Lebenswille

Darf fühlen nur mit Beben,
geheimer Lust und Pein
- noch eins mit meinem Sein -
dein jungerwachend Leben.

In grüner Wälder Stille
geh ich zur tiefen Nacht, -
aus reifer Ernten Pracht
keimt mir der Lebenswille.

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News & Infos


"Ah, der Schurke!" .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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rief Pencroff. Als Nab aber seinen Stock eben fester packte und dem Nager zu Leibe gehen wollte, entriß sich dieser Top's Zähnen, in welchen nur die Spitze eines Ohres zurück blieb, grunzte heftig, stürzte auf Harbert los, rannte diesen halb um und verschwand im Gebüsche. Alle folgten eiligst Top's Spuren, und als sie diesen eben einholten, sahen sie jenes Thier unter das Wasser eines ausgedehnten, von hundertjährigen Fichten umstandenen Sumpfes tauchen. Verwundert blieben Nab, Harbert und Pencroff stehen. Top war in das Wasser nachgesprungen, aber der auf dem Grunde desselben versteckte Cabiai ließ sich nicht erblicken. Der bald darauf erfolgte Ankauf eines Braunen für das Zuchthaus beschäftigte und zerstreute die Arrestanten weit angenehmer als der hohe Besuch. Nach dem Etat gehörte zum Zuchthaus ein Pferd zum Wasserführen und zum Wegschaffen des Unrats und so weiter Was mußte er sich auch auf seine alten Tage als Kompagnon in so eine Sache einmischen! Nein, diese Bambusenterhaken, 130 die aus den Sampans guckten, sollten nur ihren auf der Pantellaria befindlichen Landsleuten zur Flucht von Bord verhelfen. Nichts konnte furchtbarer sein, als die fast aus dem Grab geholte Lustigkeit des unglücklichen Mädchens. Die Arrestanten erwarteten mit Ungeduld das Erscheinen jedes neuen Pferdes. Am Morgen des Petritages, gleich nach der Messe, als wir alle versammelt waren, begann man uns verschiedene Pferde zum Kauf vorzuführen. Er sprach aber sehr wenig und nur in den wichtigsten Fällen, als sei jedes seiner Worte einen Rubel wert. Er war ein ausgesprochener Geck, aber es steckte in ihm auch ein erweitertes Schlagwerk mit zusätzlichen Schlaginstrumenten (große Trommel, Pauken, Stabspiele) kommt immer häufiger zum Einsatz. Viele Vereine nennen sich entsprechend um. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […]

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Turner-Marsch, Pauken, Trompeten, Fanfaren.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schlagt die Pauken und Trompeten, Turner in die Bahn! Turnersprache laßt uns reden. Vivat Vater Felix Dahn! Laßt uns im Gleichschritt aufmarschieren, ein stolzes Regiment. Laß die Fanfaren tremulieren! Faltet die Fahnen ent! Die harte Brust dem Wetter darzubieten, reißt die germanische Lodenjoppe auf! Kommet zu Hauf! Wir wollen uns im friedlichen Wettkampf üben. Braust drei Hepp-hepps und drei Hurras um die deutschen Eichenbäume! Trinkt auf das Wohl der deutschen Frauen ein Glas, daß es das ganze Vaterland durchschäume. Ihr Brüder aus Nord-, Süd- und Mitteldeutschland! Daß einst um eure Urne eine gleiche Generation turne. Ursprünglich gehörten zu den Fanfarenzügen Naturtrompeten und Kesselpauken. Im Laufe der Zeit hat sich aber die Landsknechtstrommel bei traditionellen Fanfarenzügen als am weitesten verbreitetes Schlaginstrument durchgesetzt. Viele Fanfarenzüge erweitern deren Besetzung mit weiteren Instrumenten, wie z. B. Parforcehörnern, Kesselpauken, kleine Trommeln, große Trommeln oder Becken. Die Komposition ist wie in der Schöpfung oft illustrativ und tonmalerisch: so pfeift z. B. ein pflügender Bauer bei der Arbeit das bekannte Thema aus Haydns Sinfonie mit dem Paukenschlag, ein von einem Jäger geschossener Vogel fällt auch musikalisch herunter, es wird in strahlendem D-Dur ein Sonnenaufgang geschildert. Bassnaturtrompeten, die eine Oktave tiefer gestimmt sind, kommen auch gelegentlich zum Einsatz. Das Instrumentarium der modernen Fanfarenzüge erstreckt sich über ein noch größeres Gebiet, weil die Möglichkeit besteht, fast jedes Instrument in die Gruppe einzubinden, wobei sich hauptsächlich diverse moderne Percussionsinstrumente und Schulterbässe bzw. Zugposaunen als erweitertes Instrumentarium durchgesetzt haben. Eine aktuelle Entwicklung ist die Modernisierung des Instrumentariums.Neben den klappenlosen Spielmanns- und Trommelflöten werden, ergänzend oder ausschließlich, Klappenflöten eingesetzt. Mit Querflöten in C und Piccoli in C stehen neue Klangfarben zur Verfügung. Auch Altquerflöten in G und Bassflöten in C werden zunehmend eingesetzt. Das Schlagwerk wird erweitert um Pauken, Drumset und Perkussionsinstrumente (beispielsweise Cymbals, Guiro, Congas) Die Stabspiele werden ergänzt durch Marimba, Xylophon oder Vibraphon. Vermehrt sehen sich Spielmannszüge, die über ein erweitertes Schlagwerk und ausschließlich Flöten in C-Stimmung verfügen, selbst eher als Flötenorchester. […]

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Des Gegners Lanzen, Speere splittern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seht, jeder spornt sein schaumbedecktes Roß Und sprengt voll Mut auf seinen Gegner los. Jetzt treffen sich die Speere, keiner wankt dem Stoß des Gegners, doch die starken Lanzen splittern. Aber auch Verwundungen an Gelenken, Beinen und Armen konnten einen Krieger vorläufig ausschalten. So wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf z. B. durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. Die Qualität der Harnische reichte von der Massenproduktion für einfache Fußsoldaten bis hin zu maßgeschneiderten aufwendig verzierten Einzelstücken, die einen hohen Repräsentations- und Prestigewert für den Besitzer hatten. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Einst trat ihm ein stolzer Zwanzigender in den Weg. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. […]

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Froh gelaunt, trunken vom goldenen Wein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der schöne Kalendertag, ein schwacher Lichtstrahl blinkt am Kelch, sowie süß betrunken, vom goldenen Wein, ruht die jüngste der Stunden trotzdem ein, die andern belauschen von außenher zu, und sinken hinaus. Es verenden die Funken, hinuntergesunken ist dieser verbliebene Strahl von ihrem Kelch. Ebendiese vertun sich sowie rauschen unter Ausschluss von Gespür und Schein, ausgenommen jedweder Ruh. Zerfleddert ist jenes Gericht obendrein düster jener Saal. Da flanieren die Stunden so leise aller Voraussicht nach in die Nacht, umnebeln auf finsterer Expedition anhand ernstem Bedacht, in düstern Falten die regen Gestalten, an denen sie sinnend vorüberwallten, und alles umarmt sich rings herum, es giebt keine einzelne Rechte mehr, es öffnet jed Leben dem andern die Brust, und trinket mit Vergnügen, vollständig ohnbewußt, den phänomenalen Kuss, den Wandelgenuss. Luther sah im Messopfer jedoch ein erneutes Opfer, welches neben den einmaligen Kreuzestod Christi träte. Er drückte meine Hand und sofort waren wir am Tisch von Seinem Pavillon. Die gestielten Blüten der Apfelbäume stehen einzeln oder in doldigen schirmrispigen Blütenständen. Die fünfzähligen, zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind meist flach becherförmig und weisen meist einen Durchmesser von 2 bis 5 cm auf. Dort singt keiner: Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft; denn er ist mein Hort. meine Hilfe, mein Schutz, und ich werde nicht mehr wanken. Häufig duften die Blüten. Die Blütenachse ist krugförmig. Die fünf grünen Kelchblätter sind auch noch an den Früchten erhalten. Die fünf freien Kronblätter sind weiß, rosa oder rot. In jeder Blüte sind viele (15 bis 50) Staubblätter vorhanden, mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln. Aus drei bis fünf Fruchtblättern besteht der unterständige Fruchtknoten. Das hast du den Klugen und Weisen verborgen, aber geoffenbart den Unmündigen. Die drei bis fünf Griffel sind nur an ihrer Basis verwachsen. Mit Hilfe der Vanitas-Symbolik konnte Reichtum stolz vorgezeigt und zugleich als etwas Vergängliches und Nichtiges heruntergespielt werden. Bei einigen Züchtungen sind die Blüten, durch Umwandlung der Staubblätter in kronblattähnliche Blütenblätter, halbgefüllt oder gefüllt. […]

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Goldnes Licht über Wald und Schlucht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Vogel kreischt und schlägt mit starkem Fittig und wiegt sich spähend über Wald und Schlucht; dumpf tost der Gießbach zwischen Felsgeblöck, und eine Wolke schattet. Nur auf der Matte ruht noch goldnes Licht; das lächelt mich wehmütig an. Ich schlage die Augen nieder auf das weiße Tuch und tippe sinnend mit dem Tafelmesser. "Entzückend!" lispelt meine Tafeldame durch ihre falschen Zähne; "o Natur!" und blickt hinan zum Angesicht des Berges, das sich verfinstert und in Wolken hüllt. Im Innern des Berges ruht ein unermeßlicher Schatz, bestehend aus Gold und Edelsteinen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Ein kleiner Mann in brauner Mönchskutte fordert ihn auf, ihm zu folgen, aber auf dem Wege hin und zurück kein Wort zu sprechen. Der Postknecht hält die Pferde an, und da gerade niemand im Postwagen sitzt, steigt er vom Bocke herunter und geht beherzt auf die ihm winkende Gestalt zu. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Das Gewölbe bebt. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Über das Erlebte schwieg er. Die Erde zittert. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. […]

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