Silvesterklänge

Eisnebel drängen vom grauen Meer
gespenstisch über die Dünen her
und hüllen in frühen Dämmerschein
die schneelichtleuchtenden Weiten ein
und ziehen die schimmernden Spinneweben
über des Waldes erstarrtes Leben.

- Einsam schreit ich im tiefen Hag -
ein Rabe mit lautlosem Flügelschlag
streift vom aufschnellenden Tannenast
die weiße, stäubende Winterlast;
und durch die Lüfte, verdämmernd weit,
schwimmen die Stimmen der Einsamkeit .....

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News & Infos


Schlimme Wahl.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du sahst die Fee ihr goldnes Haar sich strählen, Wenn morgens früh noch alle Wälder schweigen, Gar viele da im Felsgrund sich versteigen, Und weiß doch keiner, wen sie wird erwählen. Von einer andern Dam hört ich erzählen Im platten Land, die Bauern rings dir zeigen Ihr Schloß, Park, Weiler – alles ist dein eigen, Freist du das Weib – wer möcht im Wald sich quälen! Am 8. Oct. schloß Baiern mit Österreich einen Vertrag in Ried ab, worin dem König von Baiern alle jetzigen Besitzungen garantirt wurden, erklärte am 14. Oct. an Napoleon den Krieg u. entsendete den Theil seines Heeres, welcher bisher unter Wrede am Inn zur Beobachtung Österreichs aufgestellt war, durch drei österreichische Divisionen verstärkt, gegen die französische Rückzugslinie. Meine Wahl fiel auf eine Weltbeschreibung in welcher man zwar noch Wundermenschen mit Hundsköpfen oder einem so breiten Fuß, daß er beim Ausruhen im Gras als Sonnenschirm sich benützen ließ, doch aber auch manches Nützliche fand. Als nun einst in der Schule die Aufgabe gestellt wurde, es solle jeder sechs Städtenamen auf die Tafel schreiben, so brachten meine Kameraden vielleicht Saulgau, Riedlingen, Buchau, Biberach, Ehingen, Ulm fertig, während ich mit einem ganzen Haufen von Städten aus Italien und China und Amerika aufwartete. Der Lehrer schaute mich ganz verblüfft an. Auswendig hätte er selbst nicht so viele Namen gewußt. Woher ich das alles wisse, fragte er. Ich bekannte und war nun Hahn im Korb, was mich antrieb, auch in 50 den anderen Lerngegenständen allen Fleiß zu verwenden und die Süßigkeit des ersten Platzes dauernd zu verschmecken. So ist etwa auch das Deutsche Archäologische Institut seit langem in Pompeji tätig. Seitdem beschränkte man sich, abgesehen von kleineren Sondierungen oder gezielten Sondagen und Grabungen, auf die schon ausgegrabenen Gebiete. In den 1920er-Jahren wurde unter Amedeo Maiuri, der für fast 40 Jahre Ausgrabungsleiter in Pompeji war, erstmals in älteren Schichten als der von 79 n. Pompeji wird auch zunehmend zu einem internationalen Forschungsprojekt. Auch die Ausgrabung des Gräberfeldes vor dem Noceraner Tor fällt in diese Zeit. […]

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Maria das Töchterlein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einst, als ich verzweifelnd am Ende: Maria, du Heilige! rief, da nahm ich den Dolch behende und stach mich ein bißchen zu tief. Da lachten die Geister im lustigen Chor; im weißen Flausch trat ein Vierter hervor: Vom Katheder schwatzte herab der Professor. Er schwatzte, und ich schlief gut dabei ein; doch hätt mir's behagt noch tausendmal besser bei seinem holdseligen Töchterlein. Ein Schicksalsschläge im Leben des Sonnenkönigs, schon brannte die heiß e Mittagssonne, doch ließ er sich von der einmal unternommenen Reise nicht abbringen. Ich glaube, sprach er, an einen Gott, der mir meinen Mitbruder zeigen wird, wie er es mir versprochen hat. Aber weiter kam er nicht; denn er bemerkte ein Wesen, halb Mensch, halb Pferd, welches die Dichtersprache Hippocentaurus nennt. Bei diesem Anblick wappnete er die Stirn mit dem heilbringenden Kreuzzeichen. Wohlan, rief er aus, wo wohnt in dieser Gegend der Diener Gottes? Und jener brummte etwas Unverständliches in seinen Bart, wobei er die Worte mehr radebrechte als aussprach; doch suchte er trotz seines von Borsten starrenden Antlitzes nach einer liebenswürdigen Anrede. Mit ausgestreckter Rechten wies er den gewünschten Weg. Dann aber durcheilte er mit der Geschwindigkeit eines Vogels das offene Gelände, um bald den Blicken des überraschten Einsiedlers zu entschwinden. Ich weiß nicht, ob der Teufel ihm dies Trugbild vorgegaukelt hat, um ihn zu erschrecken, oder ob die an sonderbaren Tiergestalten so reiche Wüste auch derartige Geschöpfe hervorbringt. So fand man die Häuser des Fauns, des Meleagers, des tragischen Dichters und der Dioskuren. Somit wurden die schon ergrabenen Bereiche im Norden und Süden miteinander verbunden. Die geplante komplette Ausgrabung der Stadtmauer, die einen Gang durch die Stadt ermöglichen sollte, konnte bis zum Abzug der Franzosen 1815 nicht realisiert werden. Die Grabungen schritten wieder nur langsam voran, trotzdem konnte man bedeutende Funde verzeichnen. Weitere Ausgrabungen im großen Stil sind derzeit nicht absehbar. […]

