Fischerboot

Im fernen Westen ein blasses Rot,
auf schimmernden Wassern ein Fischerboot.

Von den Gräbern über die Dünen her
weht Blumenduft, so schwül und schwer.

Ein Vogel mit müdem Flügelschlag
irrt durch den blühenden Brombeerhag -

weiterlesen =>

News & Infos


Gefahren und Entbehrungen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Aber als man an das Ausladen des Luftschiffes gehen wollte, wurde der Consul benachrichtigt, daß die Bevölkerung der Insel sich dem mit Gewalt widersetzen würde. Nichts ist blinder als durch Fanatismus angefachte Leidenschaften. Die Nachricht von der Ankunft eines Christen, der sich in die Lüfte erheben wollte, hatte eine gereizte Stimmung hervorgerufen; denn die Neger, noch leichter erregbar als die Araber, vermutheten in diesem Vorhaben feindliche Absichten gegen ihre Religion, und bildeten sich ein, daß er gegen die Sonne und den Mond in den Kampf ziehen wolle; diese beiden Gestirne aber sind für die afrikanischen Völkerschaften Gegenstand größter Verehrung. So hatte man denn beschlossen, sich diesem gotteslästerlichen Unternehmen zu widersetzen. 2004 entdeckten Archäologen auf der Insel Wollin ein ähnliches Stück. In der altnordischen Saga von Olaf dem Heiligen wird von einem leuchtenden Stein erzählt, der auch bei schlechter Sicht, bedecktem Himmel und Nebel, im Licht leuchtete. Ein solches Mineral gibt es wirklich, es heißt Cordierit. Je nach Einstrahlrichtung des Lichtes färbt sich der Stein gelb oder blau. Durch unterschiedliche Polarisationsebenen wird der Stand der Sonne angezeigt. Landmarken, Fisch- und Vogelzüge sagten dem Kendtmann (Kundiger) wo es lang ging auch dann wenn die Sterne nicht zu sehen waren, wie in den Hellen Nächten. Auch verriet die Wasserfärbung die Strömung und mit feiner Nase erschnüffelte man, wenn Land in der Nähe war. Insgesamt waren die Wikinger in der Navigation und dem Schiffbau nicht nur für ihre Zeit richtungsweisend, vielmehr stammen viele noch heute verwendete Begriffe aus diesem Gebiet letztlich von ihnen. Paradies im Atlantik Trendziel Kapverdische Inseln. Das Urteil erfolgte schließlich aufgrund von zum Teil fragwürdigen Zeugenaussagen, wobei die Aussagen des Schiffszimmermannes der Pelican, Ned Bright, später von Drakes Sekretär Francis Fletcher als Falsches Zeugnis kritisiert wurden. Am 1. Juli 1578 erfolgte der Urteilsspruch, und Doughty wählte den Tod durch Enthauptung. Drake und Doughty nahmen sein letztes Abendbrot gemeinsam ein. Das Urteil wurde am nächsten Tag vollstreckt, nachdem Doughty sich bei den Anwesenden für sein Fehlverhalten entschuldigt hatte. Er umarmte Drake und nannte ihn seinen guten Captain. Er wurde auf einer der Küste vorgelagerten kleinen Insel neben Robert Winterhie und Oliver, die bei dem Angriff durch Einheimische ums Leben gekommen waren, beerdigt. […]

