Winterpracht

Und durch klares Schneegefild,
schwebend auf des Mondlichts Wogen,
kommt ein Glockenton gezogen,
der die tiefste Sehnsucht stillt -
lenzhauchmild durch Winterpracht
klingt der Gruß der Weihenacht:

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News & Infos


Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals und die Grundsteinlegung zu einem Karl-August-Denkmal am 100jährigen Geburtstage des Großherzogs Karl August (3. Sept.) veranlaßten glänzet, de Feierlichkeiten in Weimar. Am 1. und 2 Oct. trafen in Weimar die Kaiser von Rußland und Österreich zusammen, und es blieb dieses unmittelbar auf die Stuttgarter Zusammenkunft folgende Zusammentreffen nicht ohne Einfluß auf die gegenseitige Stellung der beiden Großmächte. Von den Folgen der englisch-amerikanischen Handelskrisis blieb auch das Großherzogthum Sachsen-Weimar, namentlich dessen hauptsächlichste Fabrikstadt Apolda, nicht verschont. Im Südwesten des Hellers befinden sich die Reste des Hauptmann-Hirsch-Denkmals. Am 7. Oktober 1822 kam er am früheren Standort des Denkmals bei einem Reitunfall ums Leben. Hauptmann des Artillerie-Corps und Ritter des Sanct Heinrichs Ordens J. B. J. Hirsch von seinen trauernden Waffenbruedern den 7. October 1822 und ist heute teilweise unleserlich. Das klassizistische Grabdenkmal wurde bald nach seinem Tod von Franz Pettrich geschaffen und ähnelte in seiner Ausführung dem Dresdner Moreau-Denkmal. Es befand sich wenige Meter östlich des alten Verbindungsweges von Dresden nach Rähnitz, der heutigen Radeburger Straße, und rund 200 Meter nördlich der heutigen Einmündung der Stauffenbergallee. Das Denkmal stand auf einer etwa vier mal vier Meter großen, von einem einfachen Eisenzaun eingefassten Grundfläche. Diese war gegenüber der Umgebung um zwei gemauerte Sandsteinquaderreihen erhöht. Das Hauptmann-Hirsch-Denkmal, kurz Hirsch-Denkmal, bestand aus einem Sockel in Form eines Pyramidenstumpfs, auf dem sich der beschriftete quaderförmige Gedenkstein befand, der wiederum von einem übergroßen Helm bekrönt war. Innerhalb der Einfassung stand unmittelbar neben dem Denkmal eine mächtige Robinie. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es 1945 stark beschädigt und später abgetragen. Die letzten Reste verschwanden im Zusammenhang mit dem vierspurigen Ausbau der Radeburger Straße zum Autobahnzubringer in den 1970er Jahren. Lediglich der eigentliche Gedenkstein wurde auf der anderen Straßenseite, in der Nähe der Einmündung Hellerhofstraße, wieder aufgestellt. Gegenwärtig (Stand: 2014) ist das Hauptmann-Hirsch-Denkmal zugewachsen und befindet sich in schlechtem Zustand. […]

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Da unten vor uns sagte der Jäger, bemerke ich den Gipfel eines Berges..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Katarakte von Makado, drei Breitegrade von hier; es stimmt ganz genau! Ach, warum haben wir nicht dem Laufe des Nils einige Stunden weit folgen können! Das ist der Logwek, der Zitterberg der Araber; diese ganze Gegend ist von Herrn Debono besucht worden, der sie unter dem Namen Latif Effendi durchreiste. Die dem Nil anwohnenden Stämme sind unter einander verfeindet und führen einen gegenseitigen Vertilgungskrieg. Ihr könnt Euch leicht die Gefahren vorstellen, denen er hat Trotz bieten müssen. Als er nun von weitem die höllische Jagd heranlärmen hörte, lehnte er sich an einen alten Baum und sprach den Jagdsegen unter Schlagen des Kreuzes. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Einst trat ihm ein stolzer Zwanzigender in den Weg. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […]

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Intermezzo mit Sinnen und Singen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wohl vor lauter Sinnen, Singen Kommen wir nicht recht zum Leben; Wieder ohne rechtes Leben Muß zu Ende gehn das Singen; Ging zu Ende dann das Singen: Mögen wir auch nicht länger leben. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org In ähnlicher Weise äußert sich der, offensichtlich inspirierte, von ungehörten Klang und Effekten und harmonischen Reibungen spricht, welche durch die Schwüle des Gedichts hervorgerufen würden. Worin diese Effekte und Reibungen konkret bestehen, wird von den Autoren nicht spezifiziert und bleibt aus analytischer Perspektive als eine bloße Setzung und atmosphärische Platitüde bestehen. Es existiert eine weitere, mit dem Lied nicht verwandte Vertonung des Gedichts für vierstimmigen Männerchor, die ebenfalls im Jahr 1840 entstanden und als Fünf Lieder erschienen ist. Der Autor vermutet, dass das Chorlied vor allem aus der Motivation entstanden sei, die Kompositionen dem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Auf dem mit Rasen überdeckten Platz, etwa hundert Schritte vom Grabe entfernt, erhebt sich ein hoher, zugespitzter Feldstein mit einer in den Stein eingelegten Platte. Der Freundeskreis will neuen Lebensmut geben, das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Die Lebenseinheiten leben ewig. […]