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Pompeji - Euro-Agentur-Network.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Komm! Auch nur auf eine Stunde, komm herauf, versunkne Welt, aus dem düstern Säulengrunde, hier vom Abendlicht erhellt! Wölbet euch, ihr Prachtgebäude, glimm durch Lorbeer, Fackelglanz, Festchor hall', Gelag der Freude, Flöte, Syrinx, ruf zum Tanz! Ach, wie gern ihr kommen möchtet, daß ihr nach der langen Rast den Kranz des Lebens flöchtet! Stets habt ihr den Tod gehaßt. Längst schloß euch der nie gesehne Allvertilger von uns aus; keinen Raum hat das Geschehne im Gebiet des Weltenbaus! Ein weiteres für Pompeji nachgewiesenes Gewerbe war die Prostitution. Selbst in angeseheneren Gegenden lassen sich anhand von Graffiti Prostituierte nachweisen, die offenbar ihre Quartiere in den oberen, heute nicht mehr vorhandenen Etagen der Häuser hatten. So ist etwa zu erfahren: Athenais 2 As, Sabina 2 As, Dabei reichen die Beträge von ein bis zwei As bis hin zu hohen Beträgen im Sesterzenbereich. Diese waren jedoch allgegenwärtig und können nicht als Indiz für derartige Betriebe genommen werden. Im unteren Preissegment kostete die Leistung nicht mehr als ein Brot oder ein Liter Wein. Prostituierte gingen wohl in eigenen Wohnungen oder in angemieteten Zimmern (oft direkt an der Straße mit direktem Zugang) ihrem Gewerbe nach. Allerdings ist anzunehmen, dass Prostitution nicht nur in diesem einen Gebäude stattfand. Dank dieser Graffiti, die zu Hunderten überliefert sind, sind auch viele Namen von Prostituierten bekannt, die häufig aus dem Osten des Reiches stammten und Sklavinnen waren, und die Preisgestaltung. Außerdem waren auch viele Kellnerinnen nebenher in diesem Beruf tätig, so dass auch viele Gaststuben derartig verwendet wurden. Als Erstes wurde das Land, auf dem Pompeji liegt, enteignet. Auch in West-Ost-Richtung wurden Teile der Via dell'Abbondanza freigelegt. In den folgenden Jahren mussten die Ausgräber andauernd mit Geldmangel kämpfen. Teile des Forums wurden ergraben, ebenso die von Norden kommende Hauptstraße Via Mercurio und die sich anschließende zum Forum führende Via del Foro. Dennoch konnte nun erstmals ein Eindruck von der Größe und dem Erscheinungsbild der antiken Kleinstadt gewonnen werden. […]

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Network Sachsen - NetYourBusiness Internetwerbung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da hörte ich drüben am Abhange ein Pferd wiehern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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noch eins, und dann antwortete ein drittes hüben von der andern Seite. Es war klar: die Truppen rückten zu gleicher Zeit an beiden Seiten in das Thal hernieder. Die Befehle des Miralai wurden mit großer Pünktlichkeit befolgt. Sie kommen! meinte Halef. Ja, sie kommen! bestätigte Ifra. Herr, wenn sie uns nun für Dschesidi halten und auf uns schießen? Dann lässest du deinen Esel hinaus, an welchem sie dich sofort erkennen werden! Kavallerie war jedenfalls nicht dabei; die Pferde, welche gewiehert hatten, waren Offizierspferde. Man hätte das Pferdegetrappel hören müssen. Nach und nach aber ließ sich ein Geräusch bemerken, das immer hörbarer wurde. Es war der Tritt vieler Menschen, die näher kamen. Endlich ertönten Stimmen von dem Grabmale her, und zwei Minuten später vernahmen wir den Marschschritt einer geschlossenen Kolonne. Ich erhob den Kopf und schaute hinab. Es waren vielleicht zweihundert Arnauten, prächtige Gestalten mit wilden Angesichtern, angeführt von einem Alai Emini und zwei Hauptleuten. Sie zogen in geschlossenen Gliedern das er Im Iran hat man sich rasch daran gewöhnt. Ob man nun in Shiraz vor dem Grabmal des berühmten Dichters Hafis steht, oder staunend über den gigantischen Imam-Platz in Isfahan schlendert, plötzlich steht ein junges Paar vor einem, oder eine kichernde Gruppe Mädchen. Das Lächeln fällt vielen von ihnen leichter als Englisch, doch früher oder später verständigt man sich. Ein Foto, zusammen mit dem Gast aus dem Westen wünschen sich die meisten. Wenn dann mit der Kamera und ein paar freundlichen Worten der Bann gebrochen ist, packt viele der jungen Iraner die Neugier. Kann ich eine Unterhaltung mit Ihnen haben, fragt einer höflich und ein anderer wird bei dem Fremden gleich seinen ganzen Ärger über das Regime los, das sich einfach überall in sein Leben einmische: Ich hab keine Lust mehr, ständig kontrolliert zu werden. […]

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