Die Stille am Dom zu
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke […] Mehr lesen
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Um das Haupt von Posilipp
blüht ein Feuerblumenkranz,
seine Schöne spiegelt sich
in des Golfes Silberglanz.
Ihm zu Füßen Napoli,
maienhimmelüberblaut,
lichtgebadet, lustdurchgellt,
lockend: die Banditenbraut.
Um die Stirn des Posilipp
fliegt es wie ein Nebelhauch;
aus der Solfatara Schoß
ringelt sich der gelbe Rauch.
Düsterrote Orchideen
- keine Blume lockt dich so -
gleißen durch den Schwefeldampf:
fiori di diavolo!
Um den Fuß des Posilipp
geht ein Seufzen, dumpf und schwer;
ewig gleichen Schlages senkt
sich das Ruder in das Meer.
An des Ruderers Fußgelenk
klirrt das eiserne Geschmeid
aus der Tiefe ruhelos
schluchzt uraltes Menschenleid.
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Quelle:
An sonnigen Borden - St. Posilippo
Gedichte von Clara Müller-Jahnke
Berlin 1910
* St. Posilippo ist ein Höhenzug mit Villen bei Neapel, ein halberloschener Schwefelkrater, zur Seite die Solfatara, unterhalb die Insel Nisida mit dem Gefängnis für Galeerensträflinge.
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