Read more…

Angst und Heuchelei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Das Hängetau ist lang und steil. Jedoch die Übung an dem Seil ist heilsam und veredelt. Dieweil du kletterst, wächst das Tau dir hintenraus und wedelt Wauwau. Marie, die unten nach dir blickt, kommt mit der Quaste in Konflikt. Ich wette um ein Faß Gelee: Drei Meter über der Erden erfaßt dich plötzlich die Idee, du möchtest Seemann werden. Der Kletterschluß mißlingt dir freilich. Er klingt auch häßlich papageilich. Schon dieserhalb und um so mehr schwankst du verzweifelt hin und her, als atemloser Pendel. Ihren Angaben zufolge ist der Mann 39 Jahre alt und Werkzeughändler. Und warum wird sie kurz nach der Operation ermordet? Vor diesem Hintergrund dürften in der amerikanischen Öffentlichkeit Informationen für Unbehagen sorgen, die ein Reporter der "New York Times" ans Licht gebracht hat. Aufgespürt hatten den polizeilich gesuchten Galgenbauer Reporter der Bild-Zeitung. Es mochte ja sein, daß der Berichterstatter eine etwas dichterische Brille aufgehabt hatte. Ein Reporter der britischen BBC fragt danach, die Abstimmung wird möglicherweise im Jahr 2017 stattfinden. C.J. Chivers war mit US-Truppen in Afghanistan unterwegs und berichtete als Augenzeuge über einen beunruhigenden Fund im April. Im J. 1123 unterstützte H. im Verein mit seinen Verwandten, dem Markgrafen Heinrich von Stade und Ludwig von Thüringen, den Bischof Bukko von Halberstadt in dessen Fehde gegen den Herzog Lothar von Sachsen, bald darauf gerieth er aber selbst in eine Fehde mit seinem Vetter Konrad von Wettin, nahm denselben gefangen und hielt ihn in Haft, aus der jedoch Konrad durch Heinrich's|frühen Tod, der angeblich durch Gift herbeigeführt war, bald befreit wurde. Mit Heinrich erlosch 1123 das Geschlecht Dedo's von der Ostmark. Wenn Gott in allem ist, wie kann ich dann das Böse sein? Wenn Mark Hallo Gott sagt, grüßt Gott freundlich zurück. Noch hält er sich für einen Simulanten. Es erweitert die Wohngemeinschaft und ergründet das Prinzip Selbstversorgung. Im Jahr von Altamont platzen die Blütenträume der Blumenkinder. In der kanadischen Wildnis bezieht das Paar eine Hütte, zu der keine Straße führt. Das Leben war gnädig und gütig. Während die meisten Hippies Kalifornien ansteuern, reist Mark mit seiner Geliebten Virginia in einer privaten Gegenbewegung nach British Columbia. […]

Read more…

Nachtigall, schwing dich hernieder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Zum Garten im blühenden Hag, komm, liebliche Sängerin, wieder, sing deine melodischen Lieder hinüber dem scheidenden Tag. Noch schweigst du, was willst du verschweigen? Die Fülle so sehnlicher Qual? So lange nicht willst du dich zeigen, so lang nicht in blühenden Zweigen das Mondlicht leuchtet im Tal. Von heiligen Strahlen umfangen, in glühenden Wonnen erwacht, lobsingst du mit süßem Erbangen das schüchterne Liebesverlangen, du himmlische Stimme der Nacht. Wo Bäume, hoch in dem Geäst, ein Blütenmeer, ein Farbenfest, mit Blättern sich bekleiden, da möcht´die kleine Nachtigall, ein Leben lang verbleiben. Ihre Heimat war das südliche Frankreich, das Gebiet der Provence, das Limousin, die Auvergne. Hier zogen die Troubadours von Burg zu Burg, priesen in endlosen Gesängen den Mut und die Tapferkeit ihrer jeweiligen Gastgebers und besangen die Schönheit der anwesenden Damen. Man schrieb das 12. Jahrhundert nach Christi Geburt, die Zeit des sogenannten Hohen Mittelalters. In der Gegend um Paris entstanden die ersten gotischen Kathedralen, der Papst hatte zum Kampf gegen die Muselmanen aufgerufen, die das Heilige Land bedrohten, und Richard Löwenherz, der spätere König von England, verbrachte noch seine Jugend in Poitiers, am Hofe seiner Mutter Eleonore von Aquitanien. Das Rittertum mit seinen Schwertkämpfen und prachtvollen Turnieren, mit entsagungsvollem Minnedienst und derbem Liebesverlangen stand in voller Blüte. Das wird sich zeigen, ob Zarah und Karihm der Aufgabe gewachsen sind. Denn die beiden mühen sich, obwohl Gefangene von Hektor, ihrem Liebesverlangen zu widerstehen, beide aus sehr unterschiedlichen Gründen. Das hat auch mit Ahnen und Göttern zu tun. Ich möchte hier unbestimmt bleiben, denn allzu viel darf ich nun wirklich nicht ausplaudern, außerdem habe ich jetzt einen guten Überblick über die Struktur des Romans gegeben. Deshalb wende ich mich der sympathischen Hauptfigur zu Liebesverlangen. Die Erde - Ein City-Parkplatz für die größten Handelsflotten. Oder gar zu Ulyß, dort an Misenums Gebirg,Deutet er Ciceros Villa mir an, wo die Weisen einst gingen,Einsame Schaafe nun weiden am blumigen Berg,Blick ich zum Hafen hinüber, der einst Roms Flotte bewahrte,Steigt Caligula mir, Nero im Geiste mir auf,Agrippinas schrecklicher Tod, und Scipios Grabmal,Dort auf des Eilands Fels, Erde, dein größter Tyrann, Lehrt der ergraute Gott mich solche Namen und Thaten,Zaubert in diese Natur Phöbus unsterbliches Licht,Jeglicher Farbe Glanz: so ergreift mich ein himmlischer Wahnsinn,Mehr als ein Mensch, mich bedünkt fast der Olympier zu seyn. […]

