite bei den Religionen, die aber allesamt, wo nicht synkretistisch oder vom Christentum geprägt, ebenfalls das alte schamanische Bild aufweisen, wenn auch ein besonders vielfältiges. Übergangsriten etwa in Amazonien sind häufig, desgleichen Zweitbestattungen und Kommunion mit den Toten. Die Jenseitsvorstellungen sind insgesamt aber häufig vom Ahnenkult bestimmt, auch dort, wo trotz des hier besonders extremen Völkermordes durch die Conquistadoren alte andine Religionsformen der Inkas und ihrer Vorgänger überlebt hatten, gelegentlich mit dem Glauben an einen otiosen Hochgott. […]

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Leipzig und die sächsischen Herrscher.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Am Leipziger Markt steht das Königshaus, in dem 1695 bis 1829 die sächsischen Herrscher bei Anwesenheit in Leipzig wohnten. Hier feierte König August der Starke seine berüchtigten Meßfeste, rastete 1698 Peter der Große, 1707 König Karl XII. von Schweden, fand 1760 das bekannte Gespräch zwischen Friedrich dem Großen und Gellert statt und wohnte 1809 Jerome, König von Westfalen, so die 1813 Napoleon. Von hier aus führte man den König in die Gefangenschaft. In demselben Zimmer starb 1820 Fürst Schwarzenberg, der Sieger von Leipzig, und 1827 während der Huldigungsfeier die Königin von Sachsen. Die prächtige Fassade des ältesten Kaufmannshauses Leipzig, Barthel Hof genannt, hat man nach dessen 1871 erfolgtem Abbruch, als Perle der Spätgothik, wieder auf der Hofseite des Neubaues angefügt. Die Napoleonischen Kriege in Oberösterreich. Anfangs 1814 hatte Napoleon Macdonald aus den Niederlanden zurückberufen u. übertrug Maison die fernere Vertheidigung. Am 15. Febr. wurde Tournay u. Courtray besetzt u. am 20. Febr. capitulirte Gorkum, u. nun marschirte die preußische Brigade Zielinski erst vor Mastricht, dann ihrem Corps nach. Der russische Oberst Geismar u. der preußische Major Hellwig machten zu dieser Zeit mehre Streifzüge, überfielen Depots u. machten Gefangene; der Letztere wurde aber am 22. Febr. von Ypern nach Courtray u. von da nach Oudenaarde zurückgetrieben, u. am 24. Febr. besetzte Maison Courtray wieder u. machte Miene nach Gent vorzudringen, da indessen die Anhaltthüringische Brigade (etwa 5000 Mann stark) unter Prinz Paul von Württemberg, welche am 26. Febr. in Brüssel angekommen war, nach Alost u. Termonde geschickt wurde, so kehrte Maison nach Courtray zurück. Am 1. März unternahm Hobe eine Recognoscirung von Tournay aus nach Courtray, rückte nach einem hitzigen Gefechte mit einer aus Lille kommenden Abtheilung Franzosen am 2. März bis vor Courtray, fand aber hier am 3. März ernsten Widerstand, indem Maison mit 4000 Mann u. 18 Kanonen Lille verlassen hatte, um die Verbündeten zu allarmiren. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. Mit den Bewegungen Maisons übereinstimmend, hatte die Garnison von Antwerpen einen Ausfall auf das linke Scheldeufer unternommen u. war bis Lokeren auf dem halben Weg nach Gent vorgedrungen, kehrte aber auf die Nachricht, daß Maison sich nach Lille zurückgezogen habe, wieder um. Die Festung Bergen op Zoom war von dem englischen General Graham eingeschlossen, welcher in der Nacht zum 9. März eine Überrumpelung versuchte, die vollständig mißlang, 1 General u. 300 Mann waren geblieben, 2 Generäle u. 2000 Mann wurden gefangen. Auch von Condé, Philippeville, Maubeuge u. Ostende aus machten die Franzosen Ausfälle, der von Antwerpen am 17. März wurde abgewiesen. Am 12. März traf Thielmann mit 7000 Mann sächsischer Landwehr in Brüssel ein u. verstärkte so das 3. Armeecorps bis auf 19,500 Mann. Borstell u. der Herzog von Weimar konnte nun, die Streifcorps mitgerechnet, über 28,000 Mann verfügen. Mit diesen wollte er Maubeuge überfallen, berannte diesen Platz den 21. März, nahm das dortige verschanzte Lager u. beschoß die Stadt, verwandelte aber später die Belagerung in eine Blockade. Maison benutzte aber seine Abwesenheit, um aus Lille einen Ausfall gegen Courtray zu machen, während Carnot von Antwerpen Truppen nach Gent entsendete. Dort vereinigten sich beide Garnisonen zu einem Corps von 13,000 Mann mit 36 Kanonen. […]

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Armer Lump und Schöne Augen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Manche Schöne macht wohl Augen, Meinet, ich gefiel' ihr sehr, Wenn ich nur was wollte taugen, So ein armer Lump nicht wär. – Mag dir Gott ein'n Mann bescheren Wohl mit Haus und Hof versehn! Wenn wir zwei zusammen wären, Möcht mein Singen mir vergehn. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Lump - Ein Meter, etwas mehr oder weniger, ist das gewöhnliche Maß der Leibeslänge. Denn sobald man die Religion oder auch die Konfession für seine persönliche Schlechtigkeit verantwortlich macht und sie deshalb angreift, ruft der verlogene Bursche sofort unter riesigem Geschrei alle Welt zum Zeugen an, wie berechtigt sein Vorgehen bisher war, und wie nur ihm und seiner Mundfertigkeit allein die Rettung von Religion und Kirche zu danken sei. Die ebenso dumme wie vergeßliche Mitwelt erkennt dann den wahren Urheber des ganzen Kampfes schon des großen Geschreies wegen meistens nicht oder erinnert sich seiner nicht mehr, und der Lump hat ja nun eigentlich sein Ziel erreicht. Aus Wasser und Licht zaubert die Aufführung ihre Atmosphäre. Der Pelz ist rauh, straff und ziemlich langhaarig, seine Färbung ein gelbliches Weißgrau, von dem sich schwarze Querstreifen abheben. Zwar spielt die Komödie in einem weltentrückten Arkadien, wo man weder Pickel oder Husten noch Hunger oder Durst hat; man lebt von Luft, Mondschein und Liebe. Schöne alte Lieder weiß ich,In der Kälte, ohne SchuhDraußen in die Saiten reiß ich,Weiß nicht, wo ich abends ruh. Nachts öffnen sich in der Hecke die Kammern der Personen, ihre Gefühle drängen knallig hell oder schummrig golden in die Verschwiegenheit der Nacht; nachts planschen die Diener plump und übermütig ausgelassen im Wasser, dessen Wellen sich als Lichtreflexe im Grün des Parks widerspiegeln. Dann der Morgen, ein Frühstück im Grünen; auf einmal drängt es alle Verliebtgemachten in aufgeputzter Pracht ans Tageslicht. […]

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