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Busch und Baum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In sonniger Ferne flog der Traum Von einem Himmel auf Erden Und schien im wehenden Blütenflaum Zur Wirklichkeit in Busch und Baum Rings um uns her zu werden. Es war ein Tag, so rein und zart, Als habe sich gedichtet Der Frühling eine Hochzeitfahrt Und liebend sich geoffenbart Und jeden Streit geschlichtet. Es ruhte sanft auf meiner Hand Dein Händchen in süßem Vertrauen; So fuhren wir durch das schöne Land - Hoch über uns zerfloß und schwand Eine Wolke im Himmelblauen. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Daher ist das zeitige Früjahr ideal. Wenn es zu warm wird, bildet sich Saat ohne Bestäubung in den Knospen, die Blüte würde ausbleiben. Es blüht von November bis März unter Entfaltung eines exquisiten Dufts. Zarte Kinder, von blondem Gelock, blauglänzenden AugenBietet Catania dir, bietet die freundliche dar. Dort liegt ein rothblühender Garten Im stillen Mondenschein;Die Lotosblumen erwartenIhr trautes Schwesterlein. Dort wollen wir niedersinken Unter dem Palmenbaum, Und Liebe und Ruhe trinken, Und träumen seligen Traum. Wie zeitig fängt er an, Ein lockres Bett dem Samen zu bereiten! Die weiße Waldanemone, wie vom Wind hergeweht, In leichten Scharen den Buchen vor den Füßen steht. Und was es erbeten, das ward ihm gewährt: Die Almosen hat man ihm reichlich beschert. Eifrer der Frömmigkeit, euch preis ich Siciliens Frauen; Denn ein herrlich Geschlecht schmücket Trinakrien noch. Dieser verwandelte das Mädchen in ein Veilchen, das seither im Schatten des Waldes wächst. Auch Frosttemperaturen bis etwa -4 Grad Celsius schaden den Veilchen nicht, die Pflanzen sind in Mitteleuropa heimisch und frosthart. Man kann Veilchen auch größeren Pflanzen unterpflanzen. In dem Augenblick trat auch der alte Krieger mit der Lampe herein. Kommt's Abenddunkel in den Tann, Dann jede Tanne spuken kann. Er liebet sie, sie ihn, dies macht den Heirat-Schluß. Am Tag da sangen goldene Ammern Drin in den finstern Nadelkammern. Und als ob man getanzt da hätte, So ist am Boden noch die Glätte. Von Kleidern einer Mädchenschar Hängt's Spinnlein Fäden mir ins Haar, Wie eines Ärmels weißer Zipfel Steckt noch der Mond am Tannengipfel. Sie hat ihm geglaubt, wenn sie fragt, spielt er dann taub. In seine Limoniengärten, Heimat Tassos, hat mich wieder das Schicksal geführt. Was man zum Werke bedarf, findet man von dem Grale bereit. Es möchte, könnt es mir gelingen, Mein Schatten nach den andern springen. Glaub nicht, daß ich mich erschieße, Wie schlimm auch die Sachen stehn! Viel Unruh rückt an meinem Schuh, Die Tanne sticht mit Nadeln zu. Die Stämme sind wie Menschen warm, Fühl' alle Welt und nichts im Arm, Und eile heim, weil einen Kuß Bei meinem Schatz ich los sein muß. […]