Read more…

Glück gehabt in diesem Baumlabyrinth.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Da es schwierig erschien, sich in diesem Baumlabyrinthe zurecht zu finden, bezeichnete der Seemann den eingeschlagenen Weg durch halb abgebrochene Aeste. Vielleicht hatten die Jäger aber Unrecht gethan, nicht dem Wasserlaufe nachzugehen, so wie Harbert und Pencroff bei ihrem ersten Ausfluge, denn schon war eine Stunde verlaufen, ohne daß ihnen irgend ein Stück Wild zu Gesicht kam. Wenn Top unter den niedrig hängenden Zweigen hinlief, scheuchte er nur Vögel auf, die man nicht erlangen konnte. Selbst Kurukus blieben vollkommen unsichtbar, und es erschien dem Seemanne nicht unwahrscheinlich, sich zur Rückkehr nach jener sumpfigen Stelle genöthigt zu sehen, an der er mit der Tetra-Angelei so entschiedenes Glück gehabt hatte. Derselbe war zur Zeit des 30jährigen Krieges Besitzer von Helfenberg und liegt ebenfalls in der erwähnten Gruft der Schönfelder Kirche begraben. Über ihn weiß die Chronik jener Zeit nur Gutes zu berichten. Von ihm wird erzählt, daß er sich um den Obst- und Weinbau in der ganzen Umgegend von Pirna bis Meißen sehr verdient gemacht habe. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Ernst Albert von Dehn-Rothfelser war auch schriftstellerisch rege tätig auf diesem Gebiete. Im Jahre 1629 gab er ein Buch heraus über den Wein- und Obstbau. Dieses Werk war das erste Buch, das über den Wein- und Obstbau Sachsens geschrieben ward. Es fand eine begeisterte Aufnahme und hat viel Segen gestiftet. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Es kam sogar soweit, daß deshalb über die Bauern des Elbtales und weit darüber hinaus auf manchem Landtage Beschwerden laut wurden. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. Mit der Zeit ging ein Weinberg nach dem andern wieder ein, und nur der Name Weinberg, den verschiedene Hügel hie und da führen, erinnert an das Vergangene. Auch der Weinberg bei Wilschdorf ist eine Erinnerung an verflossene Zeiten, in denen Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg durch sein vortreffliches Buch die Leute für den Obst- und Weinbau mit großem Erfolge förmlich begeisterte. […]

Read more…