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Hier barst ein gefangenes .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Herze. Hier hauchte ein armer Gefangener, von Gott und den Menschen verlassen, sein trostloses Leben aus. Hier brach ein einsames Herz und ein müder, gequälter Geist ging zur ewigen Ruhe ein, nach siebenunddreissig langen Jahren martervollster Gefangenschaft. Hier, heimat- und freundlos, nach siebenunddreissig bittren Jahren der Einkerkerung, hauchte ein edler Fremdling, natürlicher Sohn Ludwigs XIV., seinen grossen Geist aus. Friede seiner Asche! Der Geist gebietet, sage ich, daß er wolle; er würde nicht befehlen, wenn er nicht wollte, und es geschieht nicht, was er befiehlt. Aber nicht von ganzem Herzen will er, also befiehlt er auch nicht von ganzem Herzen. Denn nur inwieweit er befiehlt, insoweit will er auch, und insofern geschieht es nicht, was er befiehlt, inwiefern er es nicht will. Denn der Wille gebietet, daß der Wille sei und kein anderer, sondern er selbst. Daher befiehlt er nicht ganz, deshalb ist auch das nicht, was er gebietet. Wäre der Wille ein ganzer, so würde er nicht befehlen zu sein, weil es schon wäre. Also ist es nicht Unnatur, teils zu wollen, teils nicht zu wollen, sondern eine Krankheit der Seele ist es, weil nicht der ganze Geist sich aufrichtet, von der Wahrheit emporgehoben, von der Gewohnheit aber niedergezogen. Es sind deshalb zwei Willen, weil der eine derselben nicht ein ganzer Wille ist und der eine nur hat, was dem andern fehlt. Taub schon bin ich der Menge, die mich umrauschet; hinüberUeber die lachende Flut gaukelt die Seele sich hin,Bis wo in goldenen Lüften, dem Wirklichen täuschend entnommen,Deine Insel, Tiber, duftenden Fernen entsteigt:So aus dem zauberlosen Gewirr alltäglichen LebensFlüchtet ins Fabelreich gerne der schwärmende Geist. Leopold in den dänischen Dienst und ging als Gesandter nach Berlin. Vorher im März 1789, nachdem Ludwig XVI. Abends und morgens treffen die Lichtstrahlen sehr flach auf die Erde und müssen so einen längeren Weg durch die Atmosphäre nehmen. die drei Stände berufen hatte, kam er nach Eutin zum Besuch. Er führt sie und geleitet sie heim, von der Morgenröte zur Nacht, vom Sommer zum Winter, von der sprießenden Saat zur geborgenen Ernte, von der Jugend zum Alter und vom Alter sodann zu neuen Kindern. Ich will, dass die Menschen die lebendigen Wasser der Quellen liebgewinnen. Froh sprach er von der Beschränkung des Throns; und als mich die ungleichen Wünsche der drei Stände besorgt machten, warf er mir zaghafte Kälte vor mit Ereiferung. Aus Berlin am 21. Mir ist, wenn ich in die purpurerglühende Morgensonne blicke, stets so unermeßlich wohl; denn die flammende Tageskönigin übergibt dem jungen Tag die Herrschaft. […]

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Dann aber kommst du wieder zu mir, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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damit ich dir meine Botschaft an den Bey sagen kann! Ich schrieb auf ein Blatt meines Notizbuches folgende Worte in türkischer Sprache: Erlaube mir, dir das Anliegen dieses Kurden an das Herz zu legen, und vermeide es, den Mutessarif zu erzürnen! Nachdem ich meinen Namen hinzugefügt hatte, übergab ich Dohub diese Zeilen, mit denen er sich eilig entfernte. Ich hatte die Kühnheit, mich als einflußreiche Persönlichkeit zu fühlen; ich handelte abenteuerlich, das ist wahr; aber der Zufall hatte mich nun einmal, sozusagen, an eine Kletterstange gestellt und mich bis über die Hälfte derselben emporgeschoben; sollte ich wieder herabrutschen und den Preis aufgeben, da es doch nur einer Motion bedurfte, um vollends empor zu kommen? Da kam Halef zurück und brachte eine solche Ladung kalter Speisen und Früchte, als habe er uns für eine Woche zu verproviantieren. Sehr reichlich, Hadschi Halef Omar! sagte ich. Allah akbar; Allah ist groß, Sihdi, aber mein Hunger ist noch größer. Weißt du, daß ich und der kleine Ifra? 1886 wurden persische Kadetten nach Wien zur weiteren Ausbildung entsandt und 1887 wandte sich Naser al-Din Schah über den österreichischen Botschafter an Kaiser Franz Josef mit der Bitte um weitere Unterstützung bei der Heeresreform. Ein österreichischer General sollte nach Persien reisen, die Truppe inspizieren, eine weitere österreichische Militärmission leiten und dafür den Status des persischen Verteidigungsministers erhalten. Franz-Josef lehnte ab, da er Probleme mit Russland befürchtete. Er entsandte aber General v. Thömmel als Botschafter nach Teheran, der nach kurzer Inspektion die weitere militärische Unterstützung Persiens für wenig lohnend erachtete und Persien aus militärstrategischer Sicht für bedeutungslos hielt. Damit war das offizielle militärische Engagement der Österreicher in Persien zunächst beendet. Mesopotamische und Persische Kultur - Die Sowjetisierung erzwang in allen kulturellen Bereichen eine Umorientierung, Uniformisierung und Entfernung von den bisherigen Traditionen, einzig in der Musik durfte sich neben der aus dem Westen importierten Klassik die plurale, von persischen und zentralasiatischen Wurzeln herrührende tadschikische Volkstradition weiterhin entfalten. Religiöse Kunstäußerungen wie Islamische Kalligrafie und Architektur wurden hingegen unterdrückt. Die bis in Kleinstädte und Dörfer eingerichteten Kulturhäuser, in denen Versammlungen jeglicher Art und auch Konzerte stattfanden, dienten der Vermittlung der sowjetischen Kulturpolitik. […